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Jubiläumskonzert am Gendarmenmarkt

geschrieben von: Redaktion am 18.12.2011, 09:44 Uhr
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Es war eine Stimmung wie bei Young-Euro-Classic. Nicht nur das, auch die Qualität dessen, was von der Bühne zu hören war, reicht an das Niveau des Festivals der besten Jugendorchester der Welt heran. Dieses Orchester hatte im Gegensatz zu den internationalen Gästen bei YEC eine kurze Anreise. Die jungen Musikerinnen und Musiker, Sängerinnen und Sänger kamen aus Pankow vom Rosa-Luxemburg-Gymnasium. Normaler Weise findet das Weihnachtskonzert von Chor und Orchester in der schuleigenen Aula statt. Diesmal galt es allerdings ein Dreifachjubiläum zu feiern. 20 Jahre Chor, 20 Jahre Orchester und 20 Jahre Weihnachtskonzerte. „Zusammen mit fast 300 mitwirkenden aktuellen Schülern und Ehemaligen aus den zurückliegenden zwei Jahrzehnten sowie einem treu verbundenen Publikum der Schulmusik, gibt es das vielleicht ungewöhnlichste Schulkonzert dieses Jahres in Berlin“, schreibt Schulleiter Ralf Treptow in einer Pressemitteilung. Der Mann hat nicht zu viel versprochen.
Das Rosa-Luxemburg-Gymnasium ist ohnehin schon etwas Besonderes. Aber die musikalische Leistung sticht in besonderer Weise hervor. „Schulchor und Schulorchester sind eine besondere Tradition am Rosa-Luxemburg-Gymnasium“, schreibt der Schulleiter. „Die ältesten Mitwirkenden haben ihr Abitur 1992 abgelegt, die heute jüngsten Aktiven sind im Jahr 2018 überhaupt erst dran mit dem Abitur. Aus diesem besonderen Anlass hat man sich für das Konzerthaus Berlin als ein dem Jubiläum angemessenen Veranstaltungsort entschieden. Der Große Saal ist seit Monaten ausverkauft. Knapp 1.500 Gäste im Publikum garantieren zahlreiche Begegnungen von Schul- und Familienangehörige aus den zurückliegenden zwanzig Jahrgängen. Einige Ehemalige sind heute Personen des öffentlichen Lebens, Berufsmusiker und Künstler auf anderen Gebieten als der Musik. Sie alle verbindet an diesem Tag die Begabung und die Begeisterung, gemeinsam im Konzerthaus Berlin zu musizieren und für einen besonderen Klang zu sorgen.“

Weihnachtslieder wie „Alle Jahre wieder“ oder „O du Fröhliche“ durften natürlich nicht fehlen. Zu der klassischen Abteilung gehörten Werke von Johann Sebastian Bach, Verdis Gefangenenchor aus Nabucco oder Carf Orffs „O Fortuna“ aus „Carmina burana“. Gospels und kirchliche Gesänge passten gut zum Weihnachtsmarkt, der vor dem Konzerthaus stattfand. Man hätte das Konzert dorthin übertragen sollen. Besonders gut kamen Filmmusiken beim Publikum an, wie Ennio Morricones „Zwei glorreiche Halunken“, oder Musik aus „Der mit dem Wolf tanzt“, oder James Bond. Auch die Titelmusik der Olsenbande schaffte es ins Programm. Besonders schön war „Adiemus“, weltweit durch die Delta-Airlines-Werbung bekannt. Also: ein rundum schöner vorweihnachtlicher Abend am 16. Dezember im Konzerthaus, für den sich das Publikum mit Standing Ovations bedankte.

Man kann nur hoffen, dass es Chorleiter Veit Römer und Orchesterleiter Thomas Bergen auch weiterhin gelingt, immer wieder neue Schülerinnen und Schüler für die Musik und den Gesang zu begeistern. Dass Schulleiter Ralf Treptow mächtig stolz auf seine Schule ist, war ihm anzumerken. Auch wenn er, wie im Vorwort des Programmheftes zu lesen ist, ein großer Fan von Klaus Hoffmann ist, hätte er doch vermeiden sollen, bei seiner Begrüßung „Die Welt ist schön“ zu interpretieren. Singe, wem Gesang gegeben, vielleicht hätte er im Schulchor länger üben sollen. Die Welt ist schön, das mag sein, auch wenn sich das oft anders anhört, wenn sich Ralf Treptow in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Vereinigung der Oberstudiendirektoren des Landes Berlin e.V. äußert. Für die zwei Konzertstunden war die Welt auf jeden Fall schön. Auch wenn das Wetter ziemlich mies war, ein anschließender Besuch des Weihnachtsmarktes vor dem Konzerthaus bildete den krönenden Abschluss dieses vorweihnachtlichen Tages.

Bericht: Ed Koch

  
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