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Young Euro Classic: Doppeltes Vergnügen

geschrieben von: Redaktion am 09.08.2020, 07:25 Uhr
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Am achten Festivaltag, dem 8. August, bot Young Euro Classic gleich ein doppeltes Vergnügen. Um 11 Uhr begann der Tag mit einer Matinee mit Künstle-rinnen und Künstlern Bundesjugendorchesters und Werken von Mozart und Schubert, und um 20 Uhr gab es Bach pur mit jungen Musikerinnen und Musikern der UdK, der Hanns-Eisler-Hochschule für Musik und der Barenboim-Said Akademie. Während sich viele, zu viele Menschen in den Freibädern tummelten und sich einen Sonnenbrand zulegten, trafen sich die Klassikliebhaber im wohltemperierten Konzerthaus.


Das Bundesjugendorchester darf bei Young Euro Classic nicht fehlen. Seit dem ersten Festivaljahr sind die jungen Musikerinnen und Musiker aus ganz Deutschland immer dabei gewesen – mit abwechslungsreichen, innovativen, begeisternden Programmen. Und wenn schon diesmal nicht das ganze Orchester kommen konnte, dann wenigstens in kleinerer Besetzung, angepasst an die Bedingungen in Corona-Zeiten.

Den Anfang machten zwei Solistinnen an Flöte und Harfe, die sich in Mozarts berühmtem Doppelkonzert von ihren BJO-Mitstreitern begleiten ließen. Im zweiten Teil erklang dann Schuberts unvergleichliches Forellenquintett, in dem der Komponist nicht nur sein neckisches Lied „Die Forelle“ zu einem fantasievollen Variationensatz ausgebaut, sondern drumherum auch noch vier Sätze voll übersprudeln-der Lebendigkeit ersonnen hat. Ja, es war Lebensfreude pur am diesem Samstagvormittag, gefolgt von einem entspannten Mittagessen am Gendarmenmarkt, dessen Restaurants wegen der fehlenden Touristen nur mäßig besucht sind.

Und hier die wunderbaren Musikerinnen und Musiker bei Mozarts Konzert für Flöte Harfe und Orchester: Naemi Võsand (Flöte), Julia Grünbaum (Harfe), Annika Elsässer (Violine), Zsófia Ujváry-Menyhárt (Violine), Henriette Brunner (Viola), Juli-an Krämer (Violoncello), Luisa Marie Oellig (Kontrabass), Fabian Sahm (Oboe), Hanna Rich-ter (Oboe), Leonard Halm (Horn) und Jan Breer (Horn).

Die Besetzung bei Schuberts „Forellenquintett“: Lisa Rauchbach (Violine), Felicitas Frücht (Viola), Anne Hiddeßen (Violoncello), Niels Zeller (Kontrabass), Jannik Truong (Klavier). Alle Musikerinnen und Musiker der Matinee sind in Deutschland zur Welt gekommen.

Das Motto des Abend-Konzerts lautete: „Im Dialog: Groß und allein“ und beschrieb genau die Herausforderung, der sich an diesem Abend vier junge Studierende der Berliner Hochschulen und der Barenboim-Said-Akademie stellten. Als Solisten setzten sie sich – jede*r für sich allein – mit dem Kosmos der Musik Johann Sebastian Bachs auseinander. Dessen Genie war wie kein anderer Komponist vor oder nach ihm in der Lage, einem einzigen Instrument ein Höchstmaß an Kunstfertigkeit und Ausdruck abzugewinnen. Das gilt für die Kunst der Fuge, komponiert für ein Tasteninstrument, genauso wie für die Solo-Partiten für Violine, in denen Bach weit über die italienischen Vorbilder hin-ausging. Geradezu neu erfunden hat er die Solo-Suiten für Violoncello, von denen hier die dunkel gefärbte zweite in d-Moll zu erleben war, während die brillante vierte Klavier-Partita D-Dur das Programm abrundete. Es war ein Abend zum Hinhören – für Ohr, Seele und Gehirn.

Und hier die Mitwirkenden: Schaghajegh Nosrati (Klavier) (Deutschland), Marcel Johannes Kits (Violoncello) (Estland), Mo Zhou (Klavier) (China), Mayumi Kanagawa (Violine) (Deutschland).

Zu hören waren die Bach-Werke „Die Kunst der Fuge“ für Klavier, Suite Nr. 2 d-Moll für Violoncello, Partita Nr. 4 D-Dur für Klavier und Partita Nr. 2 d-Moll für Violine.

Nach dem Konzert blieb noch genügend Zeit, die tropische Nacht auf dem Gendarmenmarkt zu genießen.

Quelle: YEC – bearbeitet und kommentiert von Ed Koch

  
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