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Bluhm beendet Zusammenarbeit mit Treberhilfe

geschrieben von: Redaktion am 15.10.2010, 16:28 Uhr
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Das Krisenmanagement von Sozialsenatorin Bluhm und ihrem Staatssekretär Fritsch (beide Linkspartei) ist dilettantisch. Sie präsentieren sich in der Öffentlichkeit als Aufräumer, dabei gibt es nur eine Stelle im Senat, wo einmal gründlich aufgeräumt werden müsste, nämlich in der Sozialverwaltung. Auf der letzten Sitzung des Sozialausschusses ließ man den Geschäftsführer der Treberhilfe, Frank Biskup, kaum zu Wort kommen. Das Interesse an einer Klärung scheint bei Bluhm und Fritsch nicht vorhanden zu sein. Bluhm fehlte bei der Ausschusssitzung am 30.9. wegen Krankheit. Auf einer der nächsten Sitzungen wollte man das Thema mit der Senatorin besprechen. Der Bericht der Prüfkommission der Senatsverwaltung in Sachen Treberhilfe liegt auch noch nicht vor. Aber, Bluhm und Fritsch schaffen Fakten, bevor alle Vorwürfe, vor allem die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen Harald Ehlert, geklärt sind. Bluhm hatte sich am 12.3.2010 einer Strafanzeige der Diakonie gegen Ehlert angeschlossen, obwohl sie „über Unterlagen in dieser Sache nicht verfüge“.
In einer Pressemitteilung von heute teilt Bluhm mit, dass „die Senatssozialverwaltung die Zusammenarbeit mit der Treberhilfe in der Beratungstätigkeit und Straßensozialarbeit mit jugendlichen Obdachlosen einstellen wird. Insgesamt erhielt die Treberhilfe hier in den vergangenen Jahren rund 700.000 Euro Zuwendungen pro Jahr. Die Treberhilfe hat in den vergangenen Monaten ihre Versprechungen, freiwillig für mehr Transparenz zu sorgen und der Öffentlichkeit gegenüber Rechenschaft abzulegen, nicht eingehalten. Deshalb will man die Arbeit zukünftig mit anderen Trägern fortsetzen.“ Die Treberhilfe bestreitet vehement diese Darstellung. Im Gegensatz zu vielen anderen freien Trägern gibt es bei der Treberhilfe beispielsweise inzwischen einen Aufsichts- und Betriebsrat. Davon können Beschäftigte bei anderen Trägern nur träumen.

Interessant dürfte sein, mit welchen anderen Trägern die Sozialverwaltung die Arbeit fortsetzen wird. In der Argumentation der Sozialverwaltung wird mangelnde Transparenz bei der Treberhilfe beklagt. Von Qualität ist keine Rede. Unbestritten ist nämlich, dass die Treberhilfe eine hervorragende Arbeit geleistet hat und leistet. Mit dem Scheinargument der mangelnden Transparenz will man offenkundig einen lästigen freien Träger loswerden. Die Frage ist, wie lange sich die Sozialexperten des Koalitionspartners SPD von Bluhm und Fritsch noch auf der Nase herumtanzen lassen.

Zum Schluss ein Wettangebot! Wer hält gegen folgende Wette: Nach den Wahlen 2011 wird es die Treberhilfe immer noch geben, aber Bluhm und Fritsch werden Geschichte sein. Über den Wetteinsatz reden wir mit Interessenten.

Ed Koch

  
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