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Beiträge: Oceans 13

geschrieben von: Redaktion am 10.06.2007, 12:38 Uhr
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Die Würfel sind zurück. 1960 kam Ocean’s 11 unter dem Titel „Frankie und seine Spießgesellen“ in die deutschen Kinos. Heute übersetzt man derartige Titel nicht mehr, was vernünftig ist.
Das Rat Pack mit seinen prominentesten Vertretern Frank Sinatra, Dean Mar-tin und Sammy Davis Jr. lieferte vor 47 Jahren einen Film ab, der traurig endete. Das schöne abgezockte Geld verbrannte in einem Sarg. Und damit war die Ocean-Geschichte erledigt. George Clooney, der neue Danny Ocean, Brad Pitt, Matt Damon, Andy Carcia und Al Pacino kann man nicht wirklich als das Rat Pack des 21sten Jahrhunderts bezeichnen. Dazu fehlt vermutlich die kriminelle Energie ebenso wie die Fähigkeit zu singen. Das Remake von Ocean’s 11 (2001) war ein gelungener Film, der zweite Teil, Ocean’s 12 (2204), auch recht ansehnlich, aber Ocean’s 13 ist wirklich große Unterhaltung. Die Würfel auf den Plakaten sind zurückgekehrt. 1960 eine 7 und jetzt eine 4. Was mag das wohl bedeuten?

Worum geht es in Ocean’s 13? Wenn Danny Oceans Team abrech-net, macht es Kassensturz: Jemand zahlt. Und jemand stürzt. Danny Ocean (George Clooney) und seine Jungs können sich nur einen einzigen guten Grund vorstellen, den ehrgeizigsten und riskantesten Casino-Coup aller Zeiten in Angriff zu nehmen: Sie müssen einem der Ihren beistehen. Doch diesmal brauchen sie mehr als nur Glück, um "Die Bank" zu sprengen.

Der skrupellose Casino-Besitzer Willy Bank (Al Pacino) hätte sich nie träumen lassen, dass seine Chancen denkbar schlecht stehen: Er hat nämlich Danny Oceans Freund und Mentor Reuben Tishkoff (Elliott Gould) übers Ohr gehauen - jetzt liegt der verzweifelte Reuben im Krankenhaus, sein Zustand ist kritisch. Bank hat sich allerdings verrechnet. Einen von Oceans Original-Elf hat er zwar ausgeschaltet, aber die übrigen nicht. Und die haben jetzt ein ge- gemeinsames Ziel. Sie wollen es Bank heimzahlen - genau an jenem Abend, an dem er seinen größten Triumph feiern will: die Eröffnung seines neuen Casinos, das passenderweise "Die Bank" heißt.

Oceans Männer entwickeln eine zweigleisige Strategie. Zunächst werden sie ihn finanziell ruinieren, indem sie das Prinzip auf den Kopf stellen, dass das Casino immer gewinnt. Doch dabei geht es nur um Geld. Der K.O.-Schlag soll ihn dort treffen, wo es am meisten wehtut: Als einziger Hotelier genießt Bank den Ruf, dass jedes seiner Hotels mit den fünf Diamanten des Royal Review Board ausgezeich-net worden ist. Ein komplizierter Plan - die Durchführung ist ge-fährlich und praktisch unmöglich... doch wenn es um einen der Ihren geht, gibt es kein Zurück.

Al Pacino hat sich definitiv mit den falschen Leuten angelegt. Die Planungen, wie man in einem Casino alles manipulieren kann, was es an Spielmöglichkeiten nur gibt, erschreckt auch ein wenig. Kann man wirklich Würfel herstellen, die sich so drehen, wie man es möchte? In Scherzartikelläden gibt es sie ja, die immer auf die 6 fallen. Und beim Roulette landet die Kugel dort, wo man sie hinhaben möchte? Wie manipuliert man einen Einarmigen Banditen? Die entwickelten Ideen sind wirklich beeindruckend.

Ocean’s 13 schrecken bei der Umsetzung ihrer Rachepläne vor nichts zurück. Da wird sogar ein Streik in einer mexikanischen Würfelfabrik angezettelt. Und ein künstlich hergestelltes Erdbeben gehört ebenfalls zum Plan. Matt Damon klebt sich eine künstliche Nase an und ver-wendet einen betörenden Geruchsstoff, der selbst die unnahbare Pressechefin von Al Pacino weich spült. Al Pacino, alias Willy Bank, wird so richtig fertig gemacht.

Las Vegas ist wieder der Schauplatz, wobei ein großer Teil der Auf-nahmen in den Warner Bros. Studios in Los Angeles gedreht wurden. Den mehrstöckigen Casino-Saal baute man dort auf. In Las Vegas selbst befinden sich diese Säle alle auf einer Ebene, und gerade des-halb wollte man etwas Außergewöhnliches und vor allem Neues herstellen. Der Aufwand, der betrieben wurde, ist enorm. Davon hätten Frankie und seine Spießgesellen 1960 nur träumen können.

Die Besetzung bei Ocean’s 13 ist traumhaft. Dass es nun schon zum dritten Male gelungen ist, dieses Team zusammenzubringen, ist allein ein großer Erfolg. Ob dies auch ein weiteres Mal gelingen würde, steht in den Sternen. Denn alle Darsteller sind mehr als gut ausgelas-tet. Als alles getan ist, verabschieden sich Danny Ocean (George Clooney) und Rusty Ryan (Brad Pitt) auf dem Flughafen in Las Vegas. Man wünscht sich alles Gute und Brad bekommt den vielsa-genden Ratschlag von George mit auf den Weg, er solle sich doch mal um die Mädels und um Kinder kümmern. Diesen Ratschlags hätte es im richtigen Leben nicht bedurft, auch wenn von den vier Kindern, die er mit Angelina Jolie hat, drei adoptiert sind.
Ed Koch


  
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