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Hip Hop Charity Jam im Krazy Town

geschrieben von: Redaktion am 04.12.2011, 06:56 Uhr
paperpress598 
Am 3. Dezember 2011 fand unter der Schirmherrschaft von Markus Majowski („Die dreis-ten Drei”, Sat 1) die dritte Berliner Hip Hop Charity Jam statt. Raplnztinkt Berlin hatte spe-ziell zum Thema Kinderarmut einen Song geschrieben, den sie auf der Charity Jam prä-sentierten. Künstler wie DVO, Rako, Projekt Berlin, Junior Jero, Collins u.v.m folgten der Einladung ins Krazy Town am Tempelhofer Hafen.
300 Gäste waren gekommen, um mitzumachen bei der Hip Hop-Party. Auch der Tempelhof-Schöneberger Jugendstadtrat Oliver Schworck ließ sich sehen und war begeistert von der tollen Stimmung im Krazy Town. Das Jugendamt hatte 20 Freikarten für die Veranstaltung verlost, die nach Hinweisen darauf in der Lokalpresse in wenigen Tagen vergriffen waren. Die Hip Hop Charity Jam, einen Tag vor dem zweiten Advent, war eine echte Alternative zu den gegenwärtig ständig und überall stattfindenden etwas drögen Weihnachtsfeiern.

Die Macher der Veranstaltung. Jessica Köppe, Sandra Lemke, Projektleiterin und Gründerin der Hip Hop Charity Jam, Michael Kruse, Ansprechpartner des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V., Markus Majowski, Philipp Mengel, Eventmanager des Krazy Town, und vorn hockend Pascal Briese-Brabender, der Pressesprecher der Veranstaltung.

Der Reinerlös der Veranstaltung geht an das Deutsche Kinderhilfswerk zur Bekämpfung der Kinderarmut in Berlin. Nach dem „Dossier Kinderarmut” des Bundesfamilienministeriums sind 2,4 Millionen Kinder, also jedes sechste Kind in Deutschland, armutsgefährdet. „Leider investiert die Politik mit Blick auf Kinder und ihre Bildung ‚nur in Steine’. Schulbauten und Kindertagesstätten werden durch das Konjunkturprogramm gefördert, aber wir brauchen mehr Investitionen in Menschen!“, heißt es in einer Erklärung des Deutschen Kinderhilfswerks. Das Armutsrisiko von Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist seit Ende der 90er Jahre gestiegen und lag 2006 um 4,6 Prozent über dem Niveau von 1996. Das Deutsche Kinderhilfswerk gibt an, dass sich seit der Einführung 2005 von Hartz IV bis 2007 die Zahl der Kinder, die von Sozialhilfe leben, auf gut 2,5 Millionen verdoppelt hat, mit weiterer steigender Tendenz. Die größte Armut ist jedoch das Emotionale. Viele Kinder fühlen sich alleingelassen und von sozialen und kulturellen Aktivitäten ausgeschlossen.

Aus diesem Grunde hat die vierfache Mutter Sandra Lemke im Herbst 2008 die Hip Hop Charity Jam ins Leben gerufen. Unterstützt von Original Ghetto Sound 2008/09 wurde in-nerhalb von zwei Monaten die erste Charity Jam auf die Beine gestellt, um ein Zeichen gegen die Kinderarmut zu setzen.

Von März bis Dezember 2009 war die Hip Hop Charity Jam als vollständiges Projekt in den Verein Aufklärung eV. eingegliedert, seit 2010 steht das Projekt auf eigenen Beinen.

Die Idee der Hip Hop Charity Jam resultiert aus folgenden Ansätzen: Dem Kampf gegen Kinderarmut und hilfsbedürftige Kinder zu unterstützen. Gegen Hass, Gewalt, Diskriminierung einzutreten und aufzuzeigen, dass Musik Menschen verschiedener Nationalitäten, Religionen und sexueller Identitäten zusammenführt. Jungen Nachwuchskünstlern eine Plattform zu bieten, um sich in der Öffentlichkeit präsentieren zu können.

Michael Kruse vom Deutschen Kinderhilfswerk betont, dass arme Kinder vor allem vom kulturellen Leben ausgeschlossen seien. Die Situation sei „erschütternd“. Es fehle an den Dingen des alltäglichen Lebens. Für Markus Majowski steht die Kreativität der Jugendli-chen, die sich an dem Projekt beteiligen, an erster Stelle. Und er sagt sehr nachdenklich, dass er es nicht verstehe, wenn Kinder „aus gutem Hause“ ihr Essen einfach stehen lie-ßen. Sein fünfjähriger Sohn sagt inzwischen, dass er, bevor er etwas stehen lässt, lieber weniger auf seinen Teller haben möchte. „Kinder sind unsere Zukunft. Sie sind die größte Kraft unter Gottes Himmel“, sagt der Schauspieler. „Dort, wo Missstände aufgedeckt wer-den können hinsichtlich der Verletzung von Kindern und der Beeinträchtigung ihrer Ent-wicklung, werde ich meine Stimme erheben.“


  
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