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Berlins Flatiron auf dem EUREF-Campus

geschrieben von: Redaktion am 17.08.2020, 13:57 Uhr
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So wie es in New York keine Fläche gibt, die ungenutzt bleibt, verhält es sich auch auf dem EUREF-Campus in Schöneberg. An der Kreuzung 5th Av., Broadway und 23rd Street steht in Manhattan seit 1902 das „Flatiron.“ An der Südspitze des EUREF-Campus war auch eine Fläche frei, in die bequem ein auf den Kopf gestelltes Bügeleisen passte. Die Spitze an der Kreuzung Torgauer Straße / Sachsendamm ist nicht ganz so schmal wie in New York, die „Bügelfläche“ aber ebenso breit. Entworfen hat das Gebäude EUREF-Chefarchitekt Johannes Tücks mit seinem Team. Heute nun fand das Richtfest statt.

Der letzte Neubau auf dem 5,5 ha großen Campus, sieht man von dem Ausbau des Gasometers ab, trägt die Hausnummer 1/2. Damit rückt der Umzug der GASAG-Gruppe auf den EUREF-Campus in greif-bare Nähe. Nachdem bereits im September vergangenen Jahres das Richtfest für das GASAG-Energiequartier, dem Nachbargebäude, begangen werden konnte, ist an diesem Montag dem NBB Netzquartier die Richtkrone aufgesetzt worden. Insgesamt werden bis zum nächsten Jahr rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den EU-REF-Campus in zwei hochmoderne Bürogebäude am alten Gaswerksstandort in Schöneberg ziehen.

„Mit der Ansiedlung auf dem EUREF-Campus setzt die NBB als Betreiberin eines der größten örtlichen Gasverteilnetze in Berlin und Brandenburg sowie in Teilen Sachsens und Sachsen-Anhalts nicht nur ein Zeichen für die Zukunft des Unternehmens mit in-zwischen über 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern mischt sich hier in Schöneberg unter jene Player, die die Energiewende in Deutschland maßgeblich vorantreiben“, freut sich Maik Wortmeier, Vorsitzender der Geschäftsführung der NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg. Die GASAG-Gruppe kehrt zugleich an ihren alten Standort zu-rück – dorthin, wo das Unternehmen GASAG vor mehr als 170 Jahren begann, Erfolgsgeschichte zu schreiben.

Gerade in Zeiten von Corona, so Maik Wortmeier weiter, sei klar geworden, wie wichtig Energieversorger für das Funktionieren der Gesellschaft unter schwierigsten Umständen seien. Die NBB habe ihre Stärken und ihre Professionalität in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder unter Be-weis stellen können – mit hoch motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Fachwissen und jahrelanger Erfahrung.

Reinhard Müller, Vorstandsvorsitzender der EUREF AG, würdigte den wachsenden Campus in Schöneberg: „Einige werden sich erinnern: Vor zehn Jahren, als ich das Areal rund um den Schöneberger Gasometer von der GASAG erworben habe, gab es durchaus Zweifler an der Idee eines EUREF-Campus. Heute ist der EUREF-Campus einer der Zukunftsorte der Hauptstadt. Hier entstehen Ideen, Projekte und Produkte rund um die Mobilitäts- und Energiewende und den Klimaschutz. Bei uns geht es um den Einsatz regenerativer Energieträger, neue Energiespeicher, die konsequente Vernetzung modernster Technik sowie den Bau intelligenter Gebäude. Schon heute arbeiten auf dem EUREF-Campus Berlin über 3.500 Menschen in mehr als 150 Unternehmen, Institutionen und Start-ups - kooperativ, offen und gemeinsam. Die EUREF-Community freut sich auf die Zusammenarbeit mit GASAG und NBB!“

Jörn Oltmann, stellvertretender Bezirksbürger-meister und Bezirksstadtrat, sagte: „Mit dem NBB-Netzquartier und dem GASAG-Energiequartier vervollständigt sich Stück für Stück der EUREF-Campus. Ich hoffe, dass diese gelungene Standortentwicklung viele gute Energie- und Mobilitätskonzepte ermöglicht, die uns der Klimaneutralität in Berlin und dar-über hinaus näherbringt.“

Das NBB Netzquartier und das GASAG Energiequartier auf dem EUREF-Campus sind ein Beleg dafür, dass die GASAG-Gruppe mit dem Umzug nach Schöneberg die Tür in ein neues Energiezeitalter auf-stößt. Auf insgesamt 20.000 qm werden rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter an der CO2-neutralen Energiezukunft arbeiten. Zugleich öffnet sich mit dem Wechsel vom Hackeschen Markt nach Schöneberg die Tür zu einer weitaus moderneren Arbeitswelt. Die Belegschaft ist von Beginn in die Planungen für den neuen Standort einbezogen worden. Die Namen für die beiden Neubauten – NBB Netzquartier und GASAG Energiequartier – sind von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbst vorgeschlagen und ausgewählt worden. Beim Raumkonzept und der technischen Ausstattung ist dem Personal ein großes Mitspracherecht eingeräumt worden. Die künftige Büroumgebung konnten die Kolleginnen und Kollegen bereits auf Pilotflächen am aktuellen Unternehmensstandort am Hackeschen Markt testen.

Zahlen und Fakten zu den Gebäuden

NBB Netzquartier, EUREF-Campus 1-2
• Bürogebäude mit rund 9.000 qm Mietfläche auf elf Geschossen
• NBB belegt mit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die gesamte Fläche
• Bezug Q3 2021

GASAG Energiequartier, EUREF-Campus 23-24
• Bürogebäude mit insgesamt 18.000 qm Mietfläche auf neun Geschossen
• GASAG belegt mit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund 12.500 qm
• Bezug Januar 2021.

Die beiden Bürokomplexe sind als KfW-55 Effizienz-haus konzipiert, mit dem zusätzlich die strengen Vorgaben der EnEV für den Energieverbrauch nahe-zu halbiert werden. Dazu beitragen werden beispielsweise eine Dreifachverglasung, die Wärmedämmung, der Einsatz modernster Gebäudetechnik sowie lokal erzeugte, regenerative Energie. Der Bauherr – die EUREF AG – und seine Architekten gewährleisten außerdem schon beim Bau einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen durch eine CO2-neutrale Errichtung.

Auf dem Gelände zwischen S-Bahnhof Schöneberg und Südkreuz wurde bis 1946 Stadtgas produziert. Der Gasometer markiert noch heute weithin sicht-bar diesen ehemaligen Standort der GASAG. Auf dem 5,5 Hektar großen Campus hat die EUREF AG seit 2008 einen beispielhaften Standort für Innovationen rund um die Themen Energie und Mobilität entwickelt. Zahlreiche Unternehmen und Startups haben sich inzwischen dort angesiedelt, in denen über 3.500 Beschäftigte arbeiten und forschen.

Quellen: NBB, EUREF – Bearbeitung und Kommentierung: Ed Koch

  
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