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Currywurst und Rotwein

geschrieben von: Redaktion am 14.12.2016, 17:21 Uhr
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Als Monika Grütters, neue CDU-Vorsitzende in Berlin, bekannt gab, dass sie Stefan Evers zum Generalsekretär berufen werde, sagte sie in einem Statement u.a.: „Ich würde mich über die Zustimmung des jetzigen Parteitages für diese behutsame Neuordnung freuen, damit wir geschlossen als kraftvolle Opposition antreten können.“ Die Äußerung von Monika Grütters kommentierte ich wie folgt: „Das Wort ‚behutsam‘ passt zu Evers wie Currywurst zu Rotwein.“ Gemeint war damit, dass Evers oft durch scharfe Kommentare die Arbeit der Großen Koalition, vor allem auf die SPD bezogen, kritisierte.

Kurz nach Veröffentlichung des Newsletters kam eine Mail von Stefan Evers, in der er behauptete, den Beweis antreten zu können, dass Currywurst und Rotwein sehr wohl zusammenpassen. Kurzum: er lud mich ein, dies bei Curry Uwe am Olivaer Platz auszuprobieren. Heute war es nun soweit. Wir trafen uns bei Curry Uwe. Evers hatte extra ein Fläschchen Rotwein mitgebracht. Angesichts der Außentemperaturen entschieden wir uns dann aber für Glühwein, ist schließlich auch Rotwein, nur eben in der Mikrowelle heiß gemacht. Stefan Evers nahm Currywurst rot-weiß mit Pommes und ich ohne Pommes nur rot. Muss man das erklären? Für Auswärtige: Rot ist Tomatenketchup, weiß Mayonnaise.

Bei dem einstündigen Treffen im Backstagebereich von Curry Uwe sprachen wir natürlich über alle aktuellen Themen und über den traurigen Abgang der Rot-Schwarzen Koalition. Es gab erstaunlich viele Übereinstimmungen in den Ansichten und Bewertungen der Lage. Den „Fall Holm“ sehen wir beide als eine Belastung für den neuen Senat an. Und auch über die Antwort des Chefs der Senats-kanzlei, Björn Böhning, auf die Frage, ob der Regierende Bürgermeister das Dokument auch gelesen habe (gemeint sind die bislang veröffentlichten Akten der Stasi) haben wir gemeinsam mit dem Kopf geschüttelt und noch einen Schluck Glühwein getrunken. Böhning sagte: „Auch Herr Müller kann googeln." Ein bisschen weniger Borniertheit in dieser heiklen Frage wäre sicherlich angebracht.

Vor allem hat das Treffen mit Stefan Evers mal wieder eines ganz deutlich gezeigt: Das Bild, das man von einem Menschen hat, verändert sich, wenn man ihm persönlich begegnet ist. In diesem Falle positiv. Vielleicht hätte ich in früheren Tagen mit Kai Wegner mal Kaffee trinken sollen…

Zum Schluss dieses Beitrages noch ein paar Sätze zu und über Stefan Evers. Übrigens, bevor ich es vergesse: Currywurst und Rotwein, ob in Zimmer-temperatur oder heißt gemacht, passen sehr gut zusammen, nicht nur wegen der Farbe.

Monika Grütters sagt über Stefan Evers: „Er hat sich in den vergangenen Jahren als stadtentwicklungspolitischer Sprecher der CDU-Abgeordnetenhausfraktion und in einem der größten CDU-Kreis-verbände inhaltlich profiliert und einen guten Namen gemacht. Seine konzeptionelle Stärke und sein kommunikatives Geschick sind wichtige Voraussetzungen für die Aufgaben eines Generalsekretärs in Oppositionszeiten.“

Zur Person: „Stefan Evers (* 10. Oktober 1979 in Herdecke) ist ein deutscher Politiker (CDU). Seit September 2011 ist er Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin und dort seit Dezember 2011 stell-vertretender CDU-Fraktionsvorsitzender. Seit 2. Dezember 2016 ist er zudem Generalsekretär der CDU Berlin. Evers studierte in Potsdam an der Universität Potsdam Rechtswissenschaften. Nach seinem Studium war er als Referent für die Politiker Werner Kuhn und Friedhelm Ost tätig. Seit 2005 ist er stellvertretender Landesvorsitzender der LSU, seit 2007 Ortsvorsitzender der CDU Alt-Wilmersdorf und seit 2009 zusätzlich stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Charlottenburg-Wilmersdorf. Von 2006 bis 2011 war er Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf. Im September 2011 gelang ihm bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2011 für die CDU der Einzug als Abgeordneter in das Berliner Abgeordnetenhaus.“ Quelle: wikipedia

Ed Koch


  
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