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Neue Schule für Tempelhof

geschrieben von: Redaktion am 09.01.2013, 09:08 Uhr
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Seit rund 2 ½ Jahren hat man in Berlin die freie Schulwahl. Tolle Sache, hat aber den Nachteil, dass die eigenen Kinder oft lange Wege in Kauf nehmen müssen, weil sie in ihrem Bezirk keinen Platz gefunden haben. Das Berlinweite Interesse an Plätzen in Tempelhofer Schulen hat nun dazu geführt, dass hier eine neue Schule eröffnet wird. Formal betrachtet. Eigentlich muss es heißen: wiedereröffnet. Es geht um das Gebäude der ehemaligen Werner-Stephan-Schule am Tempelhofer Berlinickeplatz.
Diese Hauptschule hatte einen äußerst guten Ruf und wurde für ihre hervorragende Integrationsarbeit mit Preisen und Belobigungen bedacht. Vorbildliche Antigewaltprojekte trugen auch zum positiven Image der Schule bei. Am 4. Dezember 2008 erhielt die Schule die Anerkennung als „Ort der Vielfalt“ in Berlin. (Foto).

In den letzten Jahren befand sich die Schule als „Filiale“ im Verbund mit der Dag-Hammarskjöld-Schule in der Ringstraße. Offizieller Name „7. Integrierte Sekundarschule“. Die Filiale war allerdings als Auslaufmodell geplant. Wenn alle Schüler ihre Klassen durchlaufen hätten, sollte die Schule verkauft werden. Kurz vor Weihnachten beschlossen CDU, Grüne, Piraten und Linke in der BVV Tempelhof-Schöneberg gegen die Stimmen der SPD, die Werner-Stephan-Schule als eigenständige Sekundarschule neu zu beleben. Das Bezirksamt folgte gestern dem BVV-Beschluss mehrheitlich.

Da es zwölf Sekundarschulen im Bezirk gibt, wird die Schule voraussichtlich die Nr. 13 erhalten. Schade, dass damit endgültig auch der Name Werner Stephan zu den Akten gelegt wird. Der Standort der Schule in der Nähe zum Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof ist angesichts der geplanten Bebauung des Areals geradezu ideal.
Eine weitere Schule, die vom Bezirk schon abgeschrieben war, ist auch wiederbelebt worden. Und zwar die Hermann-Köhl-Schule in der Mariendorfer Kurfürstenstraße. Für zwei Jahre ist dort jetzt die Carl-Sonnenschein-Schule eingezogen, die gegenwärtig grundsaniert wird. Was danach aus dem Gebäude wird, steht noch nicht fest. Wenn weiterhin aus allen Himmelsrichtungen Schülerinnen und Schüler nach Tempelhof wollen, hat diese Schule vielleicht auch noch eine Zukunft.

  
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