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Schwankungen

geschrieben von: Redaktion am 04.02.2018, 13:49 Uhr
paperpress550 
„Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre…“ So beginnen die Umfragen der Meinungsforscher. Ich bin ja ein großer Freund dieser Wasserstandsmeldungen. Häufig hat sich gezeigt, dass das tatsächliche Ergebnis am Wahlabend gar nicht so weit weg von den Umfragen ist.

Heute jedoch komme ich mal wieder aus dem Staunen nicht raus. Am 1. Februar ermittelte Infratest dimap folgende Werte: CD 33%, SPD 18%, Grüne 11%, FDP 10%, Die Linke 11% und die AfD 14%. Nur einen Tag später, also heute am 2. Februar 2018, kommt die Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF zu folgender Einschätzung der politischen Lage: CDU 31%, SPD 19%, Grüne 14%, FDP 7%, Die Linke 11% und die AfD 14%.

Zwei Prozent Unterschied bei der CDU geht ja noch, und ob die SPD 18 oder 19 Prozent schlecht ist, ist auch egal, ein Unterschied von drei Prozent bei den Grünen und der FDP ist aber schon bemerkenswert. Nur die Linke und die AfD kommen auf die gleichen Werte.

Die Fans der FDP werden sich vermutlich heute keine Nachrichten im ZDF antun, denn sieben Prozent ist ja nun wirklich mager. Die Grünen werden aller-dings die ZDF-News in einer Dauerschleife betrachten, den 14 Prozent sind gut fünf mehr als bei der Wahl am 24. September 2017.

Es kommt wohl immer darauf an, wen man befragt. Und wie wir wissen, werden die Ergebnisse immer noch bearbeitet, nach Wahrscheinlichkeit und anderen Kriterien. Bis zu drei Prozent Schwankungen geben die Meinungsforscher zu. So kann sich die FDP ihre sieben Prozent ja schön rechnen. Dass allerdings die SPD darauf hoffen kann, dass ihre 18 bzw. 19 Prozent in Wahrheit 21 oder 22 Prozent sind, ist doch eher unwahrscheinlich.

Und niemand weiß, wie es um die SPD gestellt wäre, wenn sie jetzt die Koalitionsverhandlungen abbräche. Weiter runter oder wieder rauf. Die SPD ist in keiner beneidenswerten Position. Was bleibt, ist Augen zu und durch. Wenn Martin Schulz weiterhin darauf beharrt, in einer möglichen GroKo ein Ministeramt besetzen zu wollen und den Vize-Kanzler zu geben, dürfte es weiter bergab gehen. 31 und 19 = 50. 33 und 18 = 51. Wann benennen wir die GroKo in SchruKo für Schrumpf-Koalition um, oder gleich Angies Resterampe.

Ed Koch


  
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