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Was macht eigentlich der MedienPoint Tempelhof?

geschrieben von: Redaktion am 07.12.2018, 06:23 Uhr
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Zehn Jahre lang, bis zum März 2018, war der MedienPoint in der Tempelhofer Werderstraße 13 ein ganz besonderer Kiez-Treffpunkt. Obwohl „nur“ eine kleine Bücherstube. Hier konnte und kann man noch heute seine ausgelesenen Bücher abgeben, die dann bei anderen Interessenten einen neuen Platz im Regal finden. Alles kostenlos. Getragen vom gemeinnützigen Verein KulturRing in Berlin e.V. Beschäftigt werden dort Menschen in verschiedenen Arbeitsmaßnahmen.


Ehrenamtlich leitete Henning Hamann den Medien-Point Tempelhof, bis er vor einem dreiviertel Jahr aus gesundheitlichen Gründen aufhörte. Für seinen Einsatz wurde er mit der Verdienstmedaille des Bezirks Tempelhof-Schöneberg ausgezeichnet. Der kleine Bücherladen war ein medialer Hotspot im Bezirk. Kaum eine Woche verging, in der nicht über die zahlreichen Aktivitäten berichtet wurde, Ausstellungen und Lesungen und immer wieder große Kinderfeste zu Ostern und Weihnachten. Die Politprominenz gab sich die Klinke in die Hand, vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller über den Bundestagsabgeordneten Jan-Marco Luczak und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und der ehemaligen BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer bis zu den Bezirksstadträten Jutta Kaddatz und Oliver Schworck. Auch der Sänger Klaus Hoffmann war im MedienPoint, anlässlich einer Ausstellung zu seinem 65sten Geburtstag, zu Besuch.

Die nahe gelegene ufaFabrik mit Juppy, das Tempelhofer Forum, Judo-Legende Lothar Nest, Volkspark Lichtenrade-Chef Wolfgang Spranger, Berliner Woche-Redakteur Horst-Dieter Keitel, Marlies Königsberg und Karl-Heinz Kronauer vom tempelhofer journal gehörten ebenfalls zu den Unterstützern und zum Netzwerk rund um den MedienPoint.

Wir haben uns an den Vorstand des KulturRing in Berlin e.V. mit der Frage gewandt, warum man nach Hamanns Weggang nichts mehr vom Medien-Point hört. Wir haben auf unsere Frage keine Antwort erhalten.

Der MedienPoint war über seinen Standort hinaus aktiv. So nahm das Team jahrelang am Spielfest des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg im Sommer teil. In diesem Jahr wurde die Teilnahme aus personellen Gründen abgesagt. Wie war das mit dem Wille und dem Weg?

So sah es Anfang Dezember 2017 in der Werder-straße vor dem MedienPoint zum Nikolaus-Tag aus. Über 500 Kinder kamen zu dem vor-weihnachtlichen Treffen in die Werderstraße. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler verteilte Süßigkeiten und rote Zipfelmützen an die Kinder.

Und so sieht es zu Weihnachten 2018 vor dem MedienPoint aus. Ein trauriges Bild. Im Schaufenster wurde zumindest ein bunter Weihnachtsbaum auf-gestellt.

Der MedienPoint war Stammgast auf dem Spielfest des Jugendamtes und beliebter Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche. Auf dem Foto Henning Hamann und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler. Der Andrang war groß, über 60 große Kisten, gefüllt mit Büchern, Spielen und Stofftieren wechselten beim Spielfest den Besitzer. Nicht nur das Spielfest, auch der Kiez hat eine Attraktion verloren.

Ed Koch


  
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