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Und noch ein Abschied - Mitternachtsspitzen

geschrieben von: Redaktion am 15.12.2020, 09:35 Uhr
paperpress584 
Eine weitere Ära geht am Samstag, dem 19. Dezember, zu Ende. Bei den „Mitternachtsspitzen“ des WDR findet auch ein Personalwechsel statt. Die Mitternachtsspitzen sind die am längsten existieren-de Kabarettsendung im deutschsprachigen Fernsehen. Die Premierensendung fand am 17. September 1988 statt. Gastgeber und Moderator war Richard Rogler. Nach 28 Sendungen allerdings warf er im Herbst 1991 das Handtuch, nachdem sich der WDR-Rundfunkrat äußerst kritisch geäußert und einige Mitglieder Roglers Rücktritt gefordert hatten. Am 14. Mai 1992 übernahm Jürgen Becker die Rolle des Gastgebers und Moderators. Und er setzte gleich in seiner ersten Sendung einen kräftigen Akzent: in einer „Hasspredigt“ über den damals gerade designierten Kölner Kardinal Joachim Meisner.


Jürgen Becker wirft jetzt nicht das Handtuch, sondern schließt sich seinen Kollegen Wilfried Schmickler, seit 1992 dabei, und Uwe Lyko, seit 1996 dabei, an. Christoph Sieber, dessen Sendung „Mann, Sieber“ gerade vom ZDF abgesetzt wurde, übernimmt die Rolle des Gastgebers im nächsten Jahr. Geplant sind acht Sendungen. Am 6. Februar 2021 startet Sieber mit den Gästen Sarah Bosetti, Christian Ehring, Lisa Feller und Helge Schnei-der. Die weiteren Termine sind: 06.03., 24.04., 29.05., 04.09. 09.10., 06.11. und 18.12.2021, jeweils um 21:45 Uhr im WDR.

Ob die Sendungen im nächsten Jahr wieder vor Publikum stattfinden können, steht in den Sternen. Auch bei der Abschiedsvorstellung von Becker, Schmickler und Lyko wird es kein Publikum geben. Das Publikum fehlt derzeit bei allen Kabarettsendungen, was für die Künstler sehr bitter ist, denn es fehlt die direkte Resonanz auf das, was sie sagen.

Nach den „Mitternachtsspitzen“ am 19. Dezember (21:45 Uhr, WDR), gibt es noch eine Zugabe von 22:45 bis 23:15 Uhr. „Überschätzte Paare der Weltgeschichte“ ist ein grandioses Format von Winfried Schmickler und Uwe Lyko. Vor allem als „Loki und Smoky“ glänzten sie als Ehepaar Schmidt aus Hamburg. Inzwischen haben sie viele andere Paare verkörpert. Was in der Liste noch gefehlt hätte, sind die beiden neuen Männerfreunde Markus Söder und Robert Habeck.

Nachrichten und Kabarett sind die beiden Seiten einer Medaille. Erst durch die Satire werden uns oft politische Zusammenhänge klarer als durch die reine Nachricht. Satire darf mehr als eine Nachricht. Satire darf in Frage stellen und kommentieren, was bei Nachrichten nicht möglich sein darf.

Die „tagesschau“ wird uns weiterhin an jedem Shutdown-Tag begleiten, auch an den Feiertagen. Ver-missen werden wir die Satire-Magazine, die uns diese trüben Zeiten verschönen könnten. Deshalb sollten wir „extra3“ am 16.12. um 23:00 Uhr im NDR nicht verpassen, die „heute show“ und das „ZDF Magazin Royale“ am 18.12. um 22:45 und 23:30 Uhr, bevor diese Sendungen in ihren eigenen Shutdown gehen.

Die „heute show“ und das „ZDF Magazin Royale“ starten wieder am 29. Januar 2021. Am 7. Januar kommt „extra3“ zurück ins Erste und ab dem 13.01. wieder beim NDR. Ab 14.01 heißt es erneut „Nuhr im Ersten“. Dieter Nuhrs Jahresrückblick ist an diesem Donnerstag, dem 17.12. um 22:50 Uhr in der ARD zu sehen. Urban Priols Satirischer Jahresrückblick „TILT Tschüssikowski 2020“ ist am 30.12. um 20:15 Uhr bei 3sat zu sehen und am 31.12. von 20:04 bis 22:00 Uhr auf WDR5 zu hören.

Ed Koch

(Quelle: Wikipedia)

  
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