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Endloses Willkommen

geschrieben von: Redaktion am 27.01.2018, 17:19 Uhr
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Wer es noch nicht gemerkt haben sollte: das neue Jahr hat angefangen und der erste Monat ist schon fast vorbei. Im Januar ist man nicht einsam und das Auffüllen des Kühlschranks ist Nebensache, denn fast täglich finden Neujahrsempfänge statt. Wer was auf sich hält und die Mittel dazu hat, begrüßt das neue Jahr im Kreise von wichtigen und weniger wichtigen Leuten, um sie endlich nach den lange zurückliegenden Weihnachts- und Jahresendfeiern wieder-zusehen. Und, um ihnen die Botschaft für das neue Jahr zu vermitteln. Das machen besonders gern die Parteien, auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene. Am 26. Januar war die SPD-Fraktion von Tempelhof-Schöneberg an der Reihe und lud in den Ratskeller ein.

Vor vollem Hause begrüßte Fraktions-Chef Jan Rauchfuß die Frontfrauen der Berliner SPD, Bürgermeisterin Angelika Schöttler, Landesgeschäftsführerin Anett Seltz, die Lichtenrader Abgeordnete Melanie Kühnemann und Gesundheitssenatorin Dilek Kolat, die gleichzeitig auch Vorsitzende des SPD Kreisverbandes Tempelhof-Schöneberg ist. Die Botschaft an die Gäste: 2018 wird das Jahr des „politischen Maschinenraums.“ Das kann nicht weniger bedeuten, als richtig loszulegen. Mehr Stellen, mehr Geld, sogar einen Klimabeauftragten soll es in Tempelhof-Schöneberg geben. Die Suppenküche Lichtenrade wird gefördert, beim Wohnungsbau will der Bezirk sein Vorkaufsrecht nutzen und stolz ist man besonders auf die Leuchtturmprojekte EUREF-Campus in Schöneberg und Marienpark in Marien-dorf. Beide Areale haben einen ausgedienten Gasometer als Wahrzeichen. Rauchfuß wünscht sich mehr politische Debatte und Kultur. Diejenigen, die offenbar damit gemeint waren, standen nicht auf der Gästeliste.

Bemerkenswertes sagte die Bürgermeisterin, nachdem sie den Ehren- und Hauptamtlichen im Bezirk für ihre Arbeit dankte. Für die Beschäftigten der Verwaltung müsse man etwas tun, denn ihr Gehalt stehe am Ende der Fahnenstange, oder wie kürzlich ein Journalist sagte, Nahrungskette. Diejenigen, die direkt für die Bürger da seien, werden immer noch zu schlecht bezahlt, während die Mitarbeiter auf Landesebene hinter ihren dicken Verwaltungsmauern ungleich mehr bekommen. Das hat Angelika Schöttler nicht gesagt, das hat der Autor dieses Beitrages eigenverantwortlich hinzugefügt. Achtung! Interessante Aussage, jetzt wieder von der Bürgermeisterin: Das Abgeben von Büroflächen (Gebäuden) habe ein Ende. Denn: man suche nun neue Räume. Und die müssen angemietet werden. Im Lichte dieser Aussage erlaubt sich der Autor eine weitere Anmerkung: Die Abgabe des Rathauses Friedenau war ein schwerwiegender Fehler. Das hat der Autor übrigens schon sehr sehr oft erwähnt. Zwecklos, wie wir wissen.

Auf dem Wege von und zu den Koalitionsverhandlungen schaute natürlich auch der Regierende Bürgermeister und SPD-Landesvorsitzende Michael Müller vorbei. Schließlich ist Tempelhof-Schöneberg seine Heimat. Am Tisch des Vorstands des Volksparks Lichtenrade trank Michael Müller mit Dieter Genz, Wolfgang Spranger und Manfred Könings ein frisches Bier. Der Volkspark Lichtenrade, der von den Mitgliedern des Trägervereins liebevoll gepflegt wird, gehört zu den Schmuckstücken im Süden des Bezirks und somit auch Berlins. Der Volkspark ist rund um die Uhr geöffnet und kostet keinen Eintritt.

Natürlich ist Michael Müller für viele Besucher immer noch gern gefragt für Selfies. Den Rang macht ihn aber inzwischen dieser junge Mann streitig. Juso-Chef Kevin Kühnert, der neue Medien-Star der SPD mit klarer Botschaft: No GroKo. Auch Paper Press Vorstand Mathias Kraft konnte der Versuchung nicht wiederstehen, sich mit Kevin ablichten zu lassen. Kühnert gehört der SPD-Fraktion in Tempelhof-Schöneberg an. Hauptberuflich ist er Mitarbeiter im Wahlkreisbüro von Melanie Kühnemann in Lichtenrade. Sie muss derzeit damit leben, dass ihr Mitarbeiter bekannter ist als sie. Und wenn sie Anrufe von Journalisten erhält, dann wollen die selten etwas von ihr hören, sondern nur zu Kevin weiterverbunden werden.

Sein Arbeitstag beginnt täglich um 7.35 Uhr, entnehmen wir der aktuellen Ausgabe der Berliner Woche Tempelhof. Prof. Dr. Michael Abou-Dakn ist Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des St. Joseph Krankenhauses in Tempelhof. Erneut ist das St. Joseph die „Nummer Eins im Land“, schreibt die Berliner Woche. Hier kommen die meis-ten Kinder zur Welt. „2017 hat das Hebammen- und Ärzteteam insgesamt 4.157 Geburten begleitet. 4.301 Kinder wurden dabei geboren, darunter knapp 150 Zwillings- und Drillingsgeburten.“ Zwei Drittel davon sind Tempelhof-Schöneberger Kinder. Michael Abou-Dakn hat aber auch eine musikalische Vergangenheit. 1984 gründete er den heute noch bestehenden Rocktreff, der in diesem Jahr am 29. und 30. Juni sowie 1. Juli wieder im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf stattfindet. Durch seine Tätigkeit muss sich der Rocktreff keine Sorgen um künftige Besucher machen. Der Rocktreff-Gründer hilft Tag für Tag dem Nachwuchs, das Licht und die Musik dieser Welt zu erblicken.

Da bekanntlich nach einem Neujahrsempfang vor dem nächsten ist, versammelten sich viele der Gäste vom Vortag bereits wieder am folgenden Tag um 12 Uhr. Diesmal ging es nach Alt-Marienfelde zum Traditions-Sportverein TSV Marienfelde 1890 e.V. Der Vereinsvorsitzende Stefan Behrendt begrüßte die Vize-Fraktionsvorsitzende der Bezirks-CDU Petra Dittmeyer.

Für den Fraktionsvorsitzenden der CDU im Abgeordnetenhaus Florian Graf ist der Besuch beim TSV Marienfelde Pflichtprogramm, befindet sich doch der Verein in seinem Wahlkreis, den er 2016 erneut direkt gewonnen hat.

Der TSV Marienfelde 1890 e.V. ist ein Turn- und Sportverein mit ca. 1.100 Mitgliedern, davon knapp 700 Kinder und Jugendliche. Das Angebot des Vereins ist umfangreich: Turnen und Gesundheitssport, Handball, Tischtennis, Badminton, Schach, Prellball, Eltern-Kind-Kleinkind, Motorsport, Teppichcurling und Natursport. Für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders sticht das Teppichcurling ins Auge. Eisstockschießen auf dem Teppich zu jeder Jahreszeit. Das wäre doch auch ein lustiger Zeitvertreib für die Pausen in den Koalitionsverhandlungen. So blieben alle Politiker wenigstens auf dem Teppich.

Ed Koch


  
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