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Bus fahren ohne Busfahrer

geschrieben von: Redaktion am 17.12.2016, 08:52 Uhr
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Seit vielen Wochen dreht ein kleiner Bus, bei dem man auf den ersten Blick nicht weiß, wo vorne und hinten ist, seine Runden auf dem Schöneberger EUREF-Campus. Unter dem Namen „Olli“ ist dieses außergewöhnliche Fahrzeug bekannt. Der Name wird jedoch nicht mehr offiziell verwendet. Nun gut, das hindert ja niemand daran, ihn dennoch so zu nennen, klingt ja auch einprägsamer als „autonom fahrenden Bus“. Olli bringt Besucher und Beschäftigte des EUREF-Campus vom Eingang bis vor die Tür ihrer jeweiligen Bürohäuser, im Schritttempo. Zu nahe kommen darf man ihm nicht, seine sensiblen Sensoren lassen ihn sofort stoppen. Ein beson-ders witzig erscheinen wollender Journalist hielt bei der offiziellen Vorstellung des Busses während der Fahrt seine Hand vor die Windschutzscheibe. Olli stand sofort, ohne Bremsweg. Schrecksekunde für die beiden prominenten Insassen, Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und Bahnchef Rüdiger Grube.

Die beiden Mobilitätsmanager schauen hoffnungsvoll in die Zukunft des autonomen Straßenverkehrs. Bahnchef Rüdiger Grube sagte: „Autonome Fahr-zeuge werden den Mobilitätsmarkt revolutionieren, weil Kunden damit öffentliche Verkehre genau dann nutzen können, wenn sie das Angebot brauchen. Ein neuer großer Markt für individuelle öffentliche Mobilität entsteht. Mit unserem Testbetrieb wollen wir demonstrieren, dass wir unser großes Knowhow als Mobilitätsanbieter bereits heute mit neuen Technologien so bündeln können, dass der Kunde davon profitiert. Jetzt gilt es, wichtige Erfahrungen im Einsatz von autonomen Fahrzeugen im öffentlichen Nahverkehr zu sammeln, um die Vorreiterrolle in Deutschland weiter voranzutreiben.“ Und Verkehrsminister Alexander Dobrindt unterstreicht: „Deutschland muss Leitanbieter für automatisierte und vernetzte Fahrzeuge sein.“

Die Erprobung des Busses auf dem EUREF-Campus führt die Deutsche Bahn gemeinsam mit dem Forschungszentrum InnoZ durch. Das amerikanische Unternehmen Local Motors hat den Bus gebaut. Der IBM Computer Watson sorgt mit seinen „Cloud-basierten kognitiven und analytischen Fähigkeiten dafür, die enormen Datenmengen auszuwerten, die notwendig sind, um mit den Fahrgästen in den Dialog zu treten und ihre Anliegen zu verstehen.“ Nur, wenn das gelingt, kann Olli seine Fahrgäste auch dort absetzen, wo sie tatsächlich hinwollen.

Zwölf Fahrgäste haben Platz in dem Kleinbus, der mit maximal 20 Stundenkilometern unterwegs sein kann. Wer Olli in Aktion sehen möchte, kann dies in einem Video auf www.deutschebahn.com/presse. Live zu erleben ist das Fahrzeug auf dem EUREF-Campus in der Schöneberger Torgauer Straße.

Ed Koch

  
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