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Wertschätzung - Reaktionen

geschrieben von: Redaktion am 13.11.2019, 07:35 Uhr
paperpress571 
Zu unserem Beitrag über die Wertschätzung für Senioren haben wir eine ganze Reihe von interes-santen Reaktionen bekommen. Nachfolgend veröf-fentlichen wir einige Statements. Die Autoren sind uns namentlich bekannt.

„Ihr Glaube, ‚Rentenansprüche erwirbt man durch fleißiges Arbeiten‘ stimmt ja schon lange nicht mehr. Die heutigen Renten werden zu gut einem Drittel bereits aus Steuergeldern und damit von denen bezahlt, die aufgrund der demoskopischen Entwicklung ganz sicher nicht mit Renten wie wir Alten heutzutage nach Hause gehen. In dieses eine Drittel der Renten von heute zahlen Menschen ein, die im Leben nie auch nur einen Euro Rente sehen (es gibt immer noch viele Selbständige und Freibe-rufler, die gar nicht einzahlen dürfen und andere, die nicht einzahlen können, weil sie keinen Arbeit-geber haben, der miteinzahlt.

Und dann gibt es ja noch ganz andere Fälle. Neh-men Sie zum Beispiel mal einen Unternehmer, der im Laufe seines Lebens vielleicht Millionen an Steu-ern in die gemeinsame Kasse eingebracht hat, kurz vor dem 65. Geburtstag eine vielleicht sogar unver-schuldete Pleite hinlegt und alles, was er hat, ver-liert. Der kriegt im Alter nur Grundsicherung. Und die neuen Grundrentenbezieher, die zwar 35 Jahre, aber tatsächlich kaum was in die Arbeitslosen- und Rentenversicherung und in die Steuerkasse schon gar nichts eingezahlt haben, können sich nur noch schlapp lachen über diesen Unternehmer-Deppen. Wer hätte denn hier wirklich eine Respektrente verdient?

Dass unsere Generation, die sich den Luxus erlaubt hat, zu wenige Kinder in die Welt zu setzen, und die sich weiterhin erlaubt, immer älter zu werden, meint, sich dieses oder jenes Sahnehäubchen zu Lasten der jungen Leute (die sich erst noch anschaf-fen müssen, was die Alten längst haben) noch leis-ten zu müssen. Geht nicht in meinen Schädel. Es wird eher Zeit dafür, dass sich die „Friday for Fu-ture“-Leute nicht nur des Klimas annehmen, son-dern auch des Themas Altersversorgung durch künf-tige Jugendarmut.“

„Sie haben da ein sehr interessantes Thema ange-schnitten, aber leider nicht vollumfänglich betrach-tet. Ich gebe Ihnen Recht, dass die jetzt beschlos-sene Rentenerhöhung überfällig war und richtiger-weise einer gewissen Bedarfsprüfung unterliegt. Ich finde es auch unerträglich, wenn junge Politiker derartige Gedanken haben und dann auch noch öf-fentlich äußern. Insbesondere jene Volksvertreter, die nach einer relativ kurzen Zugehörigkeit in den Parlamenten aus meiner Sicht zu hohe Rentenan-sprüche ‚erwerben‘. Vielleicht sollten Sie sich dieser Selbstbedienungsmentalität einmal annehmen ….

Aber zum Thema der Rentenversicherung allge-mein. Die nach dem Krieg eingestellte Versiche-rung, mit der die arbeitende Bevölkerung für die Rentner einzahlt, war zum damaligen Zeitpunkt unumgänglich. Aber in den ‚fetten‘ Jahren hätte dieses System umgestellt werden müssen; lang-sam, aber kontinuierlich um letztendlich eine per-sönliche Versicherung zu erreichen - in die der Ver-sicherungsnehmer einzahlt und später davon profi-tiert. So könnte man auch heute wieder verfahren, denn die Rücklagen würden die Möglichkeit bieten. Letztendlich sollte auch die Versorgung von Selbst-ständigen oder Beamten angeglichen werden, so wie dies in unserem Nachbarland Österreich m.E. besser funktioniert.

Nun kann man sich vielleicht einmal fragen, warum heute keiner darüber nachdenkt - liegt das wohl an der Besitzstandswahrung von Politikern oder ande-ren Betroffenen? Es gibt in unserem Land noch viel zu tun, viel zu verbessern - dafür haben wir ja unse-re Volksvertreter gewählt …….. die genau das auch umsetzen (oder habe ich da etwas falsch verstan-den?).“

„Danke für den Newsletter. Deutlicher und richtiger kann man es kaum formulieren. ‚Wenn den Rent-nern jetzt ein Rotzlöffel der Jungen Union vorrech-net, dass ...“, als ich das gesehen habe (war es bei Lanz?), als dieser großspurige Kotzbrocken sich ähnlich geäußert hatte? Ich wäre fast in den Fernse-her gesprungen. Du meine Güte, wenn das Deutsch-lands Zukunft ist, dann gut Nacht im Bette.

Ich will diese Gelegenheit einfach mal nutzen und mich für Ihren Newsletter bedanken.“

Und zum Schluss noch eine gute Nachricht für die Rentner: „Rund 21 Millionen Rentner erhalten einer Prognose zufolge auch im kommenden Jahr mehr Geld. Zum 1. Juli 2020 dürften die Renten in West-deutschland um 3,15 Prozent und in Ostdeutschland um 3,92 Prozent steigen. Das geht aus einem Ent-wurf für den Rentenversicherungsbericht 2019 her-vor. Es handelt sich bei den Angaben um Schätzun-gen zum jetzigen Zeitpunkt. Die exakten Werte für die Berechnung der Rentenerhöhung liegen erst im Frühjahr 2020 vor. Insgesamt sollen die Renten laut dem Entwurf für den Rentenversicherungsbericht vom kommenden Jahr an bis 2033 um insgesamt rund 36,4 Prozent steigen. ‚Dies entspricht einer durchschnittlichen Steigerungsrate von rund 2,2 Prozent pro Jahr‘“ Quelle: SPIEGEL online

Dann versuchen wir mal, möglichst lange zu leben.

  
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