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Young Euro Classic - Paris, Drehbühne der Welt

geschrieben von: Redaktion am 06.08.2020, 11:24 Uhr
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Was Berlin in musikalischer Hinsicht heute ist, das war Paris vor hundert Jahren: eine Drehbühne der Welt. Hier gingen die prominentesten Komponisten, Pianisten, Geiger und Dirigenten ein und aus. Die Kunst der Älteren konkurrierte mit dem Aufbruchs-geist der Jüngeren.

Vieles davon spiegelte das Programm am fünften Tag des Young-Euro-Classic-Festivals wider, bei dem sich Studierende der beiden Berliner Hochschulen und der Barenboim-Said Akademie den Staffel-stab weiterreichten: Die Altmeister Ravel und Debussy waren nicht nur mit Klaviermusik, sondern auch mit zwei exemplarischen Werken wie dem Zyklus Le tombeau de Couperin, arrangiert für Bläserquintett, und dem exzeptionellen Trio für Flöte, Viola und Harfe vertreten. Ein ironischer Einwurf kam von Erik Satie, witzige Klänge steuerte das Bläserquintett von Jean Françaix bei. Und als avant-gardistische Farbe aus Paris rundete eine Komposition für Solo-Violine von Pierre Boulez dieses Festival-Konzert ab.

Der Syrer Bilal Alnemr an der Solo-Violine mit Pierre Bouelez‘ Werk „Anthémes". Statt Notenblätter aus Papier dient jetzt ein Tablet dem Künstler. Wer blättert das Tablet eigentlich um?

Das weitere Programm bestritten die Musiker/innen Ronja Macholdt (Flöte) aus Deutschland, Marion Ravot (Harfe) aus Frankreich, Anna-Maria Wünsch (Viola) aus Deutschland, Yundi Xu (Kla-vier) aus China.

Ebenso international zusammengesetzt ist das Pacific Quintett: aus Russland Aliya Vadovozova (Flöte), aus Honduras Fernando Jose Martinez Zavala (Oboe), aus Deutschland Lina Leßmann (Klarinette), aus den USA Christopher Williams (Horn) und aus Japan Kenichi Furuya (Fagott).

Neben dem schon erwähnten Werk für Solo-Violine von Pierre Boulez, standen auf dem Programm: Der 1. und 3. Satz von Maurice Ravels „Le tombeau de Couperin” für Bläserquintett und „Une barque sur l'océan“ für Klavier, Claude Debussys „Arabesque” Nr. 1 für Klavier und das Trio für Flöte, Viola und Harfe, Erik Saties „Gnossienne” Nr. 1 für Klavier, und der 2. Satz aus Jean Françaixs Quintett für Bläser.

Im Konzerthaus am Gendarmenmarkt geht es heute weiter unter dem Titel „St. Petersburg – Spiegelungen zwischen Himmel und Erde“, Beginn 20 Uhr. Das Ensemble 2012 der Russisch-Deutschen Musik-Akademie spielt Werke von Sergej Prokofjew, Pjotr Tschaikowsky und Modest Mussorgkis „Bilder einer Ausstellung“ für Klavier, bearbeitet für Bläserensembles.

Am Freitag sind die heitersten Töne angesagt: Swing, Schlager, Hits und Kuriositäten unter dem Motto „Berlin – 1920-2020 Kaleidoskop“. Wieland Welzel von den Berliner Philharmonikern hat die Arrangements für die Künstler/innen des Jazz-Instituts Berlin geschrieben. Tickets unter:

www.young-euro-classic.de


  
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