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Kulturgut Schlager

geschrieben von: Redaktion am 11.08.2019, 07:31 Uhr
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„Als Schlager werden allgemein leicht eingängige instrumentalbegleitete Gesangsstücke der Popmusik mit oft deutschsprachigen, weniger anspruchsvollen, oftmals auch sentimentalen Texten bezeichnet.“, lernen wir bei Wikipedia über den Schlager. Vertreter der hohen Kunst der klassischen Musik rümpfen die Nase und ihre Ohren kringeln sich. Aber gut ist eben, was gefällt. So, wie bei klassischen Konzerten Tausende zusammenkommen, ist es seit Jahren unverändert bei den Schlager-Veranstaltungen.


Schon zum achten Male in Folge versammelten sich rund 15.000 Menschen auf dem riesigen Gelände des Freizeit- und Erholungsparks Lübars zum „SchlagerOlymp“. Von 11:00 bis 00:00 Uhr donnerten die Rhythmen. Die unmittelbaren Anwohner haben die Veranstalter Henry Arzig und Olaf Schenk von der Catering Company eingeladen. Bis zur Skyline des Märkischen Viertels war aber kaum noch etwas zu hören. Tags zuvor wurden die Schlager der 1990er mit ebenfalls rund 15.000 Besuchern gefeiert.

Die Maskottchen des „SchlagerOlymp“ sind Olaf & Hans. Zwei Männer in den besten Jahren, die farbenfroh ihr neuester Werk präsentierten: „Ich will ne Locke von Dir.“ mit „Nach dem Feiern gehn wir Heiern“ begannen sie ihren Auftritt, der mit den „Kreuzberger Nächten“ nach drei Stücken endete. „Diese Scheibe ist ein Hit, wann kriegt ihr das endlich mit? Diese Scheibe müsst ihr koofen es ist 'ne Scheibe für die Doofen!“ sang einst Karl Dall. Nein, es sind kein Doofen, die nach Lübars kamen, eben andere Menschen, als beim Klassik-Open-Air auf dem Gendarmenmarkt, lebensfroh und weniger introvertiert. Die Fernsehprogramme sind gefüllt mit Schlagersendungen, Florian Silbereisen, Carmen Nebel, deren Sohn Gregor in den „SchlagerOlymp“ involviert ist, und viele mehr. Man entkommt dem Schlager kaum. Und dafür, dass der Schlager nicht ausstirbt, sorgen viele junge Sängerinnen und Sänger wie Mitch Keller, Rosanna Rocci, Beatrice Egli, Annemarie Eilfeld, Ella Endlich oder Olaf Schenks Tochter Sotiria, formerly known as „Eisblume.“

Die großen Stars sind aber nach wie vor die älteren Herren wie Bernhard Brink (67), der seit Anfang der 1970er Jahre im Geschäft ist. Er startete die Show mit seinem neuesten Song „Diamanten“, der einen Tag vor dem SchlagerOlymp veröffentlicht wurde.

Und natürlich durfte das Berliner Urgestein Frank Zander (77), agil trotz Hüftoperation, nicht fehlen. Im Gegensatz zu allen anderen, trat er mit seiner Band auf. Live-Musik ist doch noch etwas anderes als Playback. Er ist seit Ende der 1960er Jahre da-bei, trat zum Karrierestart mit seiner Band „Q“ im Mai 1970 sogar in der ehrwürdigen Philharmonie auf.

„SchlagerOlymp“ trifft „Rocktreff“, die Organisatoren der Events Henry Arzig und Andie Kraft, trafen sich Backstage. Sie mögen beides, Rock’n’Roll und Schlager.

Ed Koch

  
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