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Maroldt macht sich Sorgen um Giffey

geschrieben von: Redaktion am 17.08.2020, 07:47 Uhr
paperpress580 
Leider müssen wir schon wieder über die Personal-fragen bei der Berliner SPD schreiben. Nein, es macht uns keinen Spaß. Wenn aber die Qualitätsjournalisten des Tagesspiegels immer wieder ihre Jauchekübel über den Regierenden Bürgermeister ausschütten, muss ja wenigstens einer gegenhalten. Und um auch das gleich an den Anfang zu stellen, für die unschöne Situation, in der sich die Berliner SPD, auch im Umgang mit ihrem langjährigen Vor-sitzenden befindet, ist im Wesentlichen das Bündnis Saleh-Kühnert-Giffey-Chebli verantwortlich.


Der Chefredakteur des Tagesspiegels, Lorenz Maroldt, hat sich in seinem täglichen satirischen Newsletter „Checkpoint, der weit entfernt ist von sachlichem Journalismus, ein Interview vorgeknöpft, das Michael Müller der Bild am Sonntag gegeben hat.

Nach Ansicht von Maroldt „demoliert“ Müller Giffeys Chancen, die der SPD und letztlich seine eigenen, wenn er bis zum Ende der Legislaturperiode, also jene Zeit, für die er gewählt wurde, im Amt bliebe. Giffey „wird kaum lange zusehen können“, wenn sie am 31. Oktober zur Parteivorsitzenden gewählt wird. Sie habe „es in der Hand, noch vor der Abgeordnetenhauswahl im Herbst 2021 Regierende Bürgermeisterin zu werden und den Senat in Teilen neu zu besetzen, als Zeichen des Aufbruchs und auch gegen den Willen Müllers.“, meint Maroldt. „Die SPD kann es ihr nicht verwehren, Grüne und Linke wer-den sie wählen oder tolerieren – zwar schlecht gelaunt, aber ohne bessere Option. Nur das Wissenschaftsressort wird Giffey abgeben müssen, so wie andere (in ähnlicher Situation) ihren Doktor-Titel.“ In der Doktor-Titel-Affäre demoliert Giffey sich gegenwärtig erneut. Sie sollte endlich auf den Titel verzichten.

Natürlich sind die Empfehlungen des preisgekrönten Journalisten an die SPD, Linken und Grünen keine Auftragsarbeit des BGM (Bündnis gegen Müller). Es ist eine weitere Kampfansage des Tagesspiegel, Müller so schnell wie möglich aus dem Amt zu drän-gen. Der Tagesspiegel wird in den nächsten Wochen und Monaten weiterhin medial darauf einwirken. Es ist dabei egal, dass Linke und Grüne erklärt haben, dass für sie ein Wechsel in der laufenden Legislaturperiode nicht in Frage kommt. Warum auch, wären doch vor allem die Grünen wesentlich besser dran, wenn sie nach einem Rückzug von Müller Neuwahlen forderten.

Die Bundestagsliste wird der Hebel sein, um Müller weichzukochen. Müller hat im BamS-Interview gesagt: „Ein Ministerpräsident (der Müller als Regierender Bürgermeister von Berlin ist), der ohne Skandal mit einer erfolgreichen Bilanz aus dem Amt geht, wird nicht auf einem hinteren Listenplatz kandidieren. Das wäre bundesweit einmalig und wird insofern nicht stattfinden“. Dass diese Aussage Maroldt und dem BGM nicht gefällt, ist verständlich.

Michael Müller braucht dieser Tage gute Nerven und Durchhaltevermögen.

Ed Koch





  
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