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geschrieben von: Redaktion am 16.12.2017, 09:01 Uhr
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Dr. Gerhard Holtmeier
Vera Gäde-Butzlaff
Jutta Kaddatz
Wolfgang Krueger
Dr. Nils Ferberg
Jürgen Müller

Dr. Gerhard Holtmeier

Neuer Vorstandsvorsitzender der GASAG AG wird Dr. Gerhard Holtmeier (54). Das hat der Aufsichtsrat der GASAG AG am 8. Dezember beschlossen. Er tritt damit im Frühjahr 2018 die Nachfolge von Vera Gäde-Butzlaff an, die Ende Februar in den Ruhe-stand eintritt. Holt-meier war zuletzt Vorstand bei der Thüga AG, zuvor gehörte er auch dem Vorstand der Leipziger Verbundnetz Gas AG (VNG) an. Foto: GASAG

Der Aufsichtsratsvorsitzende der GASAG AG, Dr. Lothar Kramm erklärte hierzu: „Gerhard Holtmeier kann eine eindrucksvolle Karriere innerhalb und außerhalb der Energiebranche vorweisen. Seine exzellente Kenntnis des Energiegeschäfts kann er deshalb mit interessanten Perspektivwechseln verbinden. Die großen Herausforderungen der kommenden Jahre in der Energiebranche sind neben dem immer schärferen Wettbewerb vor allem die Digitalisierung und die nächste Phase der Energiewende. Die GASAG hat vor diesem Hintergrund erfolgreich den Weg vom reinen Netzbetreiber und Gasversorger hin zu einem breit aufgestellten Energieerzeuger und -dienstleister eingeschlagen. Ich bin zuversichtlich, dass Herr Dr. Holtmeier dem Unternehmen bei der Fortsetzung dieser Strategie wichtige Impulse geben wird.“

Dr. Gerhard Holtmeier: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe. GASAG ist heute schon die stärkste Energiemarke in der Hauptstadtregion und hat noch enorm viel Potenzial.“ Quelle: GASAG

Er wird seine Tätigkeit zum 1. April 2018 aufnehmen.

Vera Gäde-Butzlaff

Nach ihrem Abitur auf dem Heinrich-Nordhoff-Gymnasium in Wolfsburg studierte Vera Gäde-Butzlaff von 1973 bis 1980 an der Freien Universität Berlin Rechtswissenschaften. In den Jahren 1983 und 1984 war sie Regierungsrätin zur Anstellung beim Senator für Inneres in Berlin.

Von 1985 bis 1986 zunächst Richterin auf Probe, anschließend bis März 1994 war Gäde-Butzlaff Richterin am Verwaltungsgericht in Berlin, an-schließend von April 1994 bis Januar 1998 Vorsitzende Richterin am Verwaltungsgericht in Frankfurt an der Oder. Danach war sie von Februar 1998 bis Juni 2001 zunächst Ministerialdirigentin, anschließend von Juli 2001 bis Mai 2002 Staatssekretärin für Umwelt und Landwirtschaft im Ministerium für Raumordnung, Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt. Foto: GASAG

Im Januar 2003 wurde sie Vorstandsmitglied der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) mit Verantwortung für Abfalllogistik und Abfallentsorgung, seit 2004 auch für die Straßenreinigung. Damit trug Gäde-Butzlaff die Gesamtverantwortung für alle operativen Dienstleistungen der BSR. Von 2007 bis 2014 war sie Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR). Seit dem 1. März 2015 ist sie als Nachfolgerin von Stefan Grützmacher Vorstandsvorsitzende der GASAG AG. Quelle: Wikipedia

Jutta Kaddatz

Am 13. Dezember hat sich die BVV Tempelhof-Schöneberg in ihrer Sitzung einstimmig für die Verlängerung der Amtszeit der Stadträtin für Soziales und Senioren sowie Weiterbildung und Kultur Jutta Kaddatz (CDU) ausgesprochen. Da Frau Kaddatz im nächsten Monat mit ihrem 65. Geburtstag die Altersgrenze für Bezirksamtsmitglieder erreicht, bedurfte es der Zustimmung der BVV, dass sie ihr Amt weiterhin ausüben darf.

