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Zurück in die Vergangenheit - Michael Müller besuchte seine frühere Schule

geschrieben von: Redaktion am 11.07.2017, 10:28 Uhr
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Es gibt vermutlich nur wenige Menschen, die so oft ihre frühere Schule besuchen wie Michael Müller, nicht einmal seine ebenfalls prominenten Mitschüler und Mitschülerinnen anderer Jahrgänge, wie das Fotomodell Nadja Auermann, der Schauspieler Lars Eidinger oder der Fußballspieler Thorben Marx.

Das Gebäude der Gustav-Heinemann-Schule, das Michael Müller auf Einladung des Schulleiters Cars-ten Hintze am 10. Juli besuchte, ist schon seit 1988 nicht mehr das, in dem er rund eineinhalb Jahre (1981/1982) bis zum Realschulabschluss verbrachte. Der ursprüngliche Sitz der Schule war am Tirschenreuther Ring 48 in Marienfelde. Nachdem hier wie in vielen anderen Gemeinschaftsschulen Asbest nach-gewiesen worden war, wurde das Gebäude abgerissen. Dieses Schicksal ereilte die meisten Flaggschiffe sozialdemokratischer Schul- und Baupolitik. Vorübergehend kam die GHO in den damals leerstehenden Gebäuden der Pädagogischen Hochschule unter. Mit Beginn des Schuljahrs 1990/1991 konnte sie ihr aus sechs Häusern bestehendes Schuldorf in der Waldsassener Straße 62 beziehen. Rund 1.300 Schülerinnen und Schüler besuchen die Schule und werden von 113 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Die 1974 gegründete Schule erhielt am 4. Oktober 1977 den Namen des früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann.

Die Schule war immer mehr als nur eine von vielen Schulen. Sie hat einen guten Ruf und die Bewerber-listen sind jedes Jahr lang. Immer schon hat die Schule auch viel für ihre Außenwirkung getan, vor allem in der Amtszeit des Schulleiters Karl Pentzliehn gaben sich die Prominenten die Klinke in die Hand, um am RIAS-Schulklassengespräch teilzunehmen. Die Diskussionsrunden wurden im damaligen Sender RIAS übertragen. Willy Brandt, Johannes Rau, Peter Ustinov oder Dieter Hildebrandt waren zu Gast an der GHO. Natürlich auch Klaus Wowereit und immer wieder Michael Müller. Die Schülerinnen und Schüler bereiteten sich gut auf das eineinhalbstündige Ge-spräch mit Michael Müller vor. In verschiedenen Themenkomplexen wurde alles abgearbeitet, was persönlich und politisch relevant ist.

Natürlich kamen der G20-Gipfel zu Wort, die Wohnungspolitik in Berlin und auf Zuruf eines Lehrers auch der BER. Kleine Anmerkung: Ein Gespräch mit Schülerinnen und Schülern sollte möglichst nicht durch Wortbeiträge von Lehrern gestört werden. Drei Lehrer konnten sich leider nicht zurückhalten.

Einen breiten Raum nahm das Persönliche ein. Michael Müller berichtete wie er vom Gymnasium Steglitz auf die GHO kam. Hier schloss er in der zehnte Klasse mit der so genannten „Mittleren Reife“ ab. Heute könne er sich irgendwo hin beißen, dass er nicht das Abitur gemacht habe. Nun, darüber kann man geteilter Meinung sein. Schließlich ist aus ihm auch ohne Abitur etwas geworden. Er steht vielmehr als gutes Beispiel dafür, dass man auch mit geringeren Abschlüssen als dem Abitur gut durchs Leben kommen kann.

Für ihn war ohnehin nach der Schulzeit klar, endlich arbeiten zu wollen. Es folgte die Ausbildung zum Bürokaufmann und die jahrelange Tätigkeit in der Druckerei seines Vaters. Der weitere Lebensweg steht in den Geschichtsbüchern.

Ed Koch

  
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