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Stromnetz Berlin GmbH investiert unverdrossen weiter

geschrieben von: Redaktion am 30.04.2021, 05:51 Uhr
paperpress588 
Das muss man dem Vattenfall-Tochterunternehmen Stromnetz Berlin GmbH lassen. Trotz beschlossenem Verkauf an das Land Berlin, investiert die Gesellschaft bis zum letzten Tag weiter in die Stromversorgung Berlins. Am 29. April fand in Neukölln die Grundsteinlegung für ein neues Umspannwerk statt.

„Es ist ein guter Tag für Berlin und ein guter Tag für Neukölln“, sagt Thomas Schäfer, Geschäftsführer von Stromnetz Berlin, und freut sich, dass ein weiteres Investitionsprojekt für eine zukunftssichere Berliner Stromversorgung nun sichtbar Fahrt aufnimmt. Anlässlich der Grundsteinlegung für den Neubau des „Umspannwerkes Rollberg“ begrüßte Thomas Schäfer Neuköllns Bürgermeister Martin Hikel auf der Baustelle an der Rollbergstaße.

„Wir investieren hier im Rollberg-Kiez in die Zukunft, in eine verlässliche Infrastruktur und somit in Lebensqualität für Berlin und seine Bewohner. Zwar hat sich unsere Versorgungssicherheit im letzten Jahr verbessert, unsere sogenannte Nichtverfügbarkeit des Netzes je Kunde ist auf einen Wert von unter zehn Minuten im Jahr gesunken. Doch diese hohe Versorgungsqualität gilt es langfristig zu erhalten und daran arbeiten wir jeden Tag“, betont Thomas Schäfer.

Dazu dient auch das neue Umspannwerk Rollberg. Unmittelbar neben dem seit mehr als vier Jahrzehnten arbeitenden Werk wird der moderne Neubau entstehen. Mit der heutigen Grundsteinlegung startet der Hochbau des Gebäudes, im Herbst 2022 soll Richtfest gefeiert werden. Danach beginnt die elektrotechnische Ausstattung der künftigen Stromverteilungsanlage. Hierzu erklärt Bezirksbürgermeister Martin Hikel: „Neukölln ist ein sich ständig verändernder Bezirk. Auch die Bedarfe von Privathaushalten und Gewerbe an die Energieversorgung entwickeln sich weiter. Mit dem Umspannwerk Rollberg wird ein wichtiger Beitrag zur Erneuerung des Neuköllner Stromverteilungsnetzes geleistet. Eine moderne Infrastruktur ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Menschen hier im Bezirk gern und sicher zu Hause sind.“

Bis zu seiner geplanten Inbetriebnahme Ende 2025 wird Stromnetz Berlin hier am Standort etwa 28 Millionen Euro investieren. Die Größe und Leistungsfähigkeit des neuen 110 kV-Umspannwerkes orientiert sich mit 63 Megavoltampere (MVA) an den Wünschen der Kunden im Versorgungsgebiet, an steigenden, aber auch schnell wechselnden Bedarfen der Stromversorgung. Darauf reagiert das Unter-nehmen mit zunehmender Digitalisierung, Automatisierung und Flexibilisierung.

So wird das neue Umspannwerk Rollberg mit modernster Schalt- und Steuertechnik ausgestattet. 38.000 Haushalte und derzeit rund 3.600 Gewerbekunden werden davon profitieren. Das Risiko von Stromausfällen wird minimiert. Da die Anlage in die zentrale Steuerung des Berliner Stromnetzes integriert wird, sind im Falle von auftretenden Störungen sehr kurze Wiederversorgungszeiten möglich.

Der Bau in Neukölln ist nicht das einzige Infrastrukturprojekt, das Stromnetz Berlin derzeit umsetzt: Eine Reihe weiterer Netzausbaumaßnahmen, die Modernisierung von Netzanlagen oder die Errichtung leistungsfähiger Kundenanschlüsse für Rechenzentren oder den Ausbau der Elektromobilität werden vorangetrieben. Für diese und weitere Projekte zum Ausbau und Erhalt des Verteilnetzes der Hauptstadt gibt das Unternehmen 2021 insgesamt 234 Millionen Euro aus. Quelle und Foto: Stromnetz Berlin GmbH

Wie bekannt, hat der Senat beschlossen, das Stromnetz von Vattenfall für rund zwei Milliarden Euro zurückzukaufen. Geld, das Berlin nicht hat und deshalb Kredite aufnehmen muss, die noch Generationen nach uns zurückzahlen werden. Bleibt zu hoffen, dass die neue landeseigene Gesellschaft nicht eine ähnliche Personalpolitik wie die frühere BEWAG betreibt, in der „verdiente“ Politiker oder Gewerkschaftsfunktionäre ihr gut bezahltes Gnadenbrot erhielten. Zur Übergabe des Netzes könnte sich übrigens Berlin herzlich bei Vattenfall dafür bedanken, dass der Konzern zwanzig Jahre lang für die Energieversorgung der Stadt gesorgt und Milliarden investiert hat.

Ed Koch

  
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