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Erfreuliche Entwicklung des Arbeitsmarktes

geschrieben von: Redaktion am 30.11.2018, 02:32 Uhr
paperpress559 
Der Arbeitsmarkt in Berlin hat eine beeindruckende Entwicklung genommen. Allein in den letzten drei Jahren ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um mehr als 160.000 gestiegen. Im Oktober 2018 fiel die Zahl der Arbeitslosen erstmals seit der deutschen Einheit unter die Marke von 150.000. Bei einer Pressekonferenz in der Regional-direktion der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Berlin legten der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, und der Vorsitzende der Geschäfts-führung der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, Bernd Becking, Hintergründe und Trends dieser Entwicklung dar und bewerteten die aktuelle Arbeitsmarktlage.

Michael Müller: „Wir befinden uns in einer historisch guten Situation auf dem Arbeitsmarkt, die es seit der Wiedervereinigung in Berlin noch nicht gegeben hat. Wir sind dem Ziel der Vollbeschäftigung ein großes Stück nähergekommen. Es entstehen in Berlin gute Arbeitsplätze und nicht nur im Dienstleistungssektor, sondern auch zunehmend in der Produktion und im Hochtechnologiebereich. Der Senat hat das mit seiner Schwerpunktsetzung und Ansiedlungsstrategie vorangetrieben und jetzt zeigt sich, dass wir den richtigen Weg gewählt haben.

Berlin prosperiert. Die exzellente Position der Stadt in den Bereichen Wissenschaft und Forschung lockt Unternehmen und Einrichtungen an den Standort Berlin. Große Unternehmen investieren in die Stadt, Start-ups siedeln sich hier an und entwickeln sich zu großen Playern. Gemeinsam machen sie die Stadt zu einem weltweit bedeutenden Hotspot der Innovation und zukunftsweisender Arbeit. In der Folge dieses langanhaltenden Trends steigt die Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter und die Arbeitslosigkeit nimmt deutlich ab. Die Halbierung der Arbeitslosigkeit seit 2005 ist ein großer Erfolg. Den-noch müssen weiterhin alle Möglichkeiten genutzt werden, damit sich dieser Trend fortsetzt und die Berlinerinnen und Berliner weiterhin von der positiven Entwicklung profitieren. Vollbeschäftigung und gute Arbeit, von der man leben kann, bleibt das Ziel.“

Bernd Becking: „Weniger Arbeitslose, mehr Beschäftigte – dieser Trend hat den Berliner Arbeitsmarkt auch im November 2018 geprägt. Die seit langem anhaltende positive Entwicklung setzt sich damit nahtlos fort. Die Beschäftigung an der Spree nimmt seit Jahren stärker zu als im Bundesdurchschnitt. Arbeitskräfte werden gesucht: Die Zahl, der den Arbeitsagenturen gemeldeten freien Stellen liegt der-zeit mit rund 26.500 um fast fünf Prozent über dem Vorjahreswert. Berlin erlebt einen Beschäftigungsboom. Der bietet auch Menschen, die es früher eher schwer hatten, neue Chancen: Die Zahl der Langzeitarbeitslosen sinkt in starkem Maß.

Dennoch müssen die Anstrengungen am Arbeits-markt verstärkt werden, um insbesondere jüngeren Menschen einen guten Start in das Berufsleben zu ermöglichen. Bei den 15- bis 20-Jährigen liegt die Arbeitslosenquote über 10 Prozent und damit höher als in den anderen Bundesländern. Das ist in einer dynamisch wachsenden Stadt wie Berlin nicht hinnehmbar. Eine gute schulische und berufliche Aus-bildung sind der beste Schutz gegen Arbeitslosigkeit. Doch zu viele junge Leute verlassen die Schulen in Berlin ohne einen Abschluss. Damit ist das Risiko höher, auf Dauer in den sozialen Sicherungssystemen zu verbleiben. Auch in der dualen Ausbildung ist Potenzial vorhanden. Noch zu wenige Betriebe bilden aus. Die Zahl der angebotenen betrieblichen Ausbildungsstellen reicht bei allen Fortschritten der letzten Jahre nicht aus, um allen Bewerbern ein Angebot machen zu können.“

Müller und Becking bekräftigten den gemeinsamen Willen des Senats sowie der Arbeitsagenturen und Jobcenter, Menschen in Ausbildung und Arbeit zu bringen, damit sie am Aufschwung in der Stadt teil-haben können. Insbesondere die Zusammenarbeit an den 12 Berliner Standorten der Jugendberufs-agentur soll verstärkt werden, um möglichst allen Jugendlichen eine berufliche Perspektive zu eröffnen.

Im November 2018 lag die Zahl der Arbeitslosen in Berlin bei 146.670, so niedrig wie noch nie. Das waren 2.583 weniger als im Oktober und 13.662 weniger als im November 2017. Die Arbeitslosen-quote lag bei 7,6 Prozent und damit 0,9 Prozent-punkte unter dem Stand des Vorjahres. Quelle: Senats-presseamt

Florian Swyter, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, er-kennt an: „Die Arbeitsmarktzahlen des Landes Berlin entwickeln sich weiterhin erfreulich – dank einer florierenden Wirtschaft. Die Zahl nicht besetzter Stellen zeigt, dass jede Arbeitskraft dringend ge-braucht wird.“ Gleichzeitig kritisiert Swyter das von Michael Müller vorgeschlagene „Solidarische Grund-einkommen“ als „unausgegorene Idee“ und hält es bereits im Ansatz für verfehlt, „weil für diese Arbeitsmarktbeschaffungsmaßnahme noch nicht einmal Langzeitarbeitslose gewonnen werden sollen, sondern vorrangig Personen, die weniger als ein Jahr arbeitslos sind.“ Damit aber diese gar nicht erst von ALG I in ALG II (Hartz IV) rutschen, will Müller 100.000 Menschen in Berlin in unbefristete, sozial-versicherungspflichtige Jobs bringen.

  
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