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SPD Tempelhof-Schöneberg nominiert Angelika Schöttler

geschrieben von: Redaktion am 18.11.2011, 19:53 Uhr
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Wenn sie am nächsten Mittwoch von der Bezirksverordnetenversammlung gewählt wird, wird es auch in der gerade begonnenen Legislaturperiode wieder eine Bezirksbürgermeisterin mit dem Familiennamen Schöttler geben. Bislang hatte Treptow-Köpenick eine Bürgermeisterin dieses Namens, nämlich Gabriele Schöttler, weder verwandt noch verschwägert mit Angelika Schöttler aus Tempelhof-Schöneberg.
Auf einer Kreisdelegiertenversammlung am Freitagabend im Rathaus Schöneberg wurde Angelika Schöttler als Bezirksbürgermeisterin nominiert. Von 121 abgegebenen Stimmen erhielt sie 107-mal Ja und zehnmal Nein bei drei Enthaltungen und einer ungültigen Stimme.

Bei den Wahlen am 18. September 2011 verlor die SPD ihren Spitzenplatz im Bezirk und landete mit 26,7 % (2006 31,7 %) nur noch auf Platz zwei hinter der CDU mit 29,2 % (2006 28,8 %). Die SPD geht mit den Grünen eine Zählgemeinschaft ein. Die Zählgemeinschaftsvereinbarung wurde Freitagabend einstimmig gebilligt. Die Grünen haben deutlich dazu gewonnen und erreichten 24,6 % (2006 18,5 %). Die Linke hat leicht zugelegt, von 3,3 % auf 3,7 %, wodurch sich aber die Anzahl der Mandate von einem auf zwei verdoppelte. FDP, Graue Panther und WAS-B sind nicht mehr in der BVV vertreten. Wie in allen anderen Bezirken treten die Piraten auch in Tempelhof-Schöneberg in Fraktionsstärke an, sie erreichten aus dem Stand 7,6 % und vier Mandate. Wäh-rend in anderen Bezirken die Piraten nicht alle Mandate besetzen können, gibt es in Tempelhof-Schöneberg sogar zwei Nachrücker. Die CDU hat jetzt 18 Mandate, eins mehr als 2006, die SPD 16, drei weniger als 2006 und die Grünen 15, vier mehr als bei der letzten Wahl.

Die voraussichtlich neue Bezirksbürgermeisterin wurde 1963 in Berlin geboren. „Sie ist in Schöneberg aufgewachsen und besuchte die Sternberg-Grundschule und die Rückert-Oberschule. 1981 bestand sie dort ihr Abitur. Nahtlos schloss sich die Berufstätigkeit bei der Schering AG an - zunächst als Auszubildende zur Informatikassistentin. Nach der 1984 bestandenen Prüfung blieb sie bis zum Januar 2002 bei Schering. Sie studierte in dieser Zeit Informatik an der TU-Berlin und erwarb den Abschluss zur Diplom Informatikerin.

1982 trat sie in Schöneberg in die SPD ein. Seitdem arbeitet sie aktiv in der Partei auf vielen Ebenen und in vielen Gremien. Sie ist seit vielen Jahren die Vorsitzende der Abteilung City und stellvertretende Vorsitzende im Kreisvorstand Tempelhof-Schöneberg.

Von 1989 bis 2002 gehörte sie durchgängig der Bezirksverordnetenversammlung Schöneberg bzw. Tempelhof-Schöneberg an. Von 1991 bis 2001 war sie Mitglied des Vorstandes der SPD-Fraktion in der BVV. Jugendpolitik war und ist ihr Schwerpunkt. Im Jugendhilfeausschuss war sie seit 1989 Mitglied, fünf Jahre (1995-2000) als Vorsitzende. Ihr zweiter Schwerpunkt ist die Haushaltspolitik. 2001 war sie Vorsitzende des Sozialausschusses in Tempelhof-Schöneberg.

Angelika Schöttler ist seit 1992 verheiratet, sie hat drei Kinder, Alexandra (geb.1993), Friederike (geb. 1995) und Sebastian (geb. 2000).

