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Gewerbepark Säntisstraße

geschrieben von: Redaktion am 11.02.2010, 11:06 Uhr
paperpress576 
„Der Drops ist noch nicht gelutscht“ - Am 10. Februar 2010 fand im Rathaus Schöneberg eine Sitzung des Stadtplanungsausschusses statt. Auf der Tagesordnung stand auch das Thema „Gewerbepark Säntisstraße“.
Wie gemeldet hat die CS Immobilien, die durch ihren Geschäftsführer Peer Mock-Stümer vertreten wird, ein 100.000 qm großes ehemaliges Bahngelände zum 31.12.2009 gekauft, um darauf einen Gewerbepark entstehen zu lassen (www.saentispark.de). Auf dem Gelände befinden sich 250 Parzellen von Kleingärtnern, die im Laufe des Januars von dem Eigentümerwechsel überrascht wurden. Die Kleingärtner wussten allerdings, dass das Areal für Gewerbenutzung vorgehalten wird.

Ein Versuch des Bezirks Tempelhof in den 90er Jahren, das Gelände für die Kleingärtner zu sichern, scheiterte am Senat.

Etwa 50 Kleingärtner nahmen an der Sitzung des Stadtplanungsausschusses am 10. Februar teil. Die SPD und CDU Mitglieder des Ausschusses solidarisierten sich mit den Kleingärtnern. Peter Rimmler (CDU), Mitglied des Ausschusses, teilte auf Anfrage paperpress mit, dass für die BVV-Sitzung am 17. Februar 2010 ein Dringlichkeitsantrag eingebracht werden soll, der das Bezirksamt bittet, in Verhandlungen mit den zuständigen Stellen den Erhalt des Geländes als Kleingartenkolonie zu sichern. Im Falle der Realisierung des Gewerbeparks sieht Rimmler eine erhebliche Belastung der Anwohner in der Säntisstraße. Besonders schlimm findet Rimmler den Fall eines Kleingärtners, der noch im letzten Jahr eine Parzelle mit dem Hinweis erworben hat, dass er von einem Bestandsschutz von zehn Jahren ausgehen könne.

Ausschussmitglied Dr. Martin Müller-Follert will verhindern, dass sich in der Säntisstraße das Gleiche abspielt wie 2009 in der Lichtenrader Nuthestraße. Dort hat der Projektentwickler Dr. Harald Gerome Huth ein 30.000 qm großes, ebenfalls ehemaliges Bahngelände mit 60 Parzellen gekauft. Bis auf sechs Parzellen, deren Besitzer sich bislang juristisch erfolgreich gegen eine Räumung wehrten, sind alle anderen Parzellen inzwischen platt gemacht worden. Auf dem Gelände sollen Einzelhandelsflächen entstehen. Bislang ist jedoch nichts passiert.

Dr. Müller-Follert fordert in diesem Zusammenhang das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg auf, sich zu erkundigen, was mit weiteren ehemaligen Bahngeländen passieren soll.

Ein Teilnehmer der Stadtplanungsausschusssitzung am 10. Februar bemerkte zum Vorgang Säntisstraße: „Der Drops ist noch nicht gelutscht!“

  
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