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Die Stimmung im Land

geschrieben von: Redaktion am 18.12.2020, 09:39 Uhr
paperpress584 
Die ARD hat für ihren DeutschlandTrend von Infratest dimap die Stimmung im Land ermitteln lassen. Die gegenwärtigen Corona-Maßnahmen befürworten demnach 69 Prozent der Bürger. Nur 14 Prozent gingen die Maßnahmen zu weit, 16 Prozent nicht weit genug.

„Eine Mehrheit von 64 Prozent der Bürger sagt, dass die Einschränkungen sie weniger stark oder gar nicht belasten. Sehr stark oder stark belastet fühlen sich 36 Prozent. Wenn man nur auf die Haushalte mit Schulkindern schaut, so sagen sogar 44 Prozent der Bürger, dass sie sich sehr stark oder stark belastet fühlen. Auch von den 18- bis 39-Jährigen fühlen sich überdurchschnittlich viele belastet (45 Prozent), wohingegen bei den über 65-Jährigen nur 27 Prozent angeben, sehr stark oder stark belastet zu sein.“ Die Alten stecken die Krise offenbar besser weg als die Jungen.

Interessant ist, dass bei den konkreten Maßnahmen 86 Prozent das Verbot von Alkoholkonsum befürworten, „ebenso das Verbot von Versammlungen und Feuerwerken auf öffentlichen Plätzen an Silvester und Neujahr (85 Prozent). Die Schließung des Einzelhandels und von Dienstleistungsbetrieben mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfs befürworten 67 Prozent.“ Sogar die „Einschränkung der Betreuung durch Kindertageseinrichtungen findet bei 56 Prozent Zustimmung.“

„Mit geteilter Meinung blicken die Deutschen darauf, dass Gottesdienste bei Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,50 Metern und Tragen von Masken weiter erlaubt bleiben: 50 Prozent befürworten das, 47 Prozent lehnen das ab.“ Anstatt für dieses Privileg den Herrn zur preisen, sollten die Kirchen sich solidarisch verhalten und schließen. Es kann keinem erklärt werden, warum Bühnen und Theater geschlossen sind, während die Kirchen offenbleiben.

Auch die Einstellung des Präsenzunterrichts befürworten 68 Prozent der Befragten. „Unter Befragten, bei denen Schulkinder im Haushalt leben, ist die Zustimmung zu dieser Maßnahme mit 56 Prozent niedriger.“ Bei der Frage unter Haushalten mit Schulkindern sind nur 13 Prozent der Ansicht, dass Schulen sehr gut oder gut vorbereitet sind. 73 Prozent meinen, die Schulen sind weniger gut oder schlecht vorbereitet.

Was die Schulen betrifft, so müssen endlich Perspektiven entwickelt werden. Wenn es etwas Gutes in dieser Krise gibt, dann hoffentlich, dass die Schulen technisch endlich auf den neuesten Stand gebracht werden. Wie sich das Corona-Jahr, oder sollten wir sagen die Corona-Jahre, auf die Schulzeit auswirken, müsste endlich einmal untersuch wer-den. Abgesehen von den laufenden Abiturgängen und Abschlussklassen könnte doch ein Aussetzen eines ganzen Jahres eine Möglichkeit sein. Sozusagen krisenbedingtes Sitzenbleiben und ein Neustart im Sommer. Wäre es wirklich schlimm, wenn im Leben eines jungen Menschen einfach ein Jahr fehlen würde?

Was die Kontakte an den Weihnachtsfeiertagen betrifft, sind die Antworten sehr differenziert. „Aktuell planen 24 Prozent, ihre Kontakte zur Familie oder Besuche sehr stark einzuschränken, 36 Prozent planen dies stark einzuschränken. Hingegen wollen … 23 Prozent die Kontakte zur Familie und Besuche an den Weihnachtstagen weniger stark einschränken und 14 Prozent gar nicht.“ Dieses Ergebnis kann nicht beruhigen. Immerhin scheinen sich 37 Prozent wenig bis gar nichts aus den Beschränkungen zu machen. Besiegt werden kann dieses Virus aber nur, wenn sich sehr viele beteiligen.

  
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