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Moabit Hilft: Wer meckert, wird eingestellt

geschrieben von: Redaktion am 28.10.2015, 09:01 Uhr
paperpress522 
Eine schier unglaubliche Geschichte präsentiert uns Lars Petersen von der BZ. Es vergeht kein Tag, an dem nicht „Moabit hilft“ die Zustände am Landesamt für Gesundheit und Soziales kritisiert, was aufmerk-sam von den Medien aufgenommen wird. Nun fragt sich die BZ: „Hilft ‚Moabit Hilft‘ wirklich ausschließlich den Flüchtlingen?“ Oder sich selbst, müsste man ergänzend hinzufügen.

„Moabit hilft“-Sprecherin Diana Henniges (37): „Was vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales passiert, ist unterlassene Hilfeleistung.“ „B.Z.-Recherchen werfen jedoch die Frage auf, warum der Senat derart kritisiert wird. Denn: Henniges und fünf weitere Freiwillige werden in Wahrheit schon länger von der Caritas bezahlt – und zwar dafür, die von ihnen kritisierten Missstände zu beseitigen!“ Bereits Anfang September hat die Senatssozialverwaltung einen Vertrag abgeschlossen, in dem sich die Caritas verpflichtet, dafür zu sorgen, dass sich am LaGeSo die Wartezeiten verkürzen und die medizinische Be-treuung koordiniert wird. Bis Jahresende sind dafür laut Angaben der BZ, der der Vertrag vorliegt, 83.522 Euro vorgesehen.

„Merkwürdig auch,“ so die BZ: „Obwohl ‚Moabit hilft‘ immer wieder ärztliche Unterstützung vom Senat einfordert, haben der Verein und die Caritas nach B.Z.-Informationen aus Teilnehmerkreisen die Unter-stützung von Charité-Ärzten am vorigen Dienstag abgelehnt. Angeblich seien die Charité-Ärzte für die Flüchtlinge nicht ausreichend ausgebildet, obwohl nach B.Z.-Informationen rund 100 Ärzte der Charité bereits vier Flüchtlingsheime betreuen. Laut Teil-nehmerkreisen soll stattdessen eine Bezahlung der Ehrenamtlichen verlangt worden sein.“ Frau Henni-ges hat sich dazu bislang offenbar nicht geäußert.

Nach wie vor ist es so, dass sich die Medien mit gro-ßem Eifer auf die Problemfelder stürzen, aber nur sehr wenig darüber berichtet wird, welche enormen Anstrengungen Tag für Tag unternommen werden, um die Flüchtlinge unterzubringen. Wenn Hans-Ulrich Jörges vom Stern bei Günther Jauch behauptet, in Berlin sorgen nur Privatpersonen für die Integration und der Senat habe total versagt, dann ist ihm eini-ges an Informationen entgangen. Schade, dass die Stelle des Integrationsbeauftragten gerade neu be-setzt wurde, nach der Logik aus dem „Moabit Hilft“-Fall müsste Jörges diese Funktion übernehmen.

Ed Koch


  
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