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Beiträge: SPD und CDU in Berlin gleichauf

geschrieben von: Redaktion am 16.07.2005, 16:23 Uhr
paperpress522 
Die Berliner Zeitung veröffentlicht an diesem Wochenende die neuesten Umfrageergebnisse von Forsa. Wir vergleichen die Ergebnisse mit der Emnid-Umfrage der Berliner Morgenpost vom Monatsanfang.
SPD und CDU in Berlin gleichauf

In der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung 16./17. Juli 2005, wurden die neuesten Umfrageergebnisse des Meinungsforschungsinstituts Forsa veröffentlicht. Demnach kommen SPD und CDU für die Abgeordnetenhauswahl auf jeweils 28 Prozent. Das sind drei Punkte mehr für die CDU und zwei weniger für die SPD im Gegensatz zur Juni-Umfrage. Schaut man sich jedoch die Umfragen des Konkurrenten Emnid an, die am 3. Juli in der Berliner Morgenpost veröffentlicht wurden, hat die SPD einen Punkt zugelegt und die CDU drei verloren. Nicht zuletzt diese Unterschiede veranlassten den SPD Landes- und Fraktionsvorsitzenden Michael Müller zu der Aussage gegenüber der Berliner Zeitung: „Wer sich auf Umfragen verlässt, der bewegt sich auf dünnem Eis.“

Bündnis 90/Die Grünen kamen bei Emnid Anfang des Monats auf 15 Prozent, bei Forsa in der Monatsmitte auf 14 Prozent. PDS 16 zu 13 und FDP 6 zu 5. Dümpelte die WASG bei Emnid am 3. Juli noch bei 2 Prozent herum, so sieht Forsa diese Partei am 16. Juli schon bei 6 Prozent. Interessant ist der Ost-West-Vergleich. Die SPD ist die einzige Partei, die in beiden alten Stadthälften auf das gleiche Ergebnis kommt, nämlich 28 Prozent. Bei den anderen Parteien gibt es teilweise erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West: Erster Wert Ost, zweiter West: CDU 19 / 33 – PDS 24 / 6 – Grüne 12 / 16 – WASG 10 / 4 – FDP 3 / 6. Die WASG scheint vor allem im ehemaligen Ostberlin zu einer Alternative für die PDS zu werden.

In Berlin wird ja bekanntlich erst im Herbst 2006 gewählt. Deshalb ist gegenwärtig die Frage spannender, wie die Hauptstadt am 18. September abstimmen würde. Die erste Zahl ist jeweils die Emnid-Umfrage vom Monatsanfang, die zweite die Forsa-Umfrage von heute:

SPD 23 / 26 – CDU 32 / 30 – Grüne 16 / 10 – FDP 6 / 5 – PDS/WASG 19 – 23. Nach einer Veröffentlichung in der ARD sähe das gesamtdeutsche Ergebnis an diesem Wochenende wie folgt aus: SPD 27 – CDU/CSU 42 – Grüne 9 – FDP 8 – PDS/WASG 11 Prozent. Bei der CDU/CSU ist ein gewisser Abwärtstrend zu beobachten. Die CDU war noch vor kurzer Zeit bei fast 50 Prozent. Die Hauptstädter setzen die CDU im Vergleich Juni-Juli von 34 auf 32 bei Emnid und 33 auf 30 bei Forsa herunter. Noch würde es knapp für eine CDU/CSU-FDP-Koalition reichen. Wenn jedoch der Trend so weitergeht, wird man rein rechnerisch an einer Großen Koalition gar nicht vorbeikommen. Und da kann Herr Kauder so viel babbeln wie er will. Eher ist eine Große Koalition möglich, als ein großes Linksbündnis aus SPD, Grünen und PDS/WASG.

Die Zeit bis zum 18. September wird noch einige Überraschungen bieten.

Wenn auch mit Vorsicht zu genießen, so doch immer wieder mit hohem Unterhaltungswert: Die Skala der beliebtesten Berliner Politiker.

Emnid und Forsa sehen Innensenator Erhart Körting auf Platz 1 und den Regierenden Bürgermeister auf Platz 2. Die folgenden Plätze der Emnid-Umfrage (in Klammern der Platz der Forsa-Umfrage): 3. Ingeborg Junge-Reyer (4), 4. Harald Wolf (8), 5. Sibyll Klotz (7), 6. Karin Schubert (3), 7. Michael Müller (5), 8. Heidi Knake-Werner (6), 9. Stefan Liebich (9), 10. Nicolas Zimmer (10), 11. Ingo Schmitt (13), 12. Thomas Flierl (11), 13. Thilo Sarrazin (15), 14. Klaus Böger (14), 15. Martin Lindner (12). Lediglich die Berliner Morgenpost veröffentlicht mit den Emnid-Ergebnissen die Fragestellung: „Dieser Politiker ist mir nicht bekannt“. Den Innensenator kennen 31 Prozent nicht, Klaus Wowereit hat 1 Prozent der Berliner Befragten noch nicht erreicht. Im Schnitt liegen die anderen bei Werten zwischen 40 und 60 Prozent. Unbekanntester Politiker ist der FDP-Fraktionsvorsitzende Martin Lindner, 71 Prozent haben noch nichts von ihm gehört. Nur 14 Prozent kennen Finanzsenator Sarrazin nicht und 26 Prozent Bildungssenator Klaus Böger. Der positive Bekanntheitsgrad nützt den beiden aber wenig, denn sie stehen ganz hinten auf beiden Listen.

  
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