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Das InnoZ soll auf dem EUREF-Campus bleiben

geschrieben von: Redaktion am 10.12.2018, 06:22 Uhr
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Der Vorstandsvorsitzende der EUREF AG, Reinhard Müller, sagte der Berliner Morgenpost: „Es wird den Mobilitätshub auf diesem Campus weiter geben.“ „Derzeit liefen Gespräche mit möglichen Interessenten und bereits angesiedelten Unternehmen.“, schreibt die Morgenpost in ihrer heutigen Ausgabe.

Wie gemeldet, will sich die Deutsche Bahn aus dem Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) im nächsten Jahr zurückziehen. Das InnoZ wurde im Jahr 2006 als ein Kooperationsunternehmen der Deutschen Bahn AG, des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) gegründet und gehört zu den ersten Mietern des seit 2008 bestehenden EUREF-Campus am Schöneberger Gasometer.

„Rund 40 Mitarbeiter müssen um ihre Jobs bangen. Müller hofft allerdings, dass ein InnoZ-Projekt weiterbetrieben werden kann, das am Widerstand der zuständigen Genehmigungsbehörde im Bezirk zu scheitern droht: der Einsatz eines elektrisch betriebenen autonom fahrenden Fahrzeugs.“

„Emily“, der gelbe Shuttlebus des französischen Herstellers Easymile mit sechs Sitz- und Stehplätzen, wurde seit einem Jahr auf dem Campus er-probt und sollte nun im Echtbetrieb starten. „Unser Ziel ist es weiterhin, dass Emily vom Campus zum Bahnhof Südkreuz fährt“, sagte Müller der Berliner Morgenpost. „Ihr Einsatz als Shuttle würde den Individualverkehr entlasten und das zudem CO2-frei.“

Weiter heißt es in dem Beitrag der Berliner Morgen-post: „Der Euref-Chef kritisiert die Verweigerungs-haltung der zuständigen Stadträtin Christiane Heiß (Grüne) scharf und verweist auf den Einsatz des ersten autonomen Busses seit Oktober 2017 im niederbayerischen Bad Birnbach. Der fahrerlose Bus verkehrt dort zwischen Marktplatz und Kurtherme. Noch muss in Deutschland ein Steward mit an Bord sein.

Müller zweifelt daher die Grundlage für die Ablehnung durch die Stadträtin an. ‚Ihre Aussage ist falsch, die Erprobung eines fahrerlosen Fahrzeugs in öffentlichem Straßenland verstoße gegen Artikel 8 des Wiener Übereinkommens zum Straßenverkehr von 1968, der immer einen Fahrer vorsieht‘, betont er. Ende März 2014 hätten die Vereinten Nationen das Abkommen überarbeitet. Seither seien Systeme, die das Führen eines Fahrzeugs beeinflussen, zulässig, wenn sie jederzeit vom Fahrer abgeschaltet werden können. Seit 2016 sei das neue Abkommen gültig.‘“

„Alle reden immer von der Zukunft der Mobilität, doch wenn es konkret wird, fehlt die Unterstützung bei Bezirks- wie Landespolitikern“, kritisiert Rein-hard Müller. Und weiter: „Nachdem sich der Bezirk nicht bewegt, würde ich mir von der Landespolitik wünschen, dass sie dieses von übergeordneter stadtpolitischer Bedeutung an sich zieht und es möglich macht.“

Wie berichtet, ist der autonome Kleinbus Thema in der Bezirksverordnetenversammlung an diesem Mittwoch.

Über das InnoZ:

„Unser Ziel ist eine wirkliche Mobilitätswende - digital, elektrisch, mit regenerativen Energien betrieben, einfach im Zugang, klimaschonend und zugänglich für Alle! Was unsere Gesellschaft morgen bewegt, entwickeln wir schon heute mit Nutzern sowie mit zentralen Akteuren aus Gesellschaft, Wissenschaft, Politik und Unternehmen. Wir beziehen alle Stakeholder frühzeitig in den Entwicklungsprozess ein und testen mit ihnen Prototypen unter Realbedingungen. Zusammen mit unseren Partnern begleiten wir Mobilitätsinnovationen bis zum Roll-out.

Wir möchten die Mobilitätsräume menschengerechter gestalten durch Smarte Haltestellen, sichere Straßenräume für den Fuß- und Radverkehr, inter-modale Mobilitäts-Hubs und induktive Ladeoptionen. Eine erfolgreiche Mobilitätswende ist ohne gesellschaftliche Akzeptanz, Beteiligung und Transparenz nicht möglich.“

Ob die Mobilitätswende mit Grünen Politikern wie der Verkehrssenatorin Günther, die gerade dabei ist, den einzigen Fachmann aus ihrer Verwaltung zu entfernen, und der bezirklichen Verkehrsstadträtin Heiß gelingen kann, darf bezweifelt werden.

  
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