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Topic: Ausgabe Nr. 550 - Februar 2018

In diesem Topic sind folgende Beiträge:

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In den Gängen

geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 25. Februar 2018, 06:45 Uhr
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Da ich nur diesen Wettbewerbsbeitrag der 68. Berlinale gesehen habe, fehlt mir der Überblick, um beurteilen zu können, ob die Verteilung des Goldenen und der Silbernen Bären gerechtfertigt war oder nicht. An der Entscheidung der Jury ist, seit es das Filmfestival gibt, immer herumkritisiert worden. Es ist eben auch Ansichts- und Geschmacksache, ob einem ein Film gefällt oder nicht. Ich zumindest stimme selten mit Juroren oder Kritikern überein. Was vor allem Kritiker zerreißen, finde ich meistens gut und was sie loben, oft richtig schlecht. So ist das nun mal.




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Da wird der Hund in der Pfanne verrückt

geschrieben von: Redaktion am Mittwoch, 21. Februar 2018, 17:04 Uhr
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BILD verarscht die SPD. Und die Zeitschrift „Titanic“ verarscht die Bild-Zeitung. Das ist das Niveau, auf dem sich unser Land befindet. Liegt es vielleicht daran, dass wir nur eine amtierende Regierung haben? Nein. Es liegt daran, dass Journalisten lange Weile haben. Über die Bundeswehr zu berichten, ist langweilig. Über das SPD-Mitgliedervotum zu berichten, während es läuft, interessiert auch niemand. Also muss ein Hund herhalten und in die SPD eintreten. Und um dem ganzen Schwachsinn eine Krone aufzusetzen, dichtet man Juso-Chef Kevin Kühnert eine Russen-Affäre an.




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Muss das sein?

geschrieben von: Redaktion am Mittwoch, 21. Februar 2018, 13:56 Uhr
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Dass es der BILD-Zeitung gelang, den Hund Lima als SPD-Mitglied registrieren zu lassen, ist peinlich genug. Ein Vorgang, über den man schnell hinwegsehen sollte. Aber nein, die ganze Geschichte muss nun offenbar noch monatelang am Kochen gehalten werden. Laut FAZ kommt jetzt Medienanwalt Christian Schertz zum Einsatz. Mit der Geschichte soll sich der Presserat beschäftigen. SPD-Mann Hubertus Heil sagte zur „Bild“: „Ihr Versuch, innerparteiliche Demokratie verächtlich zu machen, ist erbärmlich“. Und „Bild“ konterte: „Limas Parteikarriere zeigt, was die Mitgliederbefragung in Wahrheit ist: hochgradig anfällig für Manipulationen und nicht nur deshalb gefährlich für die Demokratie“. Klassischer Fall von „Beide haben Recht.“ Die Aktion mit Lima hätte man eher dem Satiremagazin „Titanic“ zugetraut als der BILD-Zeitung. Natürlich wollte BILD hundsgemein die SPD vorführen. Das ist gelungen. Man darf aber Ursache und Wirkung nicht verwechseln. Dass jeder ohne Kontrolle online in die SPD eintreten kann, ist schlichtweg unfassbar. Die Mitgliedschaft in einer Partei ist etwas anderes als in einem Fitness-Club. Man kann ja Anträge stellen und auch online absenden. Früher aber entschieden die unteren Parteigliederungen, ob jemand aufgenommen wird, und dazu hatte der Interessent persönlich zu erscheinen. Erst dann gab es das Mitgliedsbuch.




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Stromversorgung gesichert

geschrieben von: Redaktion am Mittwoch, 21. Februar 2018, 12:35 Uhr
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Wenn Stromnetz Berlin-Chef Thomas Schäfer zu einer Pressekonferenz einlädt, präsentiert er immer viele Zahlen. Und am Ende folgt die obligatorische Frage der Journalisten nach dem Stand der Konzession. 2011 startete rechtzeitig das Vergabeverfahren des Landes Berlin für die neue Konzession des Stromnetzes in Berlin, die 2014 endete. Ersparen wir uns die Irrungen und Wirrungen, bislang jedenfalls ist keine neue Konzession erteilt worden, und so betreibt das Vattenfall-Unternehmen Stromnetz Berlin GmbH das Netz weiter, Jahr um Jahr. Und auch in diesem Jahr rechnet Thomas Schäfer mit keiner Entscheidung. Mit der Stromnetz-Konzession verhält es sich ein wenig so wie der der amtierenden Bundesregierung. Niemand braucht wirklich eine neue Regierung, und auch eine neue Konzession ist dem geneigten Bürger egal. Hauptsache, das Licht geht an, wenn man zu Hause auf den Schalter drückt, und Hauptsache der Kühlschrank lief die ganze Zeit, damit das Feierabend-Bierchen die richtige Temperatur hat.




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SPD Mitgliederentscheid - Auf den Hund gekommen

geschrieben von: Redaktion am Dienstag, 20. Februar 2018, 16:39 Uhr
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Wenn man denkt, es kann nicht noch schlimmer kommen, beweist ausgerechnet die BILD-Zeitung, dass es doch möglich ist. Man muss, auch wenn es einem schaudert, BILD für die Aktion dankbar sein, zeigt sie doch einen Zustand auf, der dringend geändert werden muss. BILD hat einen Hund namens Lima die Mitgliedschaft in der SPD beantragen lassen. Das hat natürlich „Frauchen“ online eingegeben. Eine Welle von Nachrichten erreichte die Hundemutter kurze Zeit später. Die Mitgliedschaft für Lima wurde bestätigt. Es folgten Einladungen zu allen möglichen No-GroKo, Ja-GroKo und sonstwas-Veranstaltungen. Von ganz oben bis ganz unten erhielt Lima Mails, in denen sich die Absender über das Neu-Mitglied freuten. Nun, inzwischen wurde die Mitgliedschaft tatsächlich storniert, wäre ja noch schöner.




