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Pilotprojekt: Tagesspiegel eröffnet Büro im Roten Rathaus

geschrieben von: Redaktion am 03.12.2018, 12:11 Uhr
paperpress560 
Der Regierende Bürgermeister Michael Müller hat im Roten Rathaus ein Pilotprojekt gestartet. In das unmittelbar in seiner Nähe liegende Büro der Persönlichen Referentin ziehen in den nächsten Tagen ein Redakteur des Tages-spiegel-Newsletter „Checkpoint“ und ein Diplom Psychologe ein. Müllers Referentin musste in sein Vorzimmer umziehen.

Sinn des Projektes ist es, dass der Tagesspiegel als „Leit-medium“ direkten Zugang zu den Informationen aus den bislang nicht öffentlichen Sitzungen des Senats erhält. Im Senatssitzungssaal wird eine direkt auf den Regierenden Bürgermeister ausgerichtete Kamera installiert. Ebenso findet eine Tonübertragung in das Tagesspiegel-Büro statt. Der Diplom-Psychologe analysiert den Gesichtsausdruck von Müller und der Redakteur fasst dies in Worte.

Unter anderem soll mit dem Projekt vermieden werden, dass sich die Mitarbeiter im Roten Rathaus hinter „jeder Säule“ verstecken müssen. Im heutigen, von Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt herausgegeben Newsletter steht nämlich: „Im Roten Rathaus raunt es seit Wochen hinter jeder Säule: Puh, der Regierende hat ja mal wieder schlechte Laune…“ Ob Müller schlechte oder gegebenen-falls auch mal gute Laune hat, wird demnächst sofort fest-zustellen sein, ohne dass eine Säule den Blick verstellt.

Außerdem will man den „Virtuellen Bürger Service Assistent“ entlasten. Bisher stellte der Tagesspiegel stündlich die Frage: „Hey, VBSA, warum hat der Regierende Bürger-meister denn bloß so schlechte Laune?“ Maroldt veröffentlichte heute die ständig wiederkehrende Antwort: „Zu Ihrer Anfrage liegen mir leider keine näheren Informationen vor.“ Maroldt kommentiert das mit „Respekt – ziemlich loyal programmiert, das Ding.“ Um dieses umständliche Verfahren zu umgehen, wird künftig der Videoassistent genauere Angaben über Müllers Laune-Zustand erfassen.

Im Gegensatz zu dem virtuellen Bürger Service Assistenten sind eine Reihe von Mitarbeitern im Roten Rathaus, vor allem aber Teilnehmer an den Senatssitzungen, alles ande-re als loyal. Sie melden bislang jeden Wimpernschlag des Regierenden Bürgermeisters an den Tagesspiegel. Mit dem Projekt sollen die Beteiligten nicht länger Gewissens-konflikten ausgesetzt sein.

Auch die Teilnehmer an den Senatssitzungen brauchen nicht ständig auf ihren Handys Nachrichten nach draußen senden. Senatssprecherin Claudia Sünder erklärte gegen-über paperpress: „Wir wollen mit dieser Maßnahme vor allem Ruhe in die Senatssitzzungen bringen und das Kon-zentrationsvermögen der Teilnehmer durch Nichtnutzung der Handys erhöhen.“Da bleibt uns nur, viel Erfolg zu wünschen.

Ed Koch

Auch wenn sich der Tagesspiegel dieses Büro sicherlich wünschen
würde, der Beitrag stamm leider nur aus der Abteilung Fake-News.

  
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