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Würdigung des Ehrenamtes

geschrieben von: Redaktion am 10.08.2019, 07:58 Uhr
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„Ehrenamtliches Engagement ist ein unverzichtbarer Baustein in unserer Gesellschaft und eine wichtige Basis für das partnerschaftliche und vielseitige Zusammenleben in Berlin und Brandenburg.“, steht auf der Internetseite der Ehrenamtskarte. www.ehrenamtskarte.berlin-brandenburg.de

„Seit Anfang 2017 bieten die Länder Berlin und Brandenburg ihren besonders engagierten Bürgerinnen und Bürgern eine gemeinsame, in beiden Ländern gültige Ehrenamtskarte als Zeichen ihrer Anerkennung und Wertschätzung. Zahlreiche Partner der Ehrenamtskarten wie Museen, Einzelhändler, Gastronomiebetriebe, Kultur- und Unterhaltungseinrichtungen und Dienstleistungsunternehmen bieten den Karteninhaberinnen und Karteninhabern Vergünstigungen und Rabatte. Sie unterstreichen auf diese Weise ihre Wertschätzung für das Ehrenamt in Brandenburg und Berlin.“

Berlin hat bereits 2011 die Ehrenamtskarte eingeführt. Bisher sind in Berlin ca. 7.500 Karten ausgegeben worden. Die Ehrenamtskarte gilt für drei Jahre und ist an eine Reihe von Voraussetzungen geknüpft. So müssen die Ehrenamtlichen mindestens 200 Stunden pro Jahr unentgeltlich tätig sein. Erstattungen von Auslagen sind möglich. Wichtig ist auch, dass der Ehrenamtliche über den Tag der Verleihung der Karte hinaus tätig bleibt. Drei Jahre ist die Karte gültig, danach muss sie neu beantragt werden. Antragsberechtigt sind Vereine und Organisationen, in denen Ehrenamtliche tätig sind.

Christine Fidancan, Beauftragte für das Bürgerschaftliche Engagement und Leiterin des Ehrenamtsbüros in Tempelhof-Schöneberg, wies bei einer Feierstunde zur Verleihung von Ehrenamtskarten am 9. August im Rathaus Schöneberg darauf hin, dass es in Berlin ca. eine Million Menschen gebe, die in unterschiedlichster Weise ehrenamtlich tätig sind. Aber nur 0,5 Prozent von ihnen habe eine Ehren-amtskarte. Da ist also noch Luft nach oben. Tempelhof-Schöneberg sei der einzige Berliner Bezirk, der regelmäßig Feierstunden veranstalte.

Eine Karte über seinen Verein beantragen und dann zusenden zu lassen, ist natürlich langweilig. Bei einer Feierstunde besteht die Möglichkeit zum Aus-tausch mit anderen. Aus zehn Organisationen wurden Ehrenamtliche am Freitagabend des 9. August im „Goldenen Saal“ des Rathauses Schöneberg aus-gezeichnet und anschließend zu einem Empfang in den John-F.-Kennedy-Saal des Rathauses eingeladen mit einem leckeren Catering von „BärliFood“ und ein paar kühlen Getränken. Begleitet wurde die Veranstaltung von Luca Rummel von der Leo-Kestenberg-Musikschule, der auf seiner Geige drei wunderschöne Werke vortrug. Diese Feierstunde war wirklich ein würdiger Rahmen und eine zusätzliche Auszeichnung für die Ehrenamtlichen.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD), Vize-Bürgermeister und Stadtentwicklungsstadtrat Jörn Oltmann (Grüne), Jugend-, Umwelt-, Gesundheits-, Schul- und Sportstadtrat Oliver Schworck (SPD), Kultur- und Seniorenstadträtin Jutta Kaddatz (CDU) und die stellvertretende BVV-Vorsteherin Martina Zander-Rade (Grüne) über-reichten die Ehrenamtskarten.

Zu den Vereinen gehörten auch die Ehrenamtlichen des CPYE e.V., die sich mit Jugendstadtrat Oliver Schworck sowohl im Goldenen Saal als auch auf dem Balkon des John-F.-Kennedy-Saales, zu einem Gruppenfoto versammelten. Seit 1997 ist der CPYE e.V. Träger des Rocktreffs und Spielfestes, die kurz vor den Sommerferien im Volkspark Mariendorf stattfinden. Veranstalter von Rocktreff und Spielfest ist das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg. Der Rocktreff fand im 35sten Jahr seines Bestehens zum 36sten Male in diesem Sommer statt. Über 13.000 Besucher nahmen in diesem Jahr am Rocktreff und Spielfest teil. www.rocktreff.de www.spielfest-mariendorf.de

Bei der Feierstunde wurden auch die Ehrenamtlichen der folgenden Vereine und Organisationen ausgezeichnet: „Freunde alter Menschen e.V.“, „Olympischer Sportclub Berlin e.V.“, „Straßenchor e.V.“, „Deutscher Rheumaliga e.V.“, „Cocas e.V.“, „Seniorenarbeit Tempelhof-Schöneberg“, „LSVD Berlin-Brandenburg“, „Ev. Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg“ und die „Wohnungslosentagesstätte Schöneberg.“

Es ist wichtig, die Arbeit der Ehrenamtlichen zu wür-digen. Tempelhof-Schöneberg geht dabei den richtigen Weg.

Ed Koch

  
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