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Neue Kitas braucht die Stadt

geschrieben von: Redaktion am 10.05.2017, 16:03 Uhr
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Berlin wächst und damit auch der Bedarf an Kita-Plätzen. Senat und Abgeordnetenhaus haben ein „Sondervermögen Infrastruktur der wachsenden Stadt“ eingerichtet. Das Projekt wird in der Kurzform SIWA oder SIWANA genannt. Das klingt doch innovativ.

Derzeit gibt es 166.000 Kita- und Tagespflegeplätze in Berlin. In den vergangenen Jahren wurden rund 30.000 neue Plätze geschaffen. Allein im vorigen Jahr sind rund 6.200 neue Kinderbetreuungsplätze entstanden. Für den Ausbau des Betreuungsangebots stehen in den nächsten Jahren rund 200 Mio. Euro von Bund und Land zur Verfügung. 75 Mio. Euro aus SIWANA-Mitteln wurden für sogenannte Systembau-Kitas bereitgestellt. Das sind standardisierte Bauten, durch die sich Planungs- und Bauzeiten für neue Kitas verringern. Ziel ist es, allein durch die Systembau-Kitas 3.000 neue Plätze zu schaffen.

Um den Ausbau voranzutreiben, wurden im Landes-programm „Auf die Plätze, Kita, los“ die Fördersummen, wenn Träger neue Kitaplätze schaffen, erhöht: Seit 2017 kann ein neuer Platz mit bis zu 20.000 Euro gefördert werden.

Die Planungsabläufe werden besser gesteuert: Ein neues Lenkungsgremium für den Kita-Ausbau wurde eingesetzt, in ihm sind mehrere Senatsverwaltungen, die Bezirke und Kita-Träger vertreten. Mit dem massiven Ausbau des Kita-Angebots werden dringend Erzieher/innen benötigt. Bis 2019/20 werden rund 5000 zusätzliche Fachkräfte gebraucht. Deshalb wurden die Ausbildungskapazitäten erhöht und eine Servicestelle für Quereinsteiger eingerichtet. Außer-dem wird intensiv um Erzieher und Fachkräfte aus verwandten Berufen (z. B. Ergotherapeuten, Logopäden, Sportpädagogen), aber auch für Quereinsteiger, die eine berufsbegleitende Ausbildung absolvieren wollen, geworben.

Der Ausbau des Berliner Kinderbetreuungssystems ist eine zentrale Aufgabe der nächsten Jahre. Wichtig ist, dass er nicht zu Lasten der Qualität geht. Vor allem für Kinder, die in ihrem Umfeld wenig Förderung erfahren, sind auf eine gute Kita-Betreuung angewiesen.

Ein Beispiel, wie es mit dem Kita-Ausbau vorangeht, konnte heute Vormittag in der Lankwitzer Wedell-straße bestaunt werden. Die alte, in die Jahre gekommene Kita, wurde abgerissen und dafür entsteht eine neue mit 79 Plätzen mehr als bisher, dann 159.

Bei derart freudigen Anlässen lassen sich – zu Recht – auch die Politiker feiern, die dafür sorgen, dass so viele Kita-Plätze wie möglich entstehen. Martina Castello und Andreas Hartmann, die Geschäftsleiter des Kita-Eigenbetriebs Süd-West, zu der die Kita Wedell-straße gehört, konnten Finanzsenator Matthias Kol-latz-Ahnen (SPD), Jugend- und Familienstaatssekretärin Sigrid Klebba (SPD) sowie die Bezirksbürger-meisterin von Steglitz-Zehlendorf Cerstin Richter Kotowski (CDU) und Jugendstadträtin Carolina Böhm (SPD) begrüßen. Und natürlich viele andere Gäste, darunter auch die Kinder der Kita, die während des Neubaus in den Kitas Frobenstraße und Albulaweg auf die Rückkehr nach Lankwitz warten.

Am Richtkranz sangen die Kids „Wer will fleißige Handwerker sehen?“ Wer nicht? Diese waren vor Ort und wenn sie fleißig sind, kann die Kita noch in diesem Jahr eröffnet werden. Nicht verstanden haben sicherlich die Kleinen, warum der Polier nach dem „Richtspruch“ sein Sektglas in die Ecke schmiss, das werden die Erzieherinnen ihnen aber erklären und nicht zur Nachahmung empfehlen.

Gut drei Millionen Euro werden in der Wedellstraße verbaut, da ist das Sektglas des Poliers vermutlich enthalten. Hoffen wir, dass der Kita-Ausbau in Berlin weiterhin zügig vorankommt.

Ed Koch – Quelle: Senatsverwaltung Jugend und Familie




  
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