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Nachrichten aus den Kiezen

geschrieben von: Redaktion am 25.11.2017, 11:33 Uhr
paperpress547 
Die Berliner Woche hat mal wieder ihr Erscheinungsbild verändert. Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Ausgaben der 46. Woche von denen der aktuellen 47. Woche wenig. Auf den Innenseiten merkt man aber sofort den Unterschied. Übersichtlicher und moderner. Vor allem aber hat sich die Schriftart verändert. „Myriad ist der Name dieser Schriftart, die von Robert Slimbach und Carol Twombly 1992 für Adobe Type entworfen wurde. Sie zählt zu den humanistischen Grotesk-Schriften.“ „Heiß diskutiert“ wurde die neue Schrift, schreibt Chefredakteur Helmut Herold im Vorwort zur neuen Ausgabe. Was mir sofort ins Auge fiel, ist der durch-gängige linksbündige Fransensatz. Als Freund eines klaren Erscheinungsbildes bin ich Anhänger des Blocksatzes. Der Fransensatz ist mir zu unruhig. Das ist aber auch der einzige Punkt, der mir missfällt.

Die Berliner Woche ist die wichtigste Regionalzeitung in Berlin. Die Kiezberichterstattung findet in den großen Tageszeitungen kaum noch statt, und wenn, dann geht es meistens um negative Ereignisse. Längst vorbei die Zeiten, als sich die Berliner Morgenpost noch vier Lokalausgaben mit umfangreicher Berichterstattung aus den Bezirken leistete. Heute erfährt man nur noch aus der Berliner Woche, was in seiner Nachbarschaft geschieht. Die Konkurrenz, das Berliner Abendblatt, ist bei weitem in seiner Bericht-erstattung nicht so umfangreich.

„Die Berliner Woche (bis September 2003: Berliner Wochenblatt/Hallo Berlin Wochenblatt) ist ein wöchentlich erscheinendes Anzeigenblatt in Berlin. Das durch Werbeeinnahmen finanzierte Blatt erscheint jeden Mittwoch in 32 unterschiedlichen Lokalausgaben für die Berliner Stadtteile. Die Gesamtauflage beträgt über anderthalb Millionen Exemplare. Zwei Lokalausgaben erscheinen unter dem Traditionstitel Spandauer Volksblatt. Redaktioneller Schwerpunkt ist die Berichterstattung aus den zwölf Berliner Verwaltungsbezirken und den 96 Ortsteilen. Im Durch-schnitt werden alle Lokalausgaben von 1,799 Millionen Lesern (WLK) gelesen. Alle Lokalausgaben gibt die Berliner Wochenblatt Verlag GmbH heraus, eine Tochtergesellschaft der Funke Mediengruppe GmbH & Co. KGaA (bis 30. April 2014 der Axel Springer SE). Die erste Ausgabe erschien im Mai 1983 im Bezirk Neukölln.“ Quelle: wikipedia

Trotz der hohen Auflage steckt die Berliner Woche nicht in allen Briefkästen. Manche gehen leer aus. Dort, wo sie gesteckt wird, erfolgt dies relativ regel-mäßig. Einen Anspruch auf Belieferung hat man natürlich nicht, dafür gibt es das Blatt kostenlos. Etwas nervig ist der Umstand, dass die Berliner Woche sehr dick ist, was vor allem den Werbebroschüren geschuldet ist, die den Ausgaben beiliegen. Das ist halt der Preis für die kostenlose Zeitung aus dem Kiez. Auf www.berliner-woche.de können alle 32 Regionalausgaben angeklickt werden. Dort erfährt man vieles aus den Bezirken, das sonst nirgendwo Beachtung findet. Für diejenigen, die sich für ihren Kiez interessieren, ist die Berliner Woche unentbehrlich. Und wenn aus dem Fransen- wieder Blocksatz wird, bin auch ich mit dem neuen Erscheinungsbild zu einhundert Prozent zufrieden, so nur zu neunundneunzig.

Ed Koch

  
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