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Topic: Ausgabe Nr. 536 - Dezember 2016

In diesem Topic sind folgende Beiträge:

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Einfach nichts mehr glauben...

geschrieben von: Redaktion am Dienstag, 27. Dezember 2016, 16:26 Uhr
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„Fake-News“ verbreiten sich wie eine Seuche. Früher konnte man getrost als Wahrheitsbeweis sagen: „Das stand doch in der Zeitung“ oder „Das haben die doch im Radio gesagt!“ Die Dimension von Falsch-meldungen ist enorm. Selbst der pakistanische Verteidigungsminister glaubte, Israel wolle auf sein Land einen nuklearen Anschlag verüben. Vorsorglich wies er darauf hin, dass auch Pakistan über die Atom-bombe verfüge. Man darf sich dieses Szenario gar nicht weiter vorstellen. Was, wenn jemand ohne Faktencheck präventiv zurückschlägt? So wie ein Mann in Washington, der tatsächlich glaubte, Hillary Clinton betreibe einen Kinderpornoring in einer Pizzeria, woraufhin er in dem Restaurant um sich schoss. Man weiß ja nicht, was schlimmer ist, so zu reagieren oder überhaupt diesen Blödsinn zu glauben. Offenbar gibt es Menschen, die Israel und Frau Clinton alles zutrauen. Postfaktisch lässt grüßen.




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Weihnachtsgruß

geschrieben von: Redaktion am Samstag, 24. Dezember 2016, 08:31 Uhr
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Liebe Leserinnen und Leser,

es ist alles gesagt und geschrieben worden – von jedem, außer von uns. Wir haben einfach mal die Klappe gehalten. Am 19. Dezember saß ich um 20 Uhr in der Laeiszhalle in Hamburg und erlebte ein wunderbares Konzert von Klaus Hoffmann. Kurz nachdem der Liedermacher die Bühne betrat, raste der tonnenschwere LkW in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Das ist die Realität, in der wir leben und auch 2017 leben müssen. Lange angekündigt, hat uns der Terror erreicht. Es ist leicht zu sagen, dass wir uns die unbeschwerte freie Art zu leben, nicht kaputt machen lassen sollen. Ich finde, sie hat dicke Kratzer bekommen. Beim Terror geht es nicht um Größenordnung – eine Tat mit einem oder zwölf Toten wiegt so schwer wie eine mit 3.000. Berlin wird sich nach 19/12 verändern, verändern müssen. Natürlich gibt es keine absolute Sicherheit. Aber mit Betonsperren nach einem Anschlag die Weihnachtsmärkte zu sichern, ist eher hilflos.

Nach all dem, was in diesem Jahr geschehen ist, hatte ich mich rechtzeitig entschieden, nicht „frohe“ oder „fröhliche“ Weihnachten auf meine Grußkarten drucken zu lassen. Ich wünschte friedliche Weihnachten. Der Wunsch ging nicht in Erfüllung.

Was bleibt? Kommen Sie gut über die Feiertage und ins neue Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

Ed Koch
Herausgeber




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Rot-Rot-Grünes Modellprojekt für den Bund, hat sich schon erledigt

geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 18. Dezember 2016, 08:15 Uhr
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Es sollte ein Modellprojekt für die Bundestagswahlen 2017 werden. Rot-Rot-Grün. Auch wenn dieses Bündnis bei allen Meinungsforschungsinstituten gegenwärtig nicht mehr als 43 Prozent zusammen-bringt. Innerhalb aber nur weniger Tage hat Berlin bewiesen, dass dieses Modell nicht funktionieren kann. Die LINKE in Berlin führt uns vor, dass Mehr-heitsentscheidungen in einer Koalition nichts zu su-chen haben. Wenn sich SPD und Grüne für eine Ablösung des Baustaatssekretärs Andrej Holm aus-sprechen und die LINKE nicht will, dann wird das nichts.



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Labor der Berliner Infrastruktur-Unternehmen eröffnet

geschrieben von: Redaktion am Samstag, 17. Dezember 2016, 09:31 Uhr
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Als Günther Jauch seinen sonntäglichen Talk aus dem Gasometer sendete, dienten die vorgelagerten Container als Produktionsräume und Garderoben für die Gesprächspartner. Jetzt wurde die Anlage einer neuen Nutzung zugeführt.




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Bus fahren ohne Busfahrer

geschrieben von: Redaktion am Samstag, 17. Dezember 2016, 08:52 Uhr
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Seit vielen Wochen dreht ein kleiner Bus, bei dem man auf den ersten Blick nicht weiß, wo vorne und hinten ist, seine Runden auf dem Schöneberger EUREF-Campus. Unter dem Namen „Olli“ ist dieses außergewöhnliche Fahrzeug bekannt. Der Name wird jedoch nicht mehr offiziell verwendet. Nun gut, das hindert ja niemand daran, ihn dennoch so zu nennen, klingt ja auch einprägsamer als „autonom fahrenden Bus“. Olli bringt Besucher und Beschäftigte des EUREF-Campus vom Eingang bis vor die Tür ihrer jeweiligen Bürohäuser, im Schritttempo. Zu nahe kommen darf man ihm nicht, seine sensiblen Sensoren lassen ihn sofort stoppen. Ein beson-ders witzig erscheinen wollender Journalist hielt bei der offiziellen Vorstellung des Busses während der Fahrt seine Hand vor die Windschutzscheibe. Olli stand sofort, ohne Bremsweg. Schrecksekunde für die beiden prominenten Insassen, Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und Bahnchef Rüdiger Grube.