„Wir freuen uns über die breite Unterstützung für Frau Kaddatz und das Vertrauen in ihre fachlich her-vorragende Arbeit, welches ihr die BVV mit der heutigen Abstimmung ausgesprochen hat,“ zeigt sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Matthias Steuckardt zu-frieden.

Quelle: CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg

Wolfgang Krueger

Wolfgang Krueger, ehemaliger Bürgermeister von Tempelhof, feierte dieser Tage seinen 80sten Geburtstag. Seit Kriegsende wohnt Wolfgang Krueger, Sohn eines Tischlermeisters, in Lichtenrade. „Die Mutter stammt aus Pommern, der Vater aus Ost-preußen und der Piepel ist in Berlin geboren“, erzählt Krueger. Wolfgang Krueger wurde wie sein Vater Tischler und Zimmermann. Sein Abitur hat er an der Abendschule gemacht. Danach studierte er an der Staatlichen Ingenieurschule für Bauwesen und an der Technischen Universität Berlin. Als Bauleiter war er zum Beispiel am Reichstag und für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz tätig.

Nebenbei ist Wolfgang Krueger politisch engagiert. Er beginnt in der Jungen Union. 1967 ist er für die CDU in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in Tempelhof eingezogen. 1980 ist er Bezirksstadtrat für Gesundheit geworden. Ein Jahr später wurde er Baustadtrat. In diesem Amt blieb er 10 Jahre. Anfang der neunziger Jahre wurde das Lichtenrader Urgestein Bezirksbürgermeister und ist 1995 in diesem Amt bestätigt worden. Nach einer schweren Herzoperation im Dezember 1997 konnte und wollte er dieses Amt nicht mehr ausüben.

Wolfgang Krueger hat zum Wohle der Bürger gesetzliche Spielräume genutzt und war ein Bürgermeister, „der ohne politisch eingefärbte Brille alle Tempelhofer vertreten hat“ (Aussage des seinerzeitigen SPD-Fraktionsvorsitzenden Wöhrle).

In den letzten Jahren war Krueger in vielen Bereichen in Lichtenrade ehrenamtlich tätig. Quelle: Lichtenrade.de

Dr. Nils Ferberg

Am 17. November ist Dr. Nils Ferberg verstorben. Am 15. Dezember fand im Beisein seiner Familie, des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller, dessen Vorgängers Klaus Wowereit und zahlreicher Weggefährten die Beisetzung auf dem Ev. Alt-Schöneberger Friedhof statt.

Nils Ferberg wurde am 10. Juni 1931 in Narva, Estland, geboren. Er besuchte eine Oberschule und arbeitete am Ende des Zweiten Weltkriegs als Land-arbeiter. Er besuchte anschließend ein Gymnasium und legte 1953 das Abitur ab. Zunächst studierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin Wirtschafts-wissenschaften, wechselte aber zur Deutschen Hochschule für Politik und der Freien Universität Berlin, wo er Politologie, Volkswirtschaft und Geschichte studierte. 1953 trat Ferberg dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) und zwei Jahre später der SPD bei. Er wurde 1957 Diplom-Politologe und besuchte die London School of Eco-nomics. 1960 promovierte er an der Universität Graz zum Dr. rer. pol.

