Willkommen bei PaperPress Jugendpolitischer Pressedienst
suchen  
Hauptmenü  

Online  
Es sind 14 Besucher und 0 _MEMBER0 online..

Anmeldung

Sprachen  
Sprache auswählen:


  

Beiträge: Filmtipps

geschrieben von: Redaktion am 12.01.2007, 10:10 Uhr
paperpress540 
Die Farbe der Milch
Casino Royal
The Departed
Die Farbe der Milch
Bundesstart am 1. Februar 2007.

Dieser intelligente und romantische Kinder- und Familienfilm aus Nor-wegen über die erste Liebe hat bereits in vielen Ländern Kinder, Ju-gendliche und Erwachsene begeistert. Auf zahlreichen Festivals erhielt er Preise. Die Kinderjury des 17. Internationalen Kinderfilmfestivals in Wien beschreibt den Film wie folgt:

"... Es geht viel mehr sehr lustig und ironisch um die Liebe. Selma erlebt in ihrer Familie und auch sonst rundherum Liebe in verschiede-nen Varianten. Die Erwachsenen verhalten sich dabei meist eher kindisch: Selmas Tante Nora streitet z.B. immer mit ihrem Freund Rikard um den Autoschlüssel. Selma bleibt gar nichts anderes übrig, als sich auch selbst mit der Liebe zu beschäftigten, ...

Im Film sind die Frauen- und Männer-Rollen praktisch umgekehrt, denn Selma interessiert sich sehr für Naturwissenschaften und möchte einmal den Nobelpreis gewinnen. Andy meint daraufhin, dass man als Nobelpreisgewinnerin bestimmt gut verdient und er dann bei den Kindern zu Hause bleiben wird. Eigentlich ziemlich gemein ist Selma immer dann, wenn sie ihren Vater beschimpft, wegen seines Haar-schnitts oder weil er zugenommen hat. Unsere Eltern wären da (und auch sonst) wahrscheinlich strenger, so gesehen finden wir die Film-Eltern ein bisschen unrealistisch. Die Rolle des Schweden war für uns ein wenig komisch, denn wir wussten nie, was er selber denkt. Er ist jedenfalls der erste Mann, den Selma nackt sieht und in den sie sich auch ein wenig verliebt. Die Szene, in der sie sich vor ihm im Kühl-schrank versteckt, war sehr lustig... „

Casino Royal

Da ist er nun, der neue Bond! Und was soll man davon halten?

Zur Geschichte ist nicht viel zu sagen, es gab ja bereits unzählige Kinospecials in sämtlichen Medien. Trotzdem sei sie kurz erwähnt - Gut jagt Böse. Bond jagt Le Chiffre, einen Bänker, der für internationale Terroristenorganisationen die Geldgeschäfte erledigt. Als er in einen finanziellen Engpass gerät und sich die gesamte Terrorszene gegen ihn verbündet, hat er nur eine Chance – beim Pokerspiel im Casino Royale zu gewinnen. Mit am Tisch James Bond, vom Geheimdienst ihrer Majestät geschickt, um Chiffre endgültig in den Ruin zu treiben. Aber die Handlung als solche war ja nie das ausschlaggebende in einem James Bond Film. Viel interessanter war doch das „Drum Herum“ wie die auf den Ständer geworfene Melone in Moneypennys Dienstzimmer oder die geistreichen Konversationen zwischen 007 und Q bzw. R. Auf all diese heiteren Momente muss man in Casino Royale leider verzichten.

Insgesamt hat der Film einfach nur noch verschwindend wenig von den alten Klassikern zu Sean Connerys Zeiten. Man könnte Casino Royale eher in die Kategorie von Mission Impossible stecken – netter Action-film, aber nicht viel Charme. Allerdings liegt das weniger an Daniel Craigs schauspielerischer Leistung, als an der plumpen Aufmachung des Films. Zu Craig selbst kann man nur sagen, dass er auch nicht schlechter spielt als sein Vorgänger Pierce Brosnan.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Macher von Casino Royale nicht auch noch auf die Idee kommen, ein neues Buch zu schreiben, denn Ian Flemings Romanreihe ist mit diesem Film nun komplett verfilmt!

Malte Groth

The Departed

Kann man objektiv über einen Film etwas schreiben, in dem von einem gleich vier Lieblingsschauspieler am Werke sind? Leonoardo DiCaprio und Mat Damon. Die Zeit der jugendlichen Liebhaber geht langsam zu Ende. Knallharte Erwachsene sind sie geworden und schenken sich nichts auf der Leinwand. Dann Martin Sheen, der schon amerikanische Präsidenten spielen durfte. Wenn seine deutsche Synchronstimme, Christian Brückner, zu hören ist, und man die Augen schließt, be-kommt man noch Robert de Niro als Zugabe. Und dann der Unver-gleichliche Jack Nicholson, dem wir so viele großartige Filme verdanken, in denen er die gesamte Bandbreite seines Könnens, vom absolut Komischen bis zum furchteinflößenden Bösen präsentierte. In The Departet spielt er den Gangsterboss. Martin Scorseses hat mit diesem Film ein Meisterwerk abgeliefert, da sind sich mal alle, die sich über Filme äußern, einig. Leonardo DiCaprio ist inzwischen so etwas wie sein Stammschauspieler geworden. Der nach „Gangs of New York“ und „The Aviator“ dritte Film, den die beiden gemeinsam machen, dürfte wohl der erfolgreichste werden.

Ach so, worum geht es eigentlich in dem Film? Um eine Undercovergeschichte. Solche Filme mag ich eigentlich nicht, weil ich immer mitzittere und die Enttarnung fürchte. In diesem Streifen ist 155 Minuten Zittern angesagt. Er ist spannend und mitreißend und das Ensemble einfach genial. Während man sich James Bond nun wirklich nicht antun muss, ist The Departed das Geld an der Kinokasse allemal wert. Aber Vorsicht, gute Nerven muss man mitbringen.

Ed Koch

  
Anmeldung  




 


Registrierung

Impressum  
p a p e r p r e s s
Ed Koch (Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt)
Träger: Paper Press Verein für gemeinnützige Pressearbeit in Berlin e.V.
Vorstand: Ed Koch - Mathias Kraft
Postfach 42 40 03
12082 Berlin
Email: paperpress[at]berlin.de
PDF-Newsletter-Archiv:
www.paperpress-newsletter.de

Diese WebSite wurde mit PostNuke CMS erstellt - PostNuke ist als freie Software unter der GNU/GPL Lizenz erh�ltlich.