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Topic: Ausgabe Nr. 450 - Oktober 2009

In diesem Topic sind folgende Beiträge:

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Gut Ding will Weile haben

geschrieben von: Redaktion am Freitag, 30. Oktober 2009, 11:54 Uhr
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Der RBB machte in den letzten Tagen deutlich, was er von einer seriösen Berichterstattung hält. Geradezu reißerisch berichtete er im Info-Radio und der Abendschau über die Entwicklung rund um den Schöneberger Gasometer. Die Abendschau blieb ihrem eingeschlagenen Weg treu, das Projekt madig zu machen. Das Info-Radio war sich nicht zu schade dafür, eine Spende von Projektentwickler Reinhard Müller an einen freien Träger der Jugendarbeit im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, über die DER SPIEGEL in nicht besserer Qualität berichtete, als Beweis dafür anzuführen, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein könnte. Zitiert wurde aus einem landesweit üblichen Sponsorenvertrag, der sinngemäß die Klausel enthält, dass sich Gelbgeber und Geldempfänger nicht beschimpfen dürfen. Es ging um rund 600 Euro monatlich für zwei Jahre Mietkostenzuschuss eines freien Trägers, dessen Projekt gefährdet war. Davon auszugehen, dass sich der Bezirk damit kaufen ließe, war vor einem Jahr genauso absurd wie heute. Aber, warum nicht alte haltlose Vorwürfe aufwärmen, wenn es ins Konzept einer Sendung passt, die sich „Dossier“ nennt. Wir bleiben lieber unserer journalistischen Auffassung treu, die sich an die Fakten und nicht an Verschwörungstheorien hält.



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Besuch in Stutthof

geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 25. Oktober 2009, 11:44 Uhr
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In Kooperation mit Paper Press Studienreisen lud der Landesverband der Berliner SPD vom 19. bis 23. Oktober 2009 zu seiner jährlichen Gedenkstättenfahrt ein. In diesem Jahr führte die Fahrt nach Danzig und in das ehemalige Konzentrationslager Stutthof. 48 Interessentinnen und Interessenten, darunter Mitglieder und Nicht-Mitglieder der SPD, nahmen an der Gedenkstättenfahrt teil.



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Réponse à Sarrazin

geschrieben von: Redaktion am Donnerstag, 15. Oktober 2009, 08:22 Uhr
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Vielleicht ist es wichtig, sich noch eine nationale Bundesbank zu leisten, mit Tausenden Mitarbeitern, versteht sich, obwohl es eine Europäische Zentralbank gibt. Axel Weber, Chef der Bundesbank, hat Probleme. Er möchte, so liest man, Chef der EZB werden, wenn der derzeitige Boss Trichet im Oktober 2011 abgelöst wird. Außerdem hat Herr Weber noch einige andere Pläne, wie zum Beispiel die Aufsicht über alle Banken und Versicherungen zu erlangen. In so einer Phase ist zu viel Öffentlichkeit schädlich.



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Leserbrief zum Beitrag "Lettre de Sarrazin"

geschrieben von: Redaktion am Mittwoch, 14. Oktober 2009, 21:44 Uhr
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Lieber Ed, als aufmerksame paperpress – Leser hat uns deine Einschätzung zu dem Interview „Klasse statt Masse“ von Thilo Sarrazin in Lettre International sehr überrascht. Mit diesem Leserbrief wollen wir uns zu zwei Feststellungen aus deinem Artikel äußern. Dabei soll zunächst der Vorwurf entkräftet werden, Sarrazin würde vorsätzlich und unverschuldet in die „rechte Ecke“ gestellt werden. Anschließend geht es um die von Sarrazin geäußerten Inhalte und die Frage, inwieweit diese einen nutzbaren Beitrag zur Integrationspolitik leisten können.



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Oskar hats versaut

geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 11. Oktober 2009, 16:47 Uhr
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Offenbar aus Verärgerung über Oskar Lafontaines Ankündigung, das Saarland mit seiner Anwesenheit wieder zu beglücken, werden sich die Grünen nun auf Koalitionsverhandlungen mit CDU und FDP einlassen. Jamaika rückt näher. Das wäre das interessanteste Projekt, was nach den Wahlen in diesem Jahr zustande käme. SPD und Linke haben sich verrechnet. Wahlverlierer Peter Müller kann wieder lachen: Jamaika statt Sozialismus ist jetzt das neue Motto im Saarland.