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Die Mitte

geschrieben von: Redaktion am Dienstag, 20. Februar 2018, 09:16 Uhr
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Zur neuen CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, deren Namenskürzel wie ein noch aktives Atomkraftwerk klingt, ist schon alles gesagt worden, aber noch nicht von jedem. Also: Angela Merkel hat es der SPD einen Tag vor Beginn der Abstimmung über den Koalitionsvertrag durch die 460.000 Parteimitglieder noch einmal richtig gezeigt, wer auch künftig Chefin im Ring sein wird, und zwar als Doppelspitze. Da können sich Andrea Nahles und Olaf Scholz entweder gegenseitig oder selbst in die Fresse hauen. Die CDU-Mitglieder sind mit dem Ergebnis der Koalitionsverhandlungen nicht zufrieden. Vornehmlich jammern sie über den Verlust des wichtigen Finanzministeriums, aber auch das Innenressort, das der rechte Flügel der Union, CSU genannt, künftig verwalten soll. Was für die CDU an Ministerien übrig bleibt, ist eben die Mitte zwischen den Leuchttürmen. Ob das allerdings wirklich ein Fehler war, wird sich erst zeigen.




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Deniz-Deal, na und?

geschrieben von: Redaktion am Samstag, 17. Februar 2018, 07:47 Uhr
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Nein, es ist den Bedenkenträgern und Gutmenschen nicht möglich, sich einfach nur zu freuen, dass Deniz Yücel nach über einem Jahr „Untersuchungshaft“ in der Türkei wieder freigekommen ist und nach Berlin zurückkehren durfte. Wir müssen nicht darüber diskutieren, mit was für einer Art Staat wir es zu tun haben, der willkürlich Journalisten, Künstler, anders-denkende Politiker und wer sonst noch auffällig ge-worden ist, wegsperrt und sie ewig ohne Anklage im Gefängnis sitzen lässt. Ein Rechtsstaat ist das jedenfalls nicht. Aber ein Nato-Staat, und das macht die Sache so kompliziert.




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Erhard Pietsch ist tot

geschrieben von: Redaktion am Donnerstag, 15. Februar 2018, 09:52 Uhr
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Schockierende Nachricht aus Marienfelde. Der Inhaber des PieReg Druckcenters, Erhard Pietsch, ist tot. Er wurde nur 63 Jahre alt. Gemeinsam mit Sven Regen leitete er das PieReg Druckcenter Berlin. Es ist ein hochmoderner Produktions-Betrieb mit integrierter Vorstufe, einem Drucksaal und einer Buchbinderei. Vor über 30 Jah-ren begann diese kleine Erfolgsstory – und zwar „von der Pieke auf“: 1980 nahm Erhard Pietsch als aus-gebildeter Großoffsetdrucker seine Tätigkeit in der Hausdruckerei des Lebensmittelkonzerns Otto Reichelt auf. Druckte man dort zu Beginn noch auf einer Einfarb-Druckmaschine einfache Textplakate, wurde die kleine Hausdruckerei schon bald zu einem „richtigen“ grafischen Betrieb ausgebaut.




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Das Aufräumen in Spandau geht weiter

geschrieben von: Redaktion am Donnerstag, 15. Februar 2018, 08:11 Uhr
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Mir fällt gegenwärtig kein SPD Politiker in Berlin ein, bei dem Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinanderklaffen wie bei Raed Saleh. Der SPD-Fraktionsvorsitzende verbringt seine Zeit lieber in seinem Spandauer Bürgerbüro als im Abgeordnetenhaus. Und das aus gutem Grund. In Spandau ist er noch uneingeschränkter Chef als im Parlament. Da hat er die Hälfte seiner Fraktion gegen sich. Aber auch das ist kein allzu großes Problem. Mit einem Brief probten im letzten Jahr 14 Abgeordnete einen Aufstand, der weitgehend folgenlos blieb. Sie rechneten mit ihrem Vorsitzenden ab, der versprach, sich zu bessern, wischte sich aber vermutlich in Wahrheit mit dem Schreiben den Allerwertesten ab.




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SPD arbeitet an ihrem Untergang

geschrieben von: Redaktion am Mittwoch, 14. Februar 2018, 09:08 Uhr
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Es ist ein Trauerspiel, wie eine Partei kontinuierlich daran arbeitet, sich selbst abzuschaffen. Dass Martin Schulz jetzt das Opfer gibt und von Wunden spricht, die heilen werden, ist unerträglich. Wie sagte schon der große bayerische Philosoph Alexander Dobrindt: „Wer beliebt sein will, sollte Schlagersänger werden.“ Martin Schulz hätte sich vor seiner Amtsübernahme die Liste der bisherigen SPD-Parteivorsitzenden anschauen sollen und dabei besonders darauf achten, wie viele von ihnen aus dem Amt gejagt wurden. Wie kommt er darauf, dass es ihm besser hätte ergehen können als Rudolf Scharping, Kurt Beck oder Sigmar Gabriel? Selbst Willy Brandt begann man – immerhin erst nach 23 Jahren – 1987 zu demontieren, weil er eine Parteisprecherin nominiert hatte, die der Partei nicht passte. Er trat entnervt zurück und Hans-Jochen Vogel übernahm. 14 Parteivorsitzende hat die SPD seit 1946 verschlungen. Nach Willy Brandt war die durchschnittliche Verweildauer in dem Amt knapp drei Jahre, wobei Sigmar Gabriel mit acht Jahren weit über dem Durchschnitt liegt, andere wie Engholm, Scharping, Müntefering und Schulz darunter.




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