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Ansgar Hocke verlässt den RBB

geschrieben von: Redaktion am 30.07.2021, 06:04 Uhr
paperpress591 
Immer mehr vertraute Gesichter und Stimmen des Senders, mit dem man aufgewachsen ist, des Senders Freies Berlin, heute rbb, verlassen die Medienbühne. Sie sind, wie man selbst, in die Jahre gekommen und treten ihren wohlverdienten Ruhe-stand an. So auch Ansgar Hocke, der lange Zeit über das Geschehen in und für Berlin berichtete. Während man sich bei anderen Journalisten auf den Fotoseiten müde scrollt, hat sich Hocke äußerst selten ablichten lassen. Für ihn stand immer die Geschichte im Vordergrund, nie der Reporter. Hätte es in den frühen Jahren seiner Tätigkeit schon Handy-Kameras gegeben und er Selfies mit denen gemacht, die vor seinem Mikrophon standen, würden diese Bilder viele Wände einer großen Galerie füllen können.

Wer sich mit Ansgar Hocke trifft, sollte sich Zeit nehmen. Unerschöpflich ist sein Repertoire an Anekdoten aus einem langen Reporterleben. Ein Interview dürfte allerdings das historisch bedeutsamste sein. Darüber berichten wir unter „Der 10. November 1989“, nachdem wir einen Blick auf seine Biografie geworfen haben.

Ansgar Hocke, am 4. Oktober 1955 in Berlin geboren, ist ein deutscher Journalist und Kommunikationstrainer. Er ist (war) Redakteur, Reporter für die Fernseh-, Radio- und Onlineredaktionen beim Rund-funk Berlin Brandenburg.

Hockes Eltern stammen ebenfalls aus Berlin. Gemeinsam mit zwei Brüdern und einer Schwester wuchs er in Berlin-Kreuzberg auf. Bis zum Abitur 1975 besuchte er das Paulsen-Gymnasium in Berlin-Steglitz. Danach studierte er an der Technischen Universität Berlin Stadt und Regionalplanung sowie an der Freien Universität Soziologie sowie Kommunikationswissenschaften. Mit anderen Studenten entwickelte er das Berliner Modell eines praxisorientierten Studienganges für Journalisten.

Während der Schulzeit war Hocke Mitherausgeber der Schülerzeitschrift Notizen. Später war er dann Redakteur und Autor beim Dialogikus, der ersten ökumenischen Zeitschrift in West-Berlin. Während des Studiums arbeitete er 1976 für den Wiesbadener Kurier. 1978 schrieb er für die Berliner Morgenpost und unter Erich Richter für die vom Landesjugendring Berlin herausgegebene Zeitschrift Blickpunkt und war später Mitglied der Redaktion.

Seit 1978 war Hocke für den Sender Freies Berlin (SFB) tätig, erst als freier Mitarbeiter, später dann festangestellt. Seine Tätigkeiten reichten vom Feature bis zur Live-Reportage, ob Radio oder TV. Unter anderem war er langjähriger Autor und Reporter für die Jugendsendung s-f-beat und seit dem SFB Radiofrühling Reporter im Morgenmagazin „Ü1 – Bitte kommen“. Später moderierte er die Sendung „Echo am Morgen“. Für das Fernsehprogramm des SFB war er Autor und Regisseur für das Magazin „Parabel“.

Zweimal, das erste Mal 1986, entsandte ihn der Sender nach Bonn, um aus dem dortigen Studio über die bundespolitischen Geschehnisse zu berichten und diese zu kommentieren.

1988 erhielt er den Kurt-Magnus-Preis der ARD und wurde Stipendiat der John Mc Cloy Stiftung.

Die ARD-Chefredakteure wählten Ansgar Hocke 1988 zum ARD-Hörfunk-Korrespondent in Ost-Berlin. Für die öffentlich-rechtlichen Radiosender berichtet Hocke über die „Vorwendezeit" ebenso wie über den Fall der Mauer und die erste DDR-Regierungsbildung nach den ersten freien Volkskammerwahlen. Als das ARD-Studio in Ost-Berlin nach der deutschen Einheit geschlossen wurde, ging Hocke zurück zum Sender Freies Berlin, der ihn erneut in die „Noch-Regierungsstadt" Bonn sandte. Mit dem Umzug der Regierung und des Parlaments nach Berlin, kehrte auch Hocke zurück, nun in die Hauptstadt Deutschlands. Seitdem arbeitete er als Reporter der Abendschau des Senders Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) für die Landespolitik, um dann in das Berliner Studio der Tagesschau zu wechseln.

Ansgar Hocke ist zweimal von den Redakteuren des SFB/rbb in den Redakteursausschuss gewählt worden. Ferner wurde er von den Beschäftigten in den Personalratsvorstand gewählt und war über sechs Jahre Mitglied des rbb Verwaltungsrates. Nach seinem Ausscheiden aus diesen Gremien sendete er eine Zeit lang für Phönix aus Berlin und war seitdem beim rbb für Investigatives und Hintergrund zuständig. Quelle: Wikipedia


  
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