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Bulgarien grüßt die Neue Welt

geschrieben von: Redaktion am 28.08.2016, 09:42 Uhr
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Wenn der Begriff nicht schon besetzt wäre, könnte man das Konzert des Jugendorchesters Bulgariens am 27. August als Sommernachtstraum bezeichnen. Der Hauptteil fand im Konzertsaal statt und die Zu-gaben beim Publikumsfest auf dem Gendarmenmarkt. Der Sommer hat sich zum Ferienende doch noch in Berlin eingefunden.

Nur Fachleute würden vermutlich die Frage, ob sie einen bulgarischen Komponisten kennen, mit Ja beantworten. Unsereins fielen keine Namen ein. Gönnen wir uns also ein wenig Nachhilfeunterricht in Sachen bulgarischer Klassik, die im ersten Teil des Abends zu hören war. Das Schöne an Young Euro Classic ist der Mix aus Werken, die die Orchester aus ihrer Heimat mitbringen und die man hierzulande ansonsten nie hört, und den europäischen Klassikern, die zu pflegen sich YEC zur Aufgabe gemacht hat.

Das Nationale Bulgarische Jugendorchesters, zu Hause besser bekannt unter „Pioneer Youth Philharmonic“, und sein Dirigent Lubomir Denev hatten Werke ihres bedeutendsten Komponisten, Pancho Wladigerow, im Gepäck, der in den 1920-Jahren auch in Berlin wirkte. Zu hören waren die Bulgarische Rhapsodie „Vardar“ und das „Lied für Violine“, an derselben der franko-bulgarische Geiger Svetlin Roussev. Nach Frankreich führten dann auch zwei spätromantische Cello-Köstlichkeiten von Vincent d’Indy und Camille Saint-Saëns. Die Cellistin Emilia Baranowska, franko-bulgarisch wie ihr Kollege Sventlin Roussev, kam nicht ohne Zugabe von der Bühne. Vor der Pause brannte es im übertragenen Sinne auf dem Podium mit Marin Goleminovs „Feuertanz“ aus dem Ballett „Die Feuertänzerin.“

„Eine der vollendetsten und beliebtesten klassischen Symphonien, Antonin Dvořáks Symphonie Nr. 9 ‚Aus der Neuen Welt‘“ führte Orchester und Publikum nach Amerika. Am 16. Dezember 1893 wurde das Werk von den New Yorker Philharmonikern in der Carnegie Hall uraufgeführt.

„Dass sie von der US-amerikanischen Kritik wie vom Publikum stolz als Geburtsstunde der amerikanischen Symphonik vereinnahmt wurde, liegt nahe, hatte man doch dem berühmten Komponisten
aus Prag den roten Teppich ausgerollt.“

Über den blauen Teppich gehen wir noch bis zum 3. September ins Konzerthaus.

Ed Koch

Textquellen: YEC

  
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