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Schneller laden. Aber, Zeit kostet Geld.

geschrieben von: Redaktion am 23.09.2014, 14:58 Uhr
paperpress509 
In der Gebrauchsanweisung meines neuen, kabellosen Telefons steht: Bitte die Batterien 14 Stunden lang aufladen. Also: mit plug and talk ist nichts. Wenn Sie eines der 1.500 Elektroautos, die in Berlin unterwegs sind, nutzen, dann dauert der Aufladevorgang zwischen sechs und acht Stunden. 400 öffentlich zugängliche Ladestationen gibt es in der Hauptstadt, und täglich werden es mehr.

Heute ist ein bedeutender Tag, teilten die Vertreter der Partner von „Schnell-Laden-Berlin“ in den Räumen der Elektroinnung Berlin mit. RWE, der TÜV-Rheinland, Vattenfall und die TU gehören u.a. zu diesen Partnern, die es dem geneigten E-Car-Nutzer schneller ermöglichen wollen, das Gefährt wieder aufzuladen. In rund 20 Minuten ist für die nächsten 100 bis 130 km wieder Saft im Wagen. Das ist eine sehr gute Zigarettenlänge, aber immer noch viel länger als das Auftanken an der Zapfsäule, wo man dafür nicht rauchen darf.

Natürlich ist das Schneller-Laden teurer als das langsamere Verfahren. Das liegt nicht allein an dem Fast-Bonus, sondern an der Technik, die halt mehr kostet. Aber, wer schneller am Ziel sein will, der hat das zusätzliche Geld sicherlich auch noch. Was es genau kostet, steht noch nicht fest. Mit den Zahlen müssen wir noch bis zum Jahresbeginn 2015 warten. Bis dahin kann man die neuen Säulen kostenlos anzapfen. Das klingt nicht schlecht. Allerdings verteilen sich (noch) die Ladestationen etwas ungleich in Berlin. In Karow am nordöstlichen Stadtrand gibt es gleich zwei, in Char-lottenburg nur eine, dafür im Südosten vier, zwei davon in Tempelhof. Aber, wie gesagt, das ist erst der Anfang.

Mit AC/DC bringen Sie nicht nur ihren CD-Player im Auto in Stimmung, sondern auch das Fahrzeug in Schwung. Die erste AC (alternative current) Wechselstromgeneration kann ihre Fahrzeuge nach wie vor aufladen. AC-Ladestationen wird es auch künftig geben. Die neuen E-Cars können DC (durative current) Gleichstrom, was sehr viel schneller geht, laden. Die Steckdosen (Inlets) im Fahrzeug sind kompatibel für die Verbinder und Stutzen (Connector). Man kann sich also mit seinem neuen E-Car über Nacht in der heimischen Garage Zeit beim Aufladen Zeit lassen oder schnell mal unterwegs nachladen.

Alternativlos sei die Entwicklung bezüglich der Elektrofahrzeuge. Naja, schauen wir mal. In rund fünf Jahren wird damit gerechnet, dass E-Cars „nur“ noch so teuer sind wie herkömmliche Benzin-Verbrenner. Auch das warten wir einmal ab. Die Entwicklung ist jedoch nicht mehr aufzuhalten. Hoffen wir, dass es der Umwelt nützt und auch nachfolgende Generationen noch etwas von ihr haben.

Ed Koch

  
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