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Royaler Besuch auf dem EUREF-Campus

geschrieben von: Redaktion am 13.05.2022, 10:16 Uhr
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Präsidenten, Regierungsmitglieder aus Ländern, Städten und Organisationen sind gern gesehene Gäste auf dem EUREF-Campus. Inzwischen haben die Vorzeigeunternehmen des Campus eine gewisse Routine als Tourguides. Ein immer wieder spannen-des Erlebnis für alle Beteiligten, denn kein Gast ist wie der andere, jeder stellt unterschiedliche Fragen. Was alle Besucherinnen und Besucher letztlich vereint, ist die Anerkennung und Begeisterung dafür, was auf dem 5,5 ha großen Gelände am Fuße des Gasometers seit 2008 entstanden ist. Anregungen für ihre eigenen Länder und Städte zu sammeln, gehört dazu. Denn der Klimawandel und die Verknappung der Ressourcen betrifft alle. Der EUREF-Campus ist ein Lernort, ein Labor, wo schon heute unsere Klimaziele für 2045 erreicht worden sind. Und dieses Ziel wollen auch alle anderen erreichen, möglichst jetzt und nicht erst in 20 Jahren.

Am 12. Mai strahlte königlicher Besuch, unterstützt durch die Sonne, auf den EUREF-Campus. Carl XVI. Gustaf, König von Schweden, gab sich die Ehre. An der Spitze einer hochrangigen 50-köpfigen Delegation der „Royal Swedish Academy of Engineering Sciences“ besichtige der schwedische König einige der Referenzprojekte des Campus. Neben dem Vor-sitzenden und dem Präsidenten der Akademie, Marcus Wallenberg und Tuula Teeri, gehörten der Delegation auch Anna Borg, Chefin von Vattenfall, Jenny Larsson, CEO Schneider Electric Sweden, und Micael Johansson, CEO von SAAB AB, um nur einige zu nennen, an. Begleitet wurde die Gruppe auch vom schwedischen Botschafter in Deutschland, Per Thöresson. Am Beginn jeden Rundgangs steht ein Film über den Campus, der die beindruckende Entwicklung des Areals und einen Blick in die Zukunft zeigt. Danach startet der Rundgang, zuerst vorbei an der Baustelle des Gasometers.

Erste Station war die ZeeMoBase von Schneider Electric und der TU, wo Stefan Klepzig und Liana Toro Caballero auf die Gäste warteten. Hier werden nachhaltige Energie- und Mobilitätssysteme anfassbar dargestellt. Es ist das weltweit einzige operativ betriebene begehbare Smart Grid, in dem Besucher interaktiv die Komponenten und Prinzipien zukünftiger Energienetze erfahren können. Das stieß bei den Gästen auf großes Interesse, vor allem die E-Cars, die hier aufgeladen werden.

Ohne Übertreibung kann man sagen, dass die GASAG Energie-Werkstatt das Herzstück des EUREF-Campus ist. Von hier aus werden alle Gebäude über eine hochmoderne und effiziente Energiezentrale mit Wärme und Kälte versorgt. Drei Blockheizkraftwerke – zwei werden mit Biomethan, eines mit Erdgas betrieben – erzeugen nachhaltig erzeugte Energie. Drei Kälteanlagen kühlen ein Rechenzentrum und sorgen für angenehme Temperaturen auch im Sommer. Unter Einsatz von künstlicher Intelligenz wird im laufenden Betrieb ermittelt, wie die Anlage möglichst energiesparend betrieben werden kann – in die Berechnungen wer-den Wetterprognosen, Strompreise und Gebäudeinformationen einbezogen. Die GASAG Chefs Georg Friedrichs und Matthias Trunk ließen es sich nicht nehmen, die königlichen Gäste persönlich zu begrüßen und ihnen die Anlage zu erklären.

Next Stopp: der Showroom von Garamatis, wo Oliver Elias und Andreas Köster die Gäste begrüßten. Multitouch-Tische, Virtual Reality, interaktive Vitrinen – das ist nur ein Teil des Portfolios von Garamantis. Garamantis konzipiert, entwickelt und gestaltet einzigartige interaktive Welten rund um das Produkt, die Marke oder das Erlebnis seiner Kunden. Komplexe Zusammenhänge werden spielerisch und einfach dargestellt.

Und zum Schluss ging es an die berühmteste, zu-gleich modernste und historischste Laterne auf dem Campus, das Ladesystem vom ubitricity. Hier warteten Daniel Kunkel, Kathrin Wolf und Julia Sandén auf die Teilnehmenden. Mit der Integration von Ladepunkten in Straßenlaternen unterstützt ubitricity Städte, Bezirke und Kommunen beim schnellen Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur. Ende März hatte ubitricity die Ausschreibung für die Installation von mindestens 200 Laternenladepunkte in Berlin gewonnen.

Da König Carl Gustaf großes Interesse an den durchgeführten denkmalgerechten Restaurierungen der Gebäude auf dem Campus zeigte, schenkte ihm Reinhard Müller ein Buch über das Brandenburger Tor, dessen Restaurierung 2000/2002 die 1999 von Maria und Reinhard Müller ins Leben gerufene Stiftung Denkmalschutz Berlin, ohne staatliche Mittel, durchführte. Im Buch befindet sich ein kleiner Originalstein des Berliner Wahrzeichens.

Ed Koch

  
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