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Beiträge: Ablenkungsmanöver

geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 11. Oktober 2009, 10:52 Uhr
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Zwei wie Pech und Schwefel. Michael Müller und Klaus Wowereit. Seit 2001 regieren sie die Stadt. Seit 2004 total, denn da wurde Fraktionschef Müller auch noch zum Parteivorsitzenden der SPD in Berlin gewählt. Auf dem gestrigen Landesparteitag hatten sie nachdenkliche und äußerst heitere Momente.



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Beiträge: Christoph Matschie: Held oder Dummkopf? Und: Entscheidung im Saarland.

geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 11. Oktober 2009, 08:37 Uhr
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Heute vor genau zwei Wochen stürzte die SPD bei den Bundestagswahlen mächtig ab. Ob sich eine Partei, die nicht einmal mehr ein Viertel der Stimmen erreichte hat, noch Volkspartei nennen darf, lassen wir einmal dahingestellt. Eines ist klar, der SPD ist die Juniorpartnerschaft in der Großen Koalition mit der CDU nicht bekommen. Dass die CDU und erst recht die CSU mit ihren stagnierenden Ergebnissen unzufrieden sein müssten, tröstet die SPD wenig. Denn, Angela Merkel bleibt Bundeskanzlerin und Frank Walter Steinmeier gibt nun als Vorsitzender der stark dezimierten SPD-Fraktion den Oppositionsführer. Inwieweit er mit Linkspartei und Grünen zum wahrnehmbaren Führen kommt, werden wir sehen. Die SPD ist, was ihre Arbeit in der Koalition anbelangt, zu Unrecht abgestraft worden. Vor allem, wenn man sich das Aussitzen der Kanzlerin anschaut, die wenig eigene Ideen einbrachte und sich meistens nur anschloss, wenn sie irgendetwas gut fand. Das brachte ihr den Beinamen die „Ich-Auch-Kanzlerin“ ein.



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Klaus Riebschläger beigesetzt

geschrieben von: Redaktion am Samstag, 10. Oktober 2009, 13:17 Uhr
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Man will es immer noch nicht wahrhaben, dass Klaus Riebschläger nicht mehr lebt. Dieser Mann ist denen, die ihn gut kannten, so präsent im Kopf, dass man meint, er müsse doch jeden Augenblick zur Tür rein kommen, natürlich mit einem flotten Spruch auf den Lippen. Aber, es ist nicht so und wird nie wieder so sein.



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Ingrid Holzhüter beigesetzt

geschrieben von: Redaktion am Samstag, 10. Oktober 2009, 13:15 Uhr
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Die am 25. September verstorbene, langjährige Tempelhofer Politikerin Ingrid Holzhüter ist am Donnerstag, dem 8. Oktober 2009 auf dem Evangelischen Kirchhof Mariendorf-Ost beigesetzt worden. Etwa 150 Menschen nahmen an der Trauerfeier teil. Neben ihrer Familie viele Freunde vom Deutschen Solidaritätskomitee für einen freien Iran, Parteifreunde aus dem Bezirk, dem Land und Bund, Weggefährte und persönliche Freunde.



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Lettre de Sarrazin.

geschrieben von: Redaktion am Freitag, 09. Oktober 2009, 17:30 Uhr
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Es ist höchst erfreulich, dass es immer mehr Leute gibt, die den Wortlaut des Gesprächs, das Frank Berberich für Lettre International mit Thilo Sarrazin führte, von Anfang bis Ende gelesen haben. Dadurch hat sich nicht nur der Sturm der Entrüstung gelegt, sondern stimmen immer mehr Menschen dem Bundesbanker und ehemaligen Berliner Finanzsenator in wesentlichen Passagen des Beitrages zu. Man muss eben alles im Zusammenhang lesen und möglichst verstehen, ehe man sich empört.



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