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Klare Worte von Senator Geisel zum EUREF-Campus

geschrieben von: Redaktion am 24.09.2015, 09:13 Uhr
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Richtfeste auf dem EUREF-Campus sind inzwischen zu Routineveranstaltungen geworden. Die Besucherzahlen steigen allerdings. Immer mehr Menschen wollen sehen, was sich auf dem Areal rund um den Gasometer entwickelt. Zu den Stammgästen gehören neben vielen anderen Politikern und Persönlichkeiten aus der Wirtschaft der SPD-Parteivorsitzende Dr. Jan Stöß und CDU-Fraktionschef Florian Graf.

„Die Stimmung auf dem Richtfest für ein neues Büro-gebäude auf dem Euref-Campus in Schöneberg am Mittwoch hatte etwas ungewohnt Kämpferisches“, schreibt Isabell Jürgens am 24. September in der Berliner Morgenpost. Zitat: „‘Lieber Reinhard Müller, bauen Sie weiter an der Stadt von morgen, die Unterstützung der Stadt haben Sie – und auch meine ganz persönliche‘, versicherte Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) dem Bauherren in seiner Ansprache. Im Anschluss an den Festakt zur Fertig-stellung des Rohbaus mit der Adresse Euref-Campus 10-11 wurde der Senator dann deutlicher: ‚Weitere Unternehmen werden sich ansiedeln können – entweder macht das der Bezirk Tempelhof-Schöneberg möglich oder wir machen das.‘"

Als langjähriger Beobachter des Vorhabens, neige ich eher zu der Einschätzung „wir machen das!“ Ob ein BVV-Beschluss von CDU und SPD zur Weiter-entwicklung des Campus führten wird, muss erst noch abgewartet werden.

„Denn genau darum dreht sich der Streit zwischen dem Bauherren des Energie-Forschungscampus und der Baustadträtin Sibyll Klotz (Grüne)“, schreibt Isa-bell Jürgens weiter: „Während die Bezirkspolitikerin darauf beharrt, dass sie keine weiteren Baugenehmigungen erteilen könne, ‚wenn der Herr Müller seit Jahren die im Bebauungsplan verabredete Erschließung des Geländes nicht leistet‘, hält Müller diese für überflüssig – und der Bausenator gibt ihm recht. ‚Die vorhandene Erschließung reicht aus für 85.000 Quadratmeter Nutzfläche – und da sind wir noch nicht angelangt‘, so der Senator. Bereits im Früh-sommer habe er Frau Klotz schriftlich von einem entsprechenden Rechtsgutachten seiner Behörde informiert. ‚Auf dieses Schreiben hat Frau Klotz bis heute nicht reagiert‘, sagte der Senator.“

Während die Grünen in Tempelhof-Schönenberg ihrer Verhinderungspolitik nachhängen, greifen die anderen schon mal zum Seil und ziehen den Richt-kranz nach oben, weithin sichtbar bis zum Rathaus Schöneberg.

Zum Richtfest gehört ein Spruch des Poliers. Dieser musste sich diesmal damit begnügen, das Glas aus-zutrinken und hinunterzuwerfen. Eingeladen zur Re-de war George Clooney, der wegen Probleme mit dem Denkmalschutz an seinem Haus in England leider absagen musste. Da traf es sich gut, dass die Berliner Synchron GmbH Mieter des Neubaus ist. So erklang aus dem Lautsprecher Detlef Bierstedt, die deutsche Stimme von George Clooney. Ein gelungener Gag!
Am 23. September 2015 feierte die EUREF AG mit rund 250 Gästen die Erreichung eines weiteren Meilensteins auf dem EUREF-Campus. Nach rund sechs Monaten Bauzeit steht nun der Rohbau des dritten Neubaus auf dem EUREF-Campus, der ab dem 3. Quartal 2016 rund 12.000 qm hochwertige und bezugsfertige Bürofläche in einem innovativen Umfeld bieten wird.

Nach der Eröffnungsansprache von Reinhard Müller, Vorstandsvorsitzender der EUREF AG, übernahm der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel (SPD) das Wort. In seiner Ansprache würdigte er die Entwicklungen auf dem EUREF-Campus und betonte den Vorbildcharakter des Stadtquartiers. „Der EUREF-Campus ist hervor-ragendes Beispiel dafür, wie ein nachhaltiges Stadtquartier aussehen kann. Hier wird gemeinsam an der Zukunft Berlins gearbeitet“, so Andreas Geisel.

Im Beisein des Stadtentwicklungssenators konnte außerdem ein neuer Mieter bekannt gegeben wer-den. Das Unternehmen WILO, vertreten durch Martin Linge-Boom, und Reinhard Müller setzten feierlich ihre Unterschrift auf den Mietvertrag für Flächen im EUREF-Campus 10-11.

Wilo ist ein Premiumanbieter für Gebäudetechnik, Wasserwirtschaft und die Industrie, der – 1872 als Kupfer- und Messingwarenfabrik in Dortmund gegründet – sich vom lokalen Spezialisten zum Global Player entwickelt hat. Hinter der Wilo-Gruppe stehen rund 7.500 Mitarbeiter, die in mehr als 60 Tochtergesellschaften und an 16 Produktionsstandorten 1,234 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften (2014).

„Der EUREF-Campus in Berlin bietet uns eine her-vorragende Plattform, um gemeinsam mit der Campus-Community, den verschiedenen national und international agierenden Verbänden die energieeffiziente Nutzung von Pumpen und Pumpsystemen zu verdeutlichen. Im Zeitalter der Digitalisierung spielt die Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Lehre eine immer größere Rolle. Im Rahmen des EUREF-Konzepts ergeben sich eine Fülle von Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen Energie und Nachhaltigkeit, die auch wichtige Elemente unserer Unternehmensstrategie sind. Deshalb hat Wilo sich entschieden, das Hauptstadtbüro und die Vertriebsniederlassung Berlin als Teil eines starken Netzwerks in diesem Stadtquartier der Zukunft zu etablieren“, so Wilo.

20 Prozent des gesamtdeutschen Energieverbrauchs fallen auf Pumpen. Durch innovative Entwicklungen konnten hier in den letzten Jahren Energieeinsparungen von 80 Prozent erreicht werden. Vor diesem Hintergrund ist die Ansiedlung dieses weltweit agierenden Unternehmens für den EUREF-Campus, seine Idee und die ansässigen Unternehmen ein echter Gewinn.

Bereits im März 2015 gab die Berliner Synchron ihre Ansiedlungsentscheidung für den EUREF-Campus bekannt. Darüber hinaus laufen noch Mietvertrags-verhandlungen mit weiteren Unternehmen. Nahezu 75 Prozent des dritten Neubaus sind vermietet. Die Zahl an neuen Arbeitsplätzen auf dem Areal wird somit von 2.000 Beschäftigten in Mitte 2016 noch-mals wachsen.

Für den musikalischen Teil des Richtfestes war die Band „48 Stunden“ zuständig. Die traditionelle Gulaschsuppe serviert Sternekoch Thomas Kammeier den Gästen persönlich.

Ed Koch

  
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