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Beiträge: Sarrazin und Böger machen Sprung nach vorne

geschrieben von: Redaktion am 02.08.2005, 17:27 Uhr
paperpress523 
Die Meinungsumfragen der Berliner Zeitung und der Berliner Morgenpost sind immer wieder spannend. Wer steht in der Hitliste an welcher Stelle........
Sprung nach vorn für Sarrazin und Böger

Zur Monatsmitte teilt dem geneigten Leser die Berliner Zeitung jeweils mit, wie es aussähe, wenn am nächsten Sonntag in Berlin für Berlin gewählt würde und welche Politiker dieser Stadt in der Skala der 15 bedeutendsten an welcher Stelle stehen. Und zum Monatsende erhält man diese Informationen von der Berliner Morgenpost. Während die Berliner Zeitung das Meinungsforschungsinstitut Forsa mit der Umfrage beauftragt und ca. 1000 zufällig ausgewählte Menschen in dieser Stadt anrufen lässt, erhält die Konkurrenz Emnid ihren Auftrag von der Berliner Morgenpost und ruft lediglich ca. 750 Leute an.

Wer diese Umfragen über einen längeren Zeitraum beobachtet, stellt fest, dass die Forsa-Ergebnisse oft etwas SPD-freundlicher und die von Emnid CDU-freundlicher ausfallen, was sicherlich Zufall ist…………

Mitte Juli stehen die Aktien bei Forsa – gemeint sind die für das Berliner Abgeordnetenhaus – bei 28 Prozent für die SPD, 28 Prozent für die CDU, Grüne 14, PDS 13 und FDP 5, auf 6 Prozent käme die WASG, träte sie gesondert in Berlin an. Die Emnid-Resultate vom 31. Juli 2005: SPD 26, CDU 29, Grüne 14, PDS 14, FDP 6 und WASG ebenfalls 6. Würden PDS und WASG auch gemeinsam in Berlin antreten, hätten sie zusammen mit der SPD entweder 47 oder 46 Prozent der Stimmen. Gesellten sich noch die Grünen dazu, ergäbe dies eine satte Mehrheit gegenüber CDU/FDP von 61 zu 33 bzw. 60 zu 35 Prozent. Bis zum Herbst 2006 ist aber noch eine Weile hin. Sollte Angela Merkel am 18. September die Wahl gewinnen und im ersten Jahr ihrer Legislaturperiode Erfolge erzielen, könnte es für das Linksbündnis vielleicht auch in Berlin schon ganz anders aussehen.

Nicht von großer Bedeutung, aber immer wieder spannend ist die Hitparade der 15 meist genannten Berliner Politiker. Klaus Wowereit ist der einzige Politiker, den alle kennen und der meistens die Liste anführte. Bei Forsa stand er auf Platz 2, bei Emnid jetzt auf Platz 3. Jeweils vor ihm steht Innensenator Erhard Körting, und einmal vor und einmal hinter ihm Justizsenatorin Karin Schubert, die aber 64 Prozent der Befragten gar nicht kennen. Im Mittelfeld tummeln sich Senatoren und die Partei- und Fraktionsvorsitzenden der Regierungskoalition aus SPD und PDS. Einzige Grüne ist Sibyll Klotz bei Forsa auf Platz 7 und bei Emnid auf Platz 6. Schaffte es Nicolas Zimmer, den genau so wenig Menschen kennen wie die Justizsenatorin, bei Forsa noch auf Platz 10, so rutscht er bei Emnid auf den 13. Rang ab. Dem zweiten CDU-Vertreter in der Hitliste, Ingo Schmitt, geht es auch nicht besser: Platz 13 bzw. 11.

Über lange Zeit teilten sich Schulsenator Klaus Böger und Finanzsenator Thilo Sarrazin die Rote Laterne. Bei Emnid fand jetzt zum Monatsende Juli ein Sprung nach vorne statt. Sarrazin nun auf Platz 10 und Böger auf Platz 12. Auch nicht gerade gut im Rennen ist der Kultursenator Flierl. Forsa 11, Emnid 14. Während sich der FDP-Fraktionsvorsitzende Martin Lindner, den 73 Prozent nicht kennen, bei Forsa noch auf Platz 12 einfindet, so hält er jetzt bei Emnid das Schlusslicht in der Hand.

Nun freuen wir uns alle schon auf die Monatsmitte, wenn in der Berliner Zeitung die nächste Hitparade veröffentlicht wird.

  
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