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Tag und Nacht gut informiert

geschrieben von: Redaktion am 30.12.2020, 07:31 Uhr
paperpress584 
Vermutlich haben viele von Ihnen, verehrte Lese-rinnen und Leser, auch so eine „App“ auf Ihrem Handy, also „eine Application, eine Anwendungssoftware, ein ausführbares Programm, das eine mehr oder minder nützliche Funktion erfüllt, aber nicht relevant für das Funktionieren eines Systems selbst ist.“ Aha.

Nicht besonders sinnvolle Apps sind jene, die das Wetter anzeigen. Denn, in einer großen Stadt wie Berlin kann es in Reinickendorf regnen und in Lichtenrade die Sonne scheinen. Sinnvoll hingegen sind Nachrichten-Apps. Ich habe mich für die Apps der Tagesschau und rbb24 entschieden und bin immer gut informiert, egal, wo ich mich gerade befinde.

Zweite unentbehrliche Informationsquelle ist natürlich das gute alte Radio, weil es einen dualen Einsatz im Home Office oder Haushalt ermöglicht, ohne von Fernsehprogrammen abgelenkt zu werden. Ein Radioapparat in der Küche oder in der heimischen Sanitärabteilung ist sinnvoll, ein Fernsehgerät nicht.

Alle ARD-Sender verfügen über ein eigenes regionales Informationsprogramm, in unserem Sendegebiet Berlin/Brandenburg ist es das InfoRadio des rbb. Von 23:00 bis 06:00 Uhr schalten sich die meisten Sender zur ARD Infonacht zusammen. Diese kam bis heute früh vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) aus Halle an der Saale. Heute Abend übernimmt der Norddeutsche Rundfunk (NDR) bereits um 22:00 Uhr die ARD Infonacht. Ins neue Jahr begleitet uns Susanne Stichler (Foto) durch die Silvester-Nacht.

ARD Infonacht ist über Norddeutschland hinaus in Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu hören. Dass jetzt die Infonacht aus den Norden und nicht mehr Osten kommt, vereinbarten beide Sender bereits im September im Rahmen eines Programmtauschs. Im Gegenzug zur Abgabe der Infonacht übernimmt der MDR jetzt die ARD Hitnacht. Diese ist ab 00:00 Uhr in unserem Sendegebiet über Antenne Brandenburg des rbb zu hören. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es noch die ARD Popnacht gibt, die ebenfalls ab Mitternacht über 88,8 zu hören ist, und für die Freunde klassischer Musik das ARD Nachtkonzert, zu hören über Radio Kultur des rbb. Alle Sendungen enden um 06:00 Uhr.

Zurück zur Nachrichtenlage und diese sieht zum Jahresende düster aus. Was haben wir eigentlich gedacht? Dass von jetzt auf gleich 83 Millionen Impfdosen zur Verfügung stehen? Wir sollten froh sein, dass überhaupt ein Impfstoff in der Kürze der Zeit entwickelt werden konnte. Diese ständigen Vorwürfe, mit denen sich Jens Spahn auseinander-setzen muss, nerven. Man könnte ja auch mal zwischendurch anerkennen, dass zumindest bundesweit die Impfzentren einsatzbereit sind. Das war eine große logistische Leistung. Nun treffen nach wie vor die Impfdosen ein. Vermutlich wird es bis zum Sommer dauern, ehe alle, die sich impfen lassen wollen, dazu Gelegenheit haben.

Michael Müller und Jens Spahn stimmen uns zum Jahresende darauf ein, dass der 10. Januar nur ein Merkposten ist. Keine Überraschung. Seit Mitte Dezember leben wir im „verschärften Lockdown“. Die Infektionszahlen und Todesfälle steigen trotzdem weiter, wobei wegen der Feiertage niemand weiß, ob die Zahlen das tatsächliche Geschehen wider-spiegeln. 1.129 Tote binnen eines Tages, 41 davon in Berlin. Inzwischen sind 32.267 Menschen in Deutschland mit oder am Virus gestorben, 1.213 in Berlin. Weltweit übrigens 1,78 Millionen.

Die Statistik sagt, dass 87,8 Prozent der Verstorbenen 70 Jahre und älter war, (70-79 21,5%, 80-89 45,2%, über 90 21,1%). Vor allem Menschen in Pflegeheimen haben einen sehr hohen Anteil an den Infizierten und Toten. Das Problem bestand von Anfang an und man wundert sich, warum es nicht möglich ist, die Pflegeheime besser zu schützen. Der Inzidenzwert läge vermutlich unter den erstrebten 50, wenn man die Situation in den Pflegeinrichtungen in Griff bekäme.

Damit wir alle wieder ein halbwegs normales Leben mit Begegnungen, Kultur und Sport genießen können, müssen vor allem die Älteren so schnell wie möglich geimpft werden. Nicht zu vergessen das Personal in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Noch ist von Entwarnung keine Spur zu sehen. Am 5. Januar werden Frau Merkel, Herr Müller und die anderen MPs die Verlängerung des Lockdowns beschließen. Vielleicht können wenigstens die Friseure wieder öffnen, damit die zu langen Haare den Politikern nicht die Sicht verdecken.

Ed Koch

  
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