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Schulz gewinnt das Triple

geschrieben von: Redaktion am 14.05.2017, 19:15 Uhr
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Einmal zu verlieren, ist unschön. Zweimal hintereinander, bitter. Dreimal im Folge, eine Katastrophe. Natürlich geht es immer vorrangig um Landesthemen bei Landtagswahlen. Sage aber niemand, dass die Bundespolitik keine Rolle spiele. Ein Stück vom Siegerkuchen bei Landtagswahlen bekommt immer auch Angela Merkel ab, und die Zitrone wird Martin Schulz serviert.

Das Gejammer über den Verlust der Herzkammer der Sozialdemokratie verwundert ein wenig, schließlich stellte die CDU in NRW von 1947 (da noch Zent-rum) bis 1956 und von 1958 und 1966 schon einmal die Ministerpräsidenten, nämlich Karl Arnold und Franz Meyers. Und dann erinnern wir uns an das durch die NRW-Wahl 2005 eingeleitete Ende der Kanzlerschaft von Gerhard Schröder. Damals gewann der Christdemokrat Jürgen Rüttgers die Wahl und Schröder geriet in Panik und leitete, an Joschka Fischers Grünen vorbei, Neuwahlen ein. Diese hätte er fast noch gewonnen. Wie die Geschichte weiter-ging, wissen wir: seitdem ist Angie die Mutter der Nation. Und sie wird es bleiben – so lange, wie Heidi Kabel im Ohnsorg-Theater auftrat.

Um 18:05 wusste heute jeder, woran es liegt, dass die SPD krachend verloren hat. Hinterher ist man immer schlauer. Das Defilee der Klugscheißer er-reichte seinen Höhepunkt in der ARD-Berliner Run-de, in der die Bundesgeschäftsführer bzw. General-sekretäre den Wahlkampf fortsetzten. Von 39,1 stürzte die SPD in fünf Jahren auf 30,8 Prozent (19:45 Uhr) ab und die CDU kletterte von 26,3 auf 33,8. Chapeau! Was mit den Grünen los ist, weiß kein Mensch – von 11,3 auf 6,1 gesunken. Genauso wenig weiß kein Mensch, warum die FDP rund 12 Prozent erreicht, 8,6 vor fünf Jahren.

Das prognostizierte Kopf-an-Kopf-Rennen ist mal wieder ausgeblieben. Der Wähler macht sich nichts aus Umfragen. Vier Monate sind es nun noch bis zur Bundestagswahl. Die SPD wird sich etwas einfallen lassen müssen. Soziale Gerechtigkeit scheint keine Sau zu interessieren. Die Flüchtlingskrise ist aus den Schlagzeilen. Merkel hatte Recht. Wir schaffen das. Ohne erkennbares Programm, abgesehen von populistischen Parolen aus Bayern, geht die Union in den Wahlkampf. Es ist wie beim Fußball, wo am Ende immer Deutschland gewinnt. Und in der Politik eben Merkel. Uns geht’s gut Dank Mutti. Besser kann man den Muttertag nicht beschließen.

Ed Koch


  
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