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Verdienstmedaillen und Integrationspreis verliehen

geschrieben von: Redaktion am 01.12.2012, 21:47 Uhr
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Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg ehrt regelmäßig herausragend engagierte Bürgerinnen und Bürger für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Im Rahmen einer würdevollen Feierstunde wurden, im fast voll besetzten Goldenen Saal im Rathaus Schöneberg, acht ehrenamtliche Helden aus dem Bezirk geehrt. Ihnen wurde, nach einer jeweils sehr individuellen Laudatio, die bezirkliche Verdienstmedaille verliehen. Die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) eröffnete die Veranstaltung.
Der gleichzeitig verliehene Integrationspreis ging an den Internationen Bund für das Ausstellungsprojekt „Nach der Flucht. Leben im Übergangswohnheim Marienfelder Allee.“ Dieser Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird in die Produktion einer DVD über die Ausstellung investiert. In dieser Sonderausstellung, im Rahmen der Dauerausstellung der Erinnerungsstätte Marienfelde, wird das individuelle Schicksal von einigen Familien plastisch aufgezeigt. Im zweimonatigen Wechsel werden die Familiengeschichten von Flucht und Vertreibung beschrieben. Die wechselnden Ausstellungselemente sind noch bis zum 16. Juli 2013 (Dienstag bis Sonntag, jeweils 10 bis 18 Uhr) zu sehen. Die Laudatio hielt der Bezirksverordnete Matthias Steuckardt (CDU), der Integrationsaspekte in einem individuellen Kontext darstellte.

Und nun zu den vielen ehrenvollen Bürgerinnen und Bürgern.

Rainer Egermann wurde von der Laudatorin, der stellvertretenden Bezirksverordnetenvorsteherin Martina Zander-Rade (B90/Die Grünen), für sein langjähriges Engagement beim TSV Marienfelde 1980 e. V. geehrt. Zander-Rade freut sich schon auf das 125. Jubiläum des Vereins im Jahr 2015, das der Geehrte auch mit viel Freude mit vorbereitet.

Wolfgang Lange ist mit hohem persönlichem Einsatz beim Fußballverein BSC Kickers 1900 dabei. Die Kinder- und Jugendarbeit beeindruckte die Laudatorin Elisabeth Korte-Hirschfeld, Vorsitzende des Bezirkssportbundes, sehr.

Christa Tuchlinsky wurde von Michael Ickes (Piraten) geehrt. In einer sehr persönlichen und individuellen Art glitt die Rede des Piraten zeitweise in die „große Politik“ ab. Christa Tuchlinsky engagiert sich seit mehr als zehn Jahren beeindruckend für Seniorinnen und Senioren in ihrer Nachbarschaft.

Manfred Beck ist seit einigen Tagen der 1. Vorsitzende der Bürgerinitiative Lichtenrade-Dresdner Bahn e. V.-. Schon seit Jahren leistet Beck für die BI als 2. Vorsitzender herausragende Arbeit und hat auch sehr für die Existenz von Kleingärten gekämpft. Die Bezirksverordnete Monika Waldt (CDU) erzählte sehr anschaulich von seiner Leidenschaft zur Jazzmusik. Im Nachgang der Preisverleihung erfüllte sich auch sein größter Wunsch. Manfred Beck wollte schon immer mal die Freiheitsglocke im Rathaus Schöneberg sehen. Diese ist zurzeit nicht unbegrenzt öffentlich zugänglich. Baustadtrat Daniel Krüger (CDU) wird aber Manfred Beck diesen Wunsch bald erfüllen.

Helmut Füstmann wurde von der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler geehrt. Helmut Füstmann war vor 18 Jahren Mitbegründer des „Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrums Marienfelde-Süd e.V.“, das im alten Waschhaus an der Marienfelder Waldsassener Straße 40 a zu einem beliebten Treffpunkt insbesondere für ältere Menschen wurde. „Durch sein soziales wie bürgerschaftliches Engagement ist die Hochhaussiedlung in Marienfelde ein Stück lebenswerter geworden“, heißt es im Begründungstext für die Ehrung.

Margit Knapp kennt der Laudator Stadtrat Oliver Schworck (SPD) schon seit Jahren. In ihrem Wohnkiez in Friedenau wurde Frau Knapp aktiv und initiierte zahlreiche Projekte. Neben dem „Engelmarkt“ im Advent und anderen Festen kümmert sich Margit Knapp auch um einen lebenswerten grünen und sauberen Bezirk.

Renate Glock ist seit über zehn Jahren im „Ambulanten Kinderhospiz – Berliner Herz“ des Humanistischen Verbandes Deutschlands engagiert. Sie begleitet ehrenamtlich Familien mit schwerstkranken Kindern und Jugendlichen auch über den Tod des Kindes hinaus. Von diesem sehr außergewöhnlichen Einsatz berichtete in sehr persönlichen Worten die Laudatorin, die Bezirksverordnete Ingrid Kühnemann (SPD).

Barbara Greuer wurde vom Laudator Stadtrat Daniel Krüger (CDU) geehrt. Frau Greuer ist seit mehr als zwölf Jahren im Nachbarschaftsheim Schöneberg ehrenamtlich aktiv. In der Einrichtung KidöB – Treffpunkt und Beratung für Frauen aus der Türkei – unterstützt sie regelmäßig die Hausaufgabenbetreuung für Mädchen der 5. bis 11. Klassen und bietet vielfältige Hilfestellungen an.

Beim Festakt waren, neben den vielen anderen Festgästen, noch die Bezirksstadträtin Dr. Sibyll Klotz (Grüne) und der ehemalige Bezirksbürgermeister und Stadtrat Dieter Hapel (CDU) dabei.

Alle Geehrten haben sich sehr über die Anerkennung gefreut. Man hat Ihnen aber auch deutlich angesehen, dass es ihnen eher unangenehm ist, wenn sie für ihre Arbeit bei der Ehrung so im Mittelpunkt stehen. Die Veranstaltung war rundum gelungen. Das bezirkliche Ehrenamtsbüro mit Enno Skowronnek und Christine Fidancan haben einen feierlichen Rahmen organisiert, der zum Abschluss mit einem Empfang im John-F.-Kennedy-Saal endete. Musikalisch wurde der gesamte Abend herausragend von „Muzet Royal“, einem dreiköpfigen Frauenorchester, begleitet.

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg rückt das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger seit Jahren in den Mittelpunkt.

Thomas Moser



  
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