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Kühnert bei Böhmermann

geschrieben von: Redaktion am 04.02.2018, 13:51 Uhr
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Juso-Chef Kevin Kühnert ist in den letzten Monaten fast von jedem interviewt worden. Zwar lieferte das Gespräch mit Jan Böhmermann am 1. Februar in der 100sten Sendung des Magazins „neo royale“ keine neuen Erkenntnisse, es war aber das entspannteste und unterhaltsamste Gespräch zu dem Thema „No GroKo.“ Kühnert hält sowohl eine Minderheitsregierung wie Neuwahlen für möglich. Angst hat er vor keine dieser Möglichkeiten, und gut schlafen könne er auch. Er ist zutiefst von dem überzeugt, was er macht. Mit seinen Jusos im Rücken ist der Berliner Kevin Kühnert das Bollwerk gegen die Neuauflage der Großen Koalition, die nach neusten Umfragen gerade noch über 50 Prozent kommt. Ginge es nach ihm, müsste es gar keinen Mitgliederentscheid geben. Die SPD könne jederzeit die Verhandlungen mit der Union beenden.

Das Gespräch zwischen Jan Böhmermann und Kevin Kühnert ist in der ZDF-Media-Thek zu sehen. Wir empfehlen es hiermit ausdrücklich, wie die komplette Sendung.

https://www.zdf.de/comedy/neo-magazin-mit-jan-boehmermann

SPD vor CDU

Vielen Dank, liebe Leserinnen und Leser, dass Sie uns nach dem Newsletter vom 2. Februar mit den neuesten Umfragen auf Bundesebene, darauf aufmerksam machten, dass es auch eine neue Umfrage für Berlin gibt. Wer darauf vertraut, dass beispielsweise die Berliner Abendschau über eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Berliner Zeitung informiert, hat Pech gehabt. Nur die eigenen Umfragen in Zusammenarbeit mit der Berliner Morgenpost von Infratest dimap finden Erwähnung in der Abendschau. Die letzte war vom 12. September 2017. Und wenn schon mal über die monatlich erscheinenden Forsa-Umfragen berichtet wird, dann häufig nur, wenn die SPD nicht gut bei wegkommt.

Was immer man von Umfragen hält, am 31. Januar hätte die Abendschau mit einer überraschenden Meldung Gehör gefunden:

SPD wieder stärkste Partei in Berlin

In diesen Zeiten freut sich die SPD über jede Umfrage, bei der sie einigermaßen gut wegkommt. Forsa hat zwischen dem 15. und 25 Januar 1.008 Berliner Wähler befragt und ist zu folgendem Ergebnis gekommen: SPD 20%, CDU 19%, Grüne 17%, FDP 7%, Linke 18% und AfD 11%. Die Rot-Rot-Grüne Koalition steht demnach bei 55%.

Wer sich die Entwicklung seit der Wahl im September 2016 anschauen möchte, kann dies unter diesem Link:

http://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/berlin.htm

In keinem Monat rutschte R2G unter die 50-Prozent-Marke, auch nicht bei Infratest dimap. Ich habe noch keine angeblich schlechteste Landesregierung Deutschlands erlebt, die seit knapp eineinhalb Jahren immer über eine ausreichende Mehrheit verfügte. Entweder ist was faul an den Umfragen, oder die Wähler sind mit Rot-Rot-Grün zufriedener als uns die Medien weismachen wollen.

Da es für die Sozialdemokraten gegenwärtig auf Bundesebene wenig zu freuen gibt, sollten sie wenigstens das Forsa-Ergebnis von Berlin feiern, denn die nächste Umfrage kommt bestimmt. Und wenn Sie dieses Ergebnis dann wieder nicht aus der Abendschau erfahren, schauen Sie einfach bei uns nach.

Ed Koch

  
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