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Positionspapier des Berliner Kita-Bündnisses

geschrieben von: Redaktion am Freitag, 16. Dezember 2016, 09:16 Uhr
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Das BERLINER KITABÜNDNIS besteht seit 2008 als ein Zusammenschluss von verschiedenen Organisationen und Einzelpersonen. Die Erstunter-zeichner sind 19 Organisationen aus dem Berliner Kitabereich. Darunter befinden sich Gewerkschaf-ten, Kitaverbände, große Kitaträger und Elternvertretungen. Die Erstunterzeichner vertreten nahezu alle Berliner Kitas in öffentlicher und in freier Trägerschaft. Neben diesen unterstützen über 1.000 Einzelpersonen das BERLINER KITABÜNDNIS.




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Kritische Infrastrukturen: Die Lage ist ernst und nicht besonders hoffnungsvoll

geschrieben von: Redaktion am Freitag, 16. Dezember 2016, 08:02 Uhr
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Man soll ja keine Panik verbreiten, aber nach einem Gespräch mit dem Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Kritische Infrastrukturen (KKI GmbH), Stephan Boy, freue ich mich jeden Tag aufs Neue, wenn es durch Betätigung des Lichtschalters tatsächlich hell in meiner Wohnung wird. Bislang, so Stephan Boy, sind Energieversorger noch nicht attackiert worden. Nadelstiche, um vielleicht auszuprobieren, wie weit man käme, wenn man wollte, sind jedoch feststellbar.




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Staatssekretärskrise

geschrieben von: Redaktion am Donnerstag, 15. Dezember 2016, 09:44 Uhr
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Wer mich kennt, weiß, dass es lange dauert, ehe ich richtig sauer werde. Aber jetzt reicht es wirklich. Im „Fall Holm“, Staatssekretär auf Probe im neuen Berliner Senar, läuft alles so ab wie gewohnt. Es gibt Vorwürfe, die werden bestritten oder relativiert und dann setzen die Erinnerungslücken ein. Da weiß man plötzlich nicht mehr, welchen Dienstrang man hatte, dachte, man unternehme eine übliche Wehrdienstausbildung und hatte nicht bemerkt, sich hauptamtlich für die Stasi verpflichtet zu haben, obwohl in Schönschrift die Verpflichtungserklärung inzwischen jeder in der BZ nachlesen konnte.




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Currywurst und Rotwein

geschrieben von: Redaktion am Mittwoch, 14. Dezember 2016, 17:21 Uhr
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Als Monika Grütters, neue CDU-Vorsitzende in Berlin, bekannt gab, dass sie Stefan Evers zum Generalsekretär berufen werde, sagte sie in einem Statement u.a.: „Ich würde mich über die Zustimmung des jetzigen Parteitages für diese behutsame Neuordnung freuen, damit wir geschlossen als kraftvolle Opposition antreten können.“ Die Äußerung von Monika Grütters kommentierte ich wie folgt: „Das Wort ‚behutsam‘ passt zu Evers wie Currywurst zu Rotwein.“ Gemeint war damit, dass Evers oft durch scharfe Kommentare die Arbeit der Großen Koalition, vor allem auf die SPD bezogen, kritisierte.




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Warum tut sich die Linke das an?

geschrieben von: Redaktion am Dienstag, 13. Dezember 2016, 20:05 Uhr
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Es wird ja wohl niemand ernsthaft behaupten wollen, dass es keine personelle Alternative bei der wieder Regierungspartei „Die Linke“ gab, als aus-gerechnet Andrej Holm. Seit heute ist er nun tat-sächlich Staatssekretär in der Bauverwaltung von Katrin Lompscher. Ja, es ist lange her, dass er in Schönschrift seine Verpflichtungserklärung bei der Staatssicherheit der DDR einreichte. Er war nicht Informeller Mitarbeiter (IM), sondern hauptamtlich für die Stasi tätig, deren Opfer noch heute mit Schauder an die Zeit zurückdenken. Eine Jugendsünde? Herr Holm war offenbar Überzeugungstäter. Natürlich hat er niemand geschadet und auch nur den ganzen Tag Radio gehört, vermutlich die Schlager der Woche im RIAS. Alles ganz harmlos und auch nicht lange, so richtig nur von 1989 bis 1990. Kein Wunder, denn 1990 hörte die DDR auf zu existieren.





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