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Aus welcher Richtung kommt der Krankenwagen?

geschrieben von: Redaktion am 24.03.2015, 20:31 Uhr
paperpress515 
Wir stellen vor:
European Center for Information and Communication Technologies (EICT)

Vor zwei Jahren zog die 2006 gegründete Gesellschaft aus dem Telefunken-Haus am Ernst-Reuter-Platz auf den EUREF-Campus nach Schöneberg. Tanja Kessel, die Geschäftsführerin der EICT, gefiel vor allem die Aufbruchsstimmung, die auf dem Campus vorherrscht. Ihre Erwartungen haben sich erfüllt. Nicht nur die 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihres Unternehmens fühlen sich auf dem Campus sehr wohl, sondern auch die vielen internationalen Gäste, die zu Besuch kommen. Informatiker, Betriebswirte, Soziologen und Kommunikationswissenschaftler sind bei der EICT beschäftigt. Das Team ist nicht nur interdisziplinär, sondern auch international aufgestellt. Hier zeigt sich der Stand-ortvorteil Berlins, wo sich hervorragende Köpfe aus aller Welt treffen.

Die European Center for Information and Communication Technologies GmbH ist eine Public Private Partnership führender Unternehmen und Institutionen der Informations- und Kommunikationsbranche. Getragen wird die EICT von der Daimler AG, der PTV Group und Opera Software ASA als private sowie der TU Berlin und der Fraunhofer Gesellschaft als öffentliche Gesellschafter.

Kern der Tätigkeit ist das Forschungsmanagement in der Informations- und Kommunikationstechnologie, wobei Mobilität, Energie und Netze sowie intelligente Verkehrskonzepte die Schwerpunkte bilden. Die Liste der Partner ist mehrere DIN A4-Seiten lang, von Branchenverbänden über die Bundesländer, Forschungsorganisationen, Industrieunternehmen, Körperschaften des öffentlichen Rechts, Medien, Stiftungen und Vereine bis hin zu Wissenschaftseinrichtungen und Hochschulen.

„Dieses Netzwerk engagiert sich in der Grundlagen-forschung, angewandter Forschung sowie Vorentwicklung und deckt damit ideal die gesamte Kette des Innovationsprozesses ab. Die EICT GmbH agiert dabei als verlässliche Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie sowie als internationale Plattform für eine interdisziplinäre, kooperative Forschung. In den Bereichen ‚Automotive & Mobility‘, ‚Energy & Environment‘ und ‚Information & Communication Technologies‘ mobilisiert EICT starke Allianzen und führt Forschungsprojekte mit präzisem Projektmanagement und professionellem Ergebnis-transfer zum Erfolg.“, beschreibt sich das Unternehmen auf seiner Internetseite www.eict.de.

Die Mobilitätsfrage ist wohl eine der wichtigsten in den kommenden Jahrzehnten. Aktuell beschäftigt sich die EICT mit der Koordination von Projekten zu automatisierten Fahrfunktionen bis hin zum völlig autonomen Fahren. Fahrzeuge sprechen miteinander und mit der Infrastruktur. Das wird die Sicherheit und Effizienz im Verkehr verbessern. Es sind die kleinen Dinge des Alltags beim Autofahren, die durch intelligente Systeme das Leben erleichtern und vor allem den Verkehr besser fließen lassen und sicherer machen. Nach dem Gespräch mit Tanja Kessel erhalte ich zwei Frühstücksbrettchen, auf denen anschaulich Standardsituationen im Straßenverkehr dargestellt werden für die kooperative Systeme deutliche Verbesserungen bringen.

Zum Beispiel diese: Sie fahren gemütlich vor sich hin und hören plötzlich das ohrenbetäubende Martinshorn eines Krankenwagens. Aber, wo kommt er her? Aus einer Seitenstraße, von der gegenüberliegenden Straßenseite oder, wie auf der Abbildung, von hinten. Wenn diese Information in Ihrem Fahr-zeug ankommt, können Sie sofort richtig reagieren. Oder: Bode mit dem Bagger ist mal wieder unter-wegs. Aber wo? Langsam fahren ist angesagt, aber ab wann? Wenn man rechtzeitig in seinem Fahrzeug informiert wird, kann man sich darauf einstellen.

Das sind nur zwei Beispiele von vielen Tätigkeitsfeldern der EICT. Gegenwärtig arbeitet man an einer Zukunftsstudie zur digitalen Zukunft Deutschlands, die nicht nur den Istzustand und Entwicklungstendenzen aufzeigt, sondern auch Handlungsempfehlungen formuliert, mit denen man in die Unternehmen geht. Es gibt noch sehr viel zu tun und zu forschen, um unsere Welt angenehmer und effizienter zu gestalten. Die EICT wird dazu einen wichtigen Beitrag leisten, ausgehend vom EUREF-Campus, natürlich…

Zur Person: Tanja Kessel

Tanja Kessel ist seit Mai 2011 Geschäftsführerin der EICT GmbH. Zuvor war sie von 2007 bis 2011 im gleichen Unternehmen fünf Jahre lang Head of Project Management. Dabei koordinierte sie die Projektmanagement-Methoden und u.a. Programme zu Trend- und Szenarienanalysen vor allem im Automobilbereich.

Von 2000 bis 2006 war Tanja Kessel Projektmanagerin im Bereich Research & Technology bei der DaimlerChrysler AG in Stuttgart. Hier befasste sie sich mit der Methodenentwicklung für nachhaltige sowie innovative Mobilität und koordinierte von der Europäischen Union geförderte Projekte zu den Themen Intelligente Transportsysteme (ITS), Fahrerassistenzsysteme und aktive Sicherheit im Pkw- und Lkw-Bereich.

Tanja Kessel hat einen Abschluss in Germanistik und Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin. Sie forschte am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und führte in dieser Funktion qualitative empirische Studien zu Transformation und Globalisierung durch. Die Entwicklung von Strategien und Modellen der Zusammenarbeit in der Automobilindustrie; Geschäftsmodelle für Ost-Europa und interkulturelle Kommunikation in Joint-Venture-Strukturen standen im Mittelpunkt der Forschung.

Sie ist Mitglied des Forschungsausschusses des MÜNCHNER KREIS und koordiniert seit 2008 dessen Studie „Zukunft und Zukunftsfähigkeit der Informations- und Kommunikationstechnologien und Medien“ mit dem Fokus auf Automobilthemen.

Mit Tanja Kessel sprach Ed Koch


  
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