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Korruptionsvorwürfe gegen das Diakonsiche Werk

geschrieben von: Redaktion am 16.10.2010, 09:49 Uhr
paperpress584 
Das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland ist ins Fadenkreuz von Ermittlungen gerückt.
„So befassen sich gegenwärtig unabhängige Wirtschaftsprüfer mit dem Miteinander, das sich 2007 zwischen dem bisherigen Präsidenten des Diakonischen Werkes, Klaus-Dieter Kottnik, seinem damaligen persönlichen Referenten Walter Merz und der Unternehmensberatung Dr. Dithmar & Partner abspielte“, berichtet WELT ONLINE. „Referent Merz nämlich, evangelischer Pfarrer, soll nach übereinstimmenden Medienberichten 2007 auch als Partner jener Unternehmensberatung firmiert haben. Diese Firma aber, geleitet von der Pfarrerin Christiane Dithmar und spezialisiert auf Umstrukturierungen in Unternehmen, erhielt 2007 mehrere Aufträge von der Diakonie zur Begleitung umfangreicher Reform-vorhaben. Da hatte also der Präsident der Diakonie einen Referenten, der damals zugleich laut amtlichem Eintrag Partner einer Firma war, die mit der Diakonie ausgedehnte Geschäftsverbindungen unterhielt. Korruption unter Brüdern und Schwestern? Der Grund dafür, dass Diakoniepräsident Kottnik vor zwei Wochen seinen Rücktritt erklärte?“ Nein, natürlich nicht, aus gesundheitlichen Gründen sei Kottnick zurückgetreten. Vielleicht ist ihm so übel geworden bei all dem, was um ihn herum passierte, dass er nicht mehr arbeiten konnte. Aber, auch Herr Kottnick und sein Referent sind unschuldig, so lange nichts anderes bewiesen wurde. Nur Gott kennt die Wahrheit, und dem wird vermutlich auch übel, wenn er auf seine protestantischen Bodentruppen herabblickt.

Der Vorsitzende des Diakonischen Rates, der württembergische Landesbischof Frank Otfried July erklärte gegenüber WELT ONLINE: „Der Diakonische Rat wurde vom Diakonie-Vorstand darüber informiert, dass der persönliche Referent des damaligen Präsidenten Klaus-Dieter Kottnik zu einem Zeitpunkt Partner einer Unternehmensberatung war, als diese zugleich Auftragnehmerin des Diakonie-Bundesverbandes wurde.“ „Dies aber sei dem Vorstand der Diakonie ‚bis zu Beginn der Medienrecherchen nicht bekannt’ gewesen. Jetzt will man endlich mehr wissen. Bischof July: ‚Der Diakonische Rat hat eine externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beauftragt, die Umstände der zurückliegenden Zusammenarbeit mit einer Unternehmensberatung auf ihre Ordnungsmäßigkeit zu prüfen. Die Ergebnisse werden im Oktober erwartet.’ Danach wolle der Diakonische Rat ‚sie bewerten’“. Auch hier ist also Verrat im Spiel, wie bei Ehlert und Dreusicke. Was ist bloß aus der Evangelischen Kirche geworden? Es wird Zeit für einen neuen Reformator, der neue Thesen an die Kirchentüren hämmert.

Der Diakonische Rat ist so eine Art Aufsichtsrat. Nach § 11 (1) der Satzung hat er für die Überwachung der Umsetzung der Beschlüsse der Diakonischen Konferenz zu sorgen. Er berät den Vorstand bei seiner Arbeit und beaufsichtigt die Amtsführung. In welchem Zusammenhang ist mir aber der Begriff Diakonischer Rat schon einmal aufgefallen? Richtig. In Zusammenhang mit der Liste der Tätigkeiten der Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Kirchenrätin Susanne Kahl-Passoth. Sie ist nämlich Mitglied im Diakonischen Rat des DW der EKD seit 1.9.2002 (Quelle: www.diakonie-portal, Stand: 15.10.2010). Susanne Kahl-Passoth ließ gemeinsam mit Thomas Dane keine Gelegenheit aus, darauf hinzuweisen, wie schlimm es sei, dass Harald Ehlert mit einem Maserati über die holperigen Straßen Capuths fahre. Vielleicht hätte sie sich mehr um ihren eigenen Verband kümmern sollen, als sich mit anderen zu beschäftigen. Eine Pflichtverletzung wird ihr und den anderen Mitgliedern des Diakonischen Rates nicht vorzuwerfen sein, denn nur Jesus konnte Blinde sehend machen. Seine Rückkehr nach 2.010 Jahren auf diese Welt ist dringend erforderlich. In der katholischen und evangelischen Abteilung seiner Kirche gibt es viel aufzuräumen.

Ed Koch

  
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