1961 war Ferberg kurze Zeit Lehrer an der Heimvolkshochschule in Hustedt, wurde aber noch im selben Jahr Direktor der Otto-Suhr-Volkshochschule in Berlin-Neukölln. Bei der Berliner Wahl 1967 wurde er in das Abgeordnetenhaus von Berlin gewählt, doch im März 1969 schied er aus, da ihn die Bezirksverordnetenversammlung im Bezirk Tempelhof zum Bezirksstadtrat für Volksbildung gewählt hatte. Bei der Wahl 1981 gab Ferberg das Amt des Bezirksstadtrats auf und wurde erneut in das Abgeordnetenhaus gewählt. Neben der Parlamentsarbeit war er auch Lehrbeauftragter der Evangelischen Fachhochschule für Sozialarbeit. Im Januar 1989 schied er aus dem Parlament aus. Dr. Nils Ferberg wurde für seine Verdienste mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Quelle: Wikipedia

Die Trauerfeier für Nils Ferberg in der Dorfkirche Alt-Schöneberg war eine ganz außergewöhnliche Veranstaltung, auch wegen der Musik. „Alt wie ein Baum“ und „Über sieben Brücken musst Du gehen“ erklangen in der kleinen Kirche im alten Dorfkern von Schöneberg. Ferbergs Sohn Nicolaus hielt eine sehr bewegende Rede. Er sprach von dem besonderen Verhältnis zu seinem Vater, das eher eine Freund-schaft als dem üblichen Vater-Sohn-Klischee entsprach. Viele Reisen haben die beiden unternommen, auch immer wieder in die alte Heimat nach Estland. Neben Deutsch und Estnisch beherrschte Nils Ferberg auch die englische und russische Sprache perfekt.

Zwölf Jahre lang war Nils Ferberg Volksbildungs-stadtrat in Tempelhof und damit ein Vorgänger von Klaus Wowereit, der 1984 das Amt übernahm. In Ferbergs Amtszeit fiel 1974 die Gründung der Gustav-Heinemann-Gesamtschule. Ferberg war einer der wichtigsten Verfechter der Gesamtschulen in Berlin. Zum damaligen Oberstufen- und späteren Schulleiter Karl Pentzliehn verband ihn bis zum Schluss eine enge Freundschaft. Karl Pentzliehn ließ das Leben von Nils Ferberg in seiner Trauerrede Revue passieren.

Mit Nils Ferberg verbinde ich eine spannende Zeit in der Tempelhofer Kommunalpolitik, in der es sehr häufig zu scharfen Auseinandersetzungen mit der CDU kam. Höhepunkt war der Versuch, im Jugend-club Bungalow, dessen Leiter ich damals war, eine Ausstellung mit Collagen im Stile von Klaus Staeck zu zeigen, die Schüler der Gustav-Heinemann-Schule auf Anregung von Nils Ferberg erstellt hatten. „Schüler sehen und interpretieren Klaus Staeck“, so der Titel. CDU-Jugendstadtrat Klemens Siebner verbot diese Ausstellung in „seinen“ Räumen, was eine Art kleinen Kultur- und Zensur-Kampf zur Folge hatte. Letztlich wurde die Ausstellung ein paar hundert Meter nördlich der Tempelhofer Grenze im Rathaus Kreuzberg in der Yorckstraße gezeigt. Zur Ausstellungseröffnung kam Klaus Staeck persönlich. Jugendstadtrat Siebner hat seiner Partei keinen Gefallen mit der Zensurmaßnahme getan. Ein paar Jahre später stellte die CDU Siebner nicht wieder als Stadt-rat auf.
Ed Koch

Jürgen Müller – unvergessen

Am 13. Dezember vor zwei Jahren starb mit nur 74 Jahren Jürgen Müller, Drucker aus Tempelhof und Sozialdemokrat mit Leib und Seele. Lange Jahre war er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD, kämpfte für erträgliche Gewerbe-raummieten und schwamm gegen den Strom, wenn seine Partei allzu schnell Auslandseinsätzen der Bundeswehr zustimmte. Müller war ein gradliniger und aufrechter Sozialdemokrat und ein Mensch mit einer äußerst positiven Einstellung zum Leben. Trotz seinem Diabetes, das ihm letztlich das Leben koste-te, behauptete er immer „Mir geht es gut!“. „Ich hatte ein schönes Leben“, sagte er seinem Sohn auf dem Sterbebett.

Ed Koch

  
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