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Energie HotSpot Südkreuz

geschrieben von: Redaktion am 14.08.2019, 13:59 Uhr
paperpress568 
Was war das noch vor gut einem Jahrzehnt für ein trauriges Fleckchen Land in Schöneberg zwischen Sachsendamm und Papestraße. Mit der Eröffnung des Bahnhofs Südkreuz, dem drittgrößten Berlins, im Jahre 2006 gewann der Bereich an Bedeutung. Und als dann 2008 der EUREF-Campus durchstarte-te, ging es so richtig los. Aber immer noch lag eine Brache zwischen Bahnhof und Sachsendamm. Tem-pelhof-Schönebergs Baustadtrat Jörn Oltmann erinnerte heute daran, dass früher dort Weihnachts-bäume verkauft wurden. Und gegenüber machte der eine oder andere Zirkus Station. Heute nun aber erfolgte der Startschuss zur Lückenschließung mit einem in jeder Hinsicht bemerkenswerten Gebäude-komplex.


Unweit der GASAG-Zentrale, die in wenigen Wochen auf dem EUREF-Campus Richtfest feiert, wurde heu-te der Grundstein für die Deutschland-Zentrale von Vattenfall gelegt. Die traditionellen Hammerschläge nahmen der Deutschland-Chef von Vattenfall, Tuomo Hatakka, der Regierende Bürgermeister Michael Müller, Baustadtrat Jörn Oltmann und der Vorsitzender der Geschäftsführung von EDGE Deutschland Martin Rodeck vor.

Die beiden Gebäude, die hier errichtet werden, sind in jeder Hinsicht grandios und bieten Platz für 2.000 Beschäftigte. Die Fertigstellung ist für 2021 vorgesehen. Das Bauwerk entsteht in einer richtungsweisenden und nachhaltigen modularen Holz-Hybrid-Bauweise und besteht aus zwei jeweils siebengeschossigen Baukörpern, einem Solitär und einem um ein zentrales Atrium errichteten Carré-Gebäude, und umfasst insgesamt rund 32.000 Quadratmeter Geschossfläche.

Das Atrium gleicht einem Weltraumbahnhof und die Treppen erinnern an Harry Potters Schule Hogwarts, auch wenn sie nicht beweglich sein werden. Der Gebäudekomplex wird die größte Holz-Hybrid-Konstruktion in Deutschland sein. Durch die Kombi-nation des nachwachsenden Rohstoffs Holz mit Be-ton reduzieren sich die für die Herstellung des Roh-baus anfallenden CO2-Emissionen im Vergleich zur konventionellen Stahlbetonbauweise um bis zu 80 Prozent pro Quadratmeter Nutzfläche. Außerdem trägt die nachhaltige Bauweise zu einem dauerhaft gesunden Raumklima für die Nutzer bei.

„Es freut mich angesichts aller Diskussionen und Bestrebungen um Klimaneutralität sehr, dass solch ein modernes Gebäude, das sehr sparsam mit unse-ren natürlichen Ressorcen umgeht, künftig die Deutschlandzentrale von Vattenfall sein wird. Ich danke vor allem EDGE Technologies, dass der An-spruch an Nachhaltigkeit und technologischer Innovation hier in Berlin so überzeugend umgesetzt wird.“, sagte Michael Müller.

Besonders erfreuliche ist der Umstand, dass die künftige Anschrift Hildegard-Knef-Platz 2-3 heißen wird. Damit werden unser Hildchen und der nun auch postalische Platz aufgewertet. Die Hausnummer 1 hat natürlich der Bahnhof Südkreuz.

Ed Koch

  
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