Seit dem 22. Januar 2002 ist sie Stadträtin für Familie, Jugend und Sport und seit 2006 zusätz-lich für das Quartiersmanagement zuständig.“ (Quelle: berlin.de)

Für Angelika Schöttler wird es ein ganz besonderes Ereignis sein, wenn sie am 23. November zur Bezirksbürgermeisterin gewählt wird. Ihr 2004 verstorbener Vater Alfred Gleitze war von 1971 bis 1975 Bezirksbürgermeister von Schöneberg, und zuvor von 1969 bis 1971 Jugend-stadtrat. Schöttler löst Ekkehard Band ab, der seit 2001 Bezirksbürgermeister war.

Im neuen Bezirksamt stehen der SPD zwei Sitze zu. Ebenfalls zwei Sitze hat die CDU, einen die Grünen. Neben Angelika Schöttler wurde Oliver Schworck erneut zum Bezirksstadtrat von der Kreisdelegiertenversammlung seiner Partei nominiert. 90 Ja-Stimmen, 25-mal Nein bei fünf Enthaltung und einer ungültigen Stimme.

Schworck ist seit 2006 Leiter der Abteilung Bürgerdienste, Ordnungsaufgaben, Natur und Umwelt, wozu auch der Fachbereich Tiefbau gehört. Nach den Plänen der Rot-Grünen Zählgemeinschaft soll Schworck seine Aufgaben, bis auf den Bereich Tiefbau und Landschaftsplanung, behalten und zusätzlich für das Jugendamt zuständig werden.

„1968 ist Schworck in Berlin geboren und in Schöneberg aufgewachsen. Besuch der Schwielowsee-Grundschule und der Robert- Blum-Oberschule. Nach dem Abitur im Jahre 1987 studierte er einige Semester Rechtswissenschaften und absolvierte 1990 bis 1993 eine Ausbildung im Finanzamt zum Dipl.-Finanzwirt. Anschließend leitete er im Finanzamt einen Veranlagungsplatz. Von 1998 bis 2006 arbeitete Oliver Schworck in der Haushaltsabteilung der Senatsverwaltung für Finanzen und beschäftigte sich mit der Zuweisung von Haushaltsmitteln an die Bezirke.

Sein politisches Engagement begann bereits 1985 als Schulsprecher und Mitglied im Schöneberger Bezirksschülerausschuss und Bezirksschulbeirat. 1990 trat er in die SPD ein. 1995 wurde er Bürgerdeputierter für die SPD, im März 2001 rückte er in die Bezirksverordnetenversammlung nach. Nach der Neuwahl 2001 wurde er stellvertretender Fraktionsvorsitzender sowie Mitglied im Hauptausschuss und in den Ausschüssen für Umwelt und Natur (bis 2005), für Sport und für Verwaltungsreform. Neben der Vorbereitung wichtiger haushaltspolitischer Entscheidungen im Hauptausschuss engagierte sich der zweifache Vater für die Sportlerinnen und Sportler im Bezirk und die stärkere Anerkennung ihres bürgerschaftlichen Engagements.“ (Quelle: berlin.de)

Am Samstag, dem 19. November 2011, nominieren die Delegierten der CDU ihre beiden Kandidaten für das neue Bezirksamt. Dem Vernehmen nach erhalten die beiden CDU-Bezirksamtsmitglieder die Ämter Tiefbau und Landschaftsplanung, das Facility Management, das Schul- und Sportamt sowie das Amt für Weiterbildung, zu dem die Volkshoch- und Musikschule, die Bibliotheken, der Bereich Kultur und das Heimatmuseum gehören. Einer der beiden CDU-Stadträte wird zusätzlich stellvertretender Bezirksbürgermeister.

Die bisherige Sozial- und Gesundheitsstadträtin Dr. Sibyll Klotz (Bündnis 90/Die Grünen) soll ihre Aufgaben behalten und wird zusätzlich für das Stadtentwicklungsamt zuständig sein, zu dem die Stadtplanung, die Bau- und Wohnungsaufsicht, Vermessung (einschließlich Liegenschaftskataster und Wertermittlung), der Denkmalschutz und das Quartiersmanagement gehören.

  
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