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Wohlfühlen im Kiez

geschrieben von: Redaktion am 15.07.2017, 16:01 Uhr
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Berlin hat eine City-West um den Tauentzien und Ku’ Damm herum und die alte City (Ost) an der Friedrichstraße und Unter den Linden. Was Berlin aber so attraktiv macht, sind die vielen kleinen Kieze in den Bezirken, ob Spandauer Altstadt, Steglitzer Schloss-straße oder Tempelhofer Damm. Der Te-Damm ist eine Straße mit Brüchen. Am Platz der Luftbrücke mit dem Polizeipräsidium beginnend, spielt sich bis zum U- und S-Bahnhof Tempelhof nicht viel ab, auf der einen Seite das Tempelhofer Feld, auf der anderen eine nicht besonders ansehnliche Wohnbebauung.

Und nach den Bahnhöfen geht’s auch nicht besonders schön weiter, ein Sex-Shop und eine Kirche auf der Ostseite und gegenüber viele kleine gemischte Geschäfte und Restaurants. So zieht es sich entlang bis zu Woolworth an der Kreuzung Alt Tempelhof. Von hier aus bis zum Ausrufungszeichen des Te-Damms, dem Tempelhofer Hafen auf der einen und dem Kultur- und Sozial-Zentrum ufaFabrik auf der anderen Seite gibt es auch ein paar edlere Geschäfte wie den Juwelier Höltge, das Einrichtungshaus Teppich Rausch oder die Pipe & Cigar Lounge. Das Rathaus Tempelhof mit dem gegenüberliegenden Park bricht erneut die Straße auseinander, danach folgen wieder alle möglichen kleinen Läden bis zu Karstadt, dem einzigen Kaufhaus des Te-Damm-Kiezes.

Immer wieder gab es mal Versuche, die Geschäfts-leute des Tempelhofer Damms in eine Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, um beispielsweise zur Weihnachtszeit die Straße im Lichterglanz erscheinen zu lassen. Das klappte mal ganz gut und ging auch wieder schief. Seit drei Jahren gibt es nun die Unternehmer-Initiative Tempelhofer Damm, der inzwischen 50 Geschäftsleute, Anwohner, Eigentümer und Dienstleister angehören. Das mit der Weihnachtsbeleuchtung klappt inzwischen auch wieder, vor allem aber wurde eine alte Tradition zum Leben erweckt, nämlich einmal im Jahr ein Sommerfest vor dem Rathaus Tempelhof zu veranstalten. Am Wochenende 15./16. Juli war es wieder soweit. Die Par-ty begann gut besucht mit einem bunten Programm der Leo Kestenberg Musikschule. Auf dem Foto ist die Nachwuchsband „Never Know“ zu sehen, die gleich zu Beginn für rockige Stimmung sorgte.

Zur offiziellen Begrüßung betraten die Kulturstadträtin Jutta Kaddatz (rechts) und der Vorstand der Initiative Tobias Mette (Stadt und Land), Andrea Jensch vom gleichnamigen Schlüsseldienst, und Robert Hahn vom Bestattungshaus, das seinen Namen trägt, die Bühne.

Seit der Bezirksgebietsreform ist das Rathaus Tempelhof in den Hintergrund gerückt. Die Musik spielt im Rathaus Schöneberg. Aber, das Rathaus soll wieder mehr an Bedeutung als Verwaltungszentrum gewinnen.

2020 soll der Tempelhofer Damm Großbaustelle im Rahmen eines Modellprojektes werden. „Dabei wollen alle Beteiligten zeigen, wie effektive Baustellen-koordination aussehen kann“, lesen wir in der Berliner Morgenpost. Da dürfen wir wohl gespannt sein. Auch was aus der geplanten neuen Tempelhofer Mitte zwischen Götz- und Albrechtstraße wird. Dieses Gebiet „zeichnet sich durch seine besondere stadträumliche Lage um das Rathaus Tempelhof und die unmittelbare Nachbarschaft zur alten Dorflage aus. Die vorhandenen Einzelhandelsstrukturen in Verbindung mit den öffentlichen Einrichtungen, wie dem Rathaus Tempelhof, der Bezirkszentralbibliothek und dem Stadtbad sowie den öffentlichen Grünanlagen, haben das Potenzial, das Gebiet als attraktives Stadtteilzentrum und innenstadtnahen Wohn-standort weiter zu entwickeln. Der Einzelhandels-standort bedarf jedoch einer Attraktivierung und Funktionsstärkung, die öffentlichen Frei- und Grün-räume einer gestalterischen und funktionalen Auf-wertung“, formuliert etwas umständlich das Bezirksamt. Am Ende steht hoffentlich ein noch lebenswerterer Kiez als heute.

Ed Koch

  
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