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Beiträge: Klaus Hoffmann singt Jacques Brel

geschrieben von: Redaktion am 25.11.2006, 14:29 Uhr
paperpress539 
„Pimmelgeschichten mit der Filzlaus“
Klaus Hoffmann kommt von Jacques Brel nicht los, oder, wie er es nennt, „Und wieder das Abenteuer Brel“. Seit einigen Wochen gas-tiert er in allen möglichen kleineren und größeren Städten der Repu-blik mit „seinen“ Brel-Liedern. Bis zum 8. Dezember ist er noch unterwegs. Am 3. Februar geht es weiter. Aber erst im April präsentiert er, gemeinsam mit Hawo Bleich am Flügel das Programm in Berlin, dafür aber in einer ansehnlichen Zeitspanne vom 17. bis 29. April in der „Bar jeder Vernunft“. Wer nicht so lange warten wollte, konnte Klaus Hoffmann am 22. oder 23. November 2006 in Hamburg besuchen, so wie die paperpress-Redakteure Andie Kraft und Ed Koch.

Die „Fliegenden Bauten“ am Heiligengeistfeld, auf dem sich der Vergnügungspark DOM tummelt, sind vergleichbar mit dem Tipi-Zelt in Berlin. Etwa 600 Menschen passen dort hinein. Beide Konzerte waren bis auf den letzten Platz ausverkauft. Hoffmann hat seit Jahr-zehnten eine große Fangemeinde in der Hansestadt. Für uns war es das erste Mal, den ganzen Abend über Brel-Lieder zu hören, zum Glück auf Deutsch. „Pimmelgeschichten“ nennt Klaus Hoffmann die Machogespräche unter Männern. Und darum geht es häufig bei Brel. Über Huren und Saufen wird gesungen, dazwischen ein Tango. „Jacques Brel sang keine Chansons“, steht auf seiner Internetseite, „er lebte sie auf der Bühne.“ Und Klaus Hoffmann kann dies ebenso hervorragend. Zwischendurch Geschichten aus dem eigenen Leben, dann wieder Berichte über das kurze, aber intensive Leben von Brel. 1929 in Brüssel geboren, starb er nur 49 Jahre später an Lungenkrebs in Paris. Durch Künstler wie Klaus Hoffmann bleiben Brels Lieder gegenwärtig. Das Publikum im Zelt am DOM war begeistert, vor allem natürlich, als „Amsterdam“ erklang. Anzukämpfen hatte Klaus Hoffmann mit den Geräuschen vom benachbarten Vergnügungspark. Er baute sie einfach in seine Moderationen mit ein, als wäre es das selbstverständlichste von der Welt, im Hintergrund kreischende Menschen auf der Achterbahn zu hören.

Was wir nicht wussten und durch Klaus Hoffmann erfuhren, war, dass Jacques Brel auch Filme gedreht hat. So das komödiantische Meisterwerk „Die Filzlaus“ mit Lino Ventura. Dieser Film zeigt einen ganz anderen Jacques Brel, der nicht nur Lieder einzigartig vortra-gen konnte, sondern auch eine humorvolle Seite hatte, die nicht so häufig zum Tragen kam. Der Ausflug nach Hamburg hat sich gelohnt. Nicht nur ein wunderbares Klaus-Hoffmann-Konzert, sondern auch ein Anlass, mal wieder einen alten Film auszubuddeln.